Freitag, 25.07.2014
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23.01.2012
LZ-CUP 2012
LZ vergibt vier statt drei Umschläge an Gewinner
Christoph Rüschenpöhler, Michael Felde, Marc Rinnelt und Kevin Leps ausgezeichnet

LZ-Verleger ehrt die besten Turnierspieler | Foto: Lucas

Augustdorf. Kurzfristig musste die LZ, Hauptsponsor der Lippischen Hallenfußball-Meisterschaften, reagieren: Statt der geplanten drei Umschläge mit jeweils 70 Euro mussten vier her. Denn mit Marc Rinnelt vom SC Bad Salzuflen und Kevin Leps vom RSV Hörste waren zwei Spieler beste Torschützen des Turniers. Beide trafen jeweils viermal.

Doch die Marketingabteilung war für diesen besonderen Fall vorbereitet. Neben dem Duo zeichnete die LZ Christoph Rüschenpöhler vom Post-SV Detmold als besten Spieler und Michael Felde (RSV Barntrup) als besten Keeper der Finalrunde aus. Rüschenpöhler freute sich über die Auszeichnung, sagte aber auch: "Ich hätte lieber den LZ-Cup gewonnen. Leider habe ich im Halbfinale und im Spiel um Platz drei meine Neunmeter nicht verwandelt. Vor allem der gegen Barntrup war bitter."

Speziell in der Vorrunde hatte Rüschenpöhler dem Post-Spiel seinen Stempel aufgedrückt. Zusammen mit Johann Felker leitete der 22-Jährige die meisten Angriffe ein, bestach mit seinen Dribblings.

Obwohl Rüschenpöhler in den Finalspielen nicht mehr so in Erscheinung trat (stärkster Postler war Felker), wollte sich die LZ-Sportredaktion nicht über das eindeutige Votum der Vereinsvertreter hinwegsetzen. Die zwölf Endrunden-Teilnehmer hatten bis zum Abschluss der Vorrunde jeweils eine Stimme abgegeben. Viermal wurde Rüschenpöhler genannt, jeweils zweimal Felker und Benedikt Hagemann (RSV Barntrup). Rüschenpöhler studiert Geografie und Mathe auf Lehramt in Münster und wohnt dort unter der Woche mit seiner Freundin Alika zusammen.

Bei den Torhütern hatte Andreas Siebert (VfL Lüerdissen) bei den Vereinsvertretern die Nase mit drei Stimmen vorne. Doch da Felde im Halbfinale zunächst keinen Treffer zugelassen hatte und dann im Neunmeterschießen zweimal parierte sowie im Finale gegen Barntrup voll überzeugte, gingen die 70 Euro an den Schlussmann des RSV Barntrup. Der 28-jährige Sozialpädagoge: "Eigentlich bin ich kein Neunmeter-Killer, aber heute hatte ich das nötige Glück. Mit dem Gewinn des LZ-Cups habe ich ein großes Ziel erreicht. Nun wollen wir noch den Klassenerhalt in der Landesliga packen."(slu)

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