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09.01.2012
LZ-CUP 2011/2012: ZWISCHENRUNDE
SV Werl-Aspe, SC Bad Salzuflen und VfL Lüerdissen erreichen das Finale
Thomas Johannfunke zieht den Kopf aus der Schlinge

Jagd nach dem Ball: Leopoldshöhes Mike Braunsdorf (vorn) hängt Hohenhausens Alexander Jantzen ab. | Foto: Welle

Barntrup (dw). Souverän. Anders lässt sich kaum bezeichnen, wie der Fußball-Bezirksligist SV Werl-Aspe in der Gruppe 1 und der Landesligist SC Bad Salzuflen in der Gruppe 2 das Erreichen der Finalrunde in Augustdorf unter Dach und Fach brachten. Beide Mannschaften holten die volle Punkteausbeute.

"Wir haben schön den Ball laufen lassen und uns auf sicheres Passspiel konzentriert", analysierte Werls Andreas Millkuhn den Auftritt seiner Mannen, der zudem von viel Ruhe und Unaufgeregtheit geprägt war. Zwar musste Millkuhn noch kurzfristig auf den am Knie verletzten Moritz van de Loo verzichten und auch Christoph Schweppe war privat verhindert. Doch das übrige SV-Aufgebot zeigte sich davon unbeeindruckt und löste alle Aufgaben ordentlich mit einem überragenden Angreifer Olcay Esen (vier Treffer) an der Spitze.

Auch Jürgen Weidenhammer als Skarupke-Vertreter zollte seiner Mannschaft Respekt: "In einer starken Gruppe haben wir uns taktisch gut verhalten und mit dem 3:1 gegen Lüerdissen eigentlich schon den Grundstein zum Erfolg gelegt." Und wahrlich. Der Landesligist wirkte konzentriert, zeigte keinerlei Anzeichen von Überheblichkeit und zog verdient in die Endrunde ein. Den Sack machte Fatih Öztürk mit seinem goldenen Treffer zum 1:0 im letzten Grupenspiel gegen TSV Schötmar zu.

Apropos Schötmar: Das Team um Spielertrainer Ilker Siviloglu schied bei gleicher Punkzahl (vier) durch das schlechtere Torverhältnis im Kampf um Rang zwei gegen VfL Lüerdissen aus. Dazu bedurfte es eines hohen VfL-Sieges (8:0) im Abschlusspiel gegen den tapferen, aber hoffnungslos unterlegenen FC Unteres Kalletal von Michael Krügel.

Im Qualifikationsspiel blieb Lüerdissen mit 3:2 gegen die starke TSG Hohenhausen von Jens Böger siegreich. Dabei waren die Voraussetzungen personeller Art keineswegs berauschend. VfL-Coach Thomas Johannfunke: "Wir mussten auf Christian Starke mit Knieproblemen und Volker Klocke wegen des Bänderrisses verzichten. Zudem musste zum Beispiel Yannik Wegener wegen einer Magen-Darm-Grippe passen. Aber so ist das halt." Mit nur sieben Feldspielern zogen die Lüerdisser noch einmal den Kopf aus der Schlinge.



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