Blomberg (dw). Wieder ein volles Haus darf Frauenhandball-Bundesligist HSG Blomberg-Lippe am Sonntag, 3. Februar, um 16 Uhr erwarten. Denn beim 25:32 im Pokal gegen den Buxtehuder SV verloren sich nur 240 Fans auf den Rängen. Jetzt geht es in der Bundesliga um Punkte - erneut gegen Buxtehude, das auf dem zweiten Platz hinter Leipzig in der Tabelle rangiert.
Buxtehude, das wurde jetzt bekannt, steht vor einem immensen Umbruch. Denn mit Torfrau Jana Krause (wechselt zum Thüringer HC), Friedrike Lütz (Fokus auf beruflicher Karriere), Katja Langkeit (Rücktritt aus persönlichen Gründen), Diane Lamein (verletzungsbedingt), Stefanie Melbeck (Babypause) und Janne Wode (eventuell Karrierende aus Verletzungsgründen) muss Trainer Dirk Leun zukünftig auf gleich sechs Spielerinnen des aktuellen Kaders verzichten. Dafür verstärkt Keeperin Julia Gronemann (HSG Bad Wildungen) die Mannschaft in der nächsten Saison.
In Blomberg muss Leun auf Josephine Techert (Kreuzbandriss) und Randy Bülau (Mittelfußbruch) erneut verzichten.
Bei der HSG Blomberg-Lippe fehlt zwar weiterhin Franziska Müller, doch dafür findet Assina Müller weiter Anschluss. Mit der aktuell in guter Form befindlichen Karen Knutsdottir und der verlässlichen Kim Berndt ist die spielerische Mitte gut besetzt. Und richtig gut drauf ist HSG-Trainer Andre Fuhr bei den Gedanken an Angela Malestein: "Ihre Rückkehr macht sich entscheidend bemerkbar." Vor allem auch im Training sei die Intensität höher. Das hat extrem positive Auswirkungen auf die gesamte Mannschaftsbefindlichkeit. Daher ist Fuhr für die Zukunft nicht bange - und auch nicht für das Spiel gegen Buxtehude. "Denn beim Pokalspiel haben wir 55 Minuten Paroli geboten. Und das stimmt mich zuversichtlich", so Fuhr, der allerdings auch weiß, dass Buxtehude als Favorit anreist - aber auch abreist? Abwarten.
"Wir brauchen die Fans im Rücken", ist sich Fuhr sicher, dass die Kulisse stimmt und die HSG-Zuschauer für die nötige Stimmung sorgen.