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24.01.2012
LZ-CUP 2012
Barntrup freut sich diebisch über seinen Coup
Die Feier nach dem Pokalsieg dauert bis nach Mitternacht

Jaaaa: Barntrups Truppe um Benektikt Hagemann (Mitte, im Vordergrund) schreits eine Freude heraus. Danach gings zum Feiern in die "Marktschänke". | Foto: Lucas

Kreis Lippe. Ein langer Fußball-Tag neigte sich seinem Ende zu, als nach Mitternacht die letzten Gäste die Barntruper "Marktschänke" verließen. Der RSV hatte zum ersten Mal den LZ-Cup gewonnen. Ein perfekter Feiergrund. "Wir haben noch mit den Fans zusammen gesessen und auch das ein oder andere Lied angestimmt", erinnerte sich Barntrups Benedikt Hagemann an den Abend und den Erfolg - und erhofft sich durchaus Langzeitwirkung. "Wir setzen darauf, dass wir den Schub mitnehmen können in die Landesliga-Serie. Sonst sind wir aus der Pause nicht so gut gestartet", dachte Hagemann schon an die Mission "Klassenerhalt" auf dem Feld.

Beim Rückblick auf die Finalrunde kommt sofort eine wunderbare Szene vom "kleinen Finale" in Erinnerung. Beim Neunmeterschießen versuchte sich Oerlinghausens Marko Micanovic mit einem geschlenzten Heber. Der Ball prallte an die Unterkante der Latte und tropfte senkrecht runter. Kein Tor, entschied der Schiri. Doch Post-Keeper Sundermann revidierte den Unparteiischen: "Doch, der Ball war hinter der Linie." Eine beispielhafte Fairplay-Einstellung des jungen Keepers.

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An jeder Ecke der vollbesetzten Witex-Halle zu Augustdorf kamen die Experten immer wieder auf den Modus zu sprechen. Ein Unbeteiligter wie Horns Manager Uwe Schwarzer hatte sich so seine Gedanken gemacht: "Besser sind drei Vierergruppen, der Erste und Zweite kommt weiter, dazu zwei beste Dritte. Macht acht. Und dann geht’s in Viertelfinale. Vorteil: Man darf auch einmal verlieren, ohne raus zu sein."

Kuriosität am Rande: In der Gruppe 4 wiesen nach den drei Spielen Oerlinghausen, Lüerdissen und Hiddesen exakt die gleiche Punktzahl wie auch Torverhältnis auf (3, 2:2). Das Neunmeterschießen war dabei nicht Hiddesens Sache. Die ersten drei Versuche landeten fast im Basketballkorb fünf Meter neben dem anvisierten Tor. Ein starker Hörster Anhang zollte seinen Lieblingen für die gebrachte Leistung viel Lob. RSV-Keeper Frank Hahn: "Viel hat nicht gefehlt am Einzug ins Halbfinale."

Günter Erfkamp, Vorsitzender des FuL-Kreises Detmold, analysierte die LZ-Cup-Endrunde so: "Höhepunkt der Veranstaltung waren sicher die Spiele ab Halbfinale. Da war richtig Zunder drin. Insgesamt stufe ich das Niveau auf mittlerer Ebene ein. Aus meiner Sicht hält der praktizierte Modus die Spannung hoch. Sicher gibt’s aber auch Nachteile." Heinz Osterhage, der Lemgoer Fußball-Chef, strahlte: "Organisation und Spiele top. Und dann hat der FuL-Kreis Lemgo auch noch die ersten drei Plätze belegt. Was will ich mehr?"



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