Blomberg. Die anspruchsvollen Aufgaben reißen für den Frauenhandball-Bundesligisten HSG Blomberg-Lippe nicht ab. Nach den beiden Niederlagen gegen den Buxtehuder SV in Pokal und Meisterschaft vor eigener Kulisse an der Ulmenallee geht es diesmal in die Fremde. Die Partie beim VfL Oldenburg wird am Sonntag, 10. Februar, um 16.30 Uhr in der EWE-Arena angepfiffen.
Die Karten scheinen im Vorfeld verteilt, zählen doch die Oldenburgerinnen mit ihrem Trainer Leszek Krowicki an der Spitze mit 23:9 Punkten und aktuell Tabellenplatz vier zu den Spitzenmannschaften der Liga , während die Lipperinnen auf Rang acht platziert sind mit 10:20 Zählern (nur zwei Punkte vor Metzingen und Koblenz-Weibern).
Doch HSG-Coach Andre Fuhr sieht trotz der Misserfolge gegen Buxtehude Fortschritte: "Trotz der Niederlagen zeigt unsere Formkurve nach oben. Wir haben deutliche Fortschritte im spielerischen Bereich gemacht. Mit so einer Leistung werden wir in den noch ausstehenden Spielen die nötigen Punkte für den Klassenerhalt holen."
Dabei spricht Fuhr mit Respekt vom Gastgeber. "Unter Leszek steht das Anspiel an den Kreis ganz vorne an, das zeichnet unter anderem seine Mannschaften aus", so Fuhr. Zudem stelle Oldenburg eine extrem ausgeglichene Mannschaft. Dabei sticht im Moment die hohe Trefferquote heraus. Beim 42:31 in Trier luden die Oldenburgerinnen so richtig durch und trafen vor allem durch van der Heyden (10/4), Birke (5), Wenzl (5), Schirmer (5) und Kethorn (4). Fuhr: "Oldenburg wird sich noch an das 22:30 im Hinspiel bei uns erinnern, hat diese Niederlage aufgearbeitet. Das macht die Situation nicht einfacher. Aber wir haben auch eifrig trainiert."
Wegen einer gegen Buxtehude erlittenen Kapselverletzung am Daumen der rechten Wurfhand musste Xenia Smits bis Donnerstag mit dem Training aussetzen. Isabell Roch, die Torfrau, drohte, mit einer Rippenfellentzündung auszufallen, reist aber als "Backup" auf jeden Fall mit nach Oldenburg. Entwicklungsfähig ist Rachel Piekhaar, der Neuzugang auf Linksaußen. Fuhr: "Mitte der nächste Woche werden weitere Personalfragen geklärt." (dw)
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