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26.12.2012
TBV LEMGO
Urlaubsreife Lipper überwintern auf Rang elf
TBV Lemgo - Frisch Auf Göppingen 25:22

TBV gewinnt an Weihnachten | Foto: Hagemann

Lemgo. "Jetzt können wir beruhigt in die Winterpause gehen und dann im Januar weiter arbeiten", strahlte der achtfache Lemgoer Torschütze Jens Bechtloff nach dem schwer erkämpften, gleich mehr als verdienten doppelten Punktgewinn. Die Schützlinge von FA-Trainer Velimir Petkovic hatten fast 40 Minuten erheblichen Widerstand geleistet mit ihren individuell hochwertigen Akteuren wie Michael Haaß, Felix Lobedank oder Pavel Horak im Rückraum. Beim 13:16 sah es aus lippischer Sicht böse aus, doch in der Folgezeit verbiss sich das Team um TBV-Coach Dirk Beuchler in seine Aufgabe, packte in der Abwehr konsequenter zu und erlaubte nur noch wenige so genannte leichte FA-Tore aus der Distanz. "Die Defensive hat super gestanden in der zweiten Halbzeit", freute sich ein sichtbar erleichterter Bechtloff über die mit so viel Kraft und Einsatz herbeigeführte Trendwende zum 19:17-Vorsprung. 

Nach Ballgewinnen in der Abwehr kamen vornehmlich Bechtloff selbst und Arjen Haenen (ersetzte ab der zehnten Minute den an einer Wadenverletzung laborierenden Florian Kehrmann) zum schnellen Abschluss. Nicht jede Chance wurde dabei von einem Torerfolg gekrönt, doch unterm Strich reichte es nicht zuletzt, weil ab der 45. Minute Carsten Lichtlein noch einmal zur Hochform auflief, zwei Siebenmeter meisterte und dazu kaum noch durch die verzagenden und wehklagenden Göppinger (Späth!, Lobedank!) zu überwinden war. Andernfalls wäre wohl stärkere Kritik an der Chancenverwertung aufgekommen. Doch nach 60 Minuten war alles nur noch Jubel und der Sprung ins Mittelfeld der Tabelle geschafft.

Zur Belohnung gab es von Beuchler ein zusätzliches Weihnachtsgeschenk. Statt am 7. Januar beginnt das Training im neuen Jahr erst am 9. Januar. Diese zwei Tage extra hätte der etwas knarzige Petkovic wohl auch seinen Eleven gern gegeben: "Uns haben aber einige Dinge Mitte der zweiten Halbzeit das Genick gebrochen." Gemeint waren auch die zwei von Lichtlein gehaltenen Strafwürfe. Petkovic: "Ich erhebe kein Wort der Kritik in Richtung meiner Mannschaft. Uns fehlte nachher die Kraft." 

Alle seien urlaubsreif nach den Höhen und Tiefen der jüngeren Vergangenheit, sieht Beuchler selbst seinem Skiurlaub entgegen nicht ohne seine Mannschaft zu loben: "In der Halbzeit habe ich gesagt, dass nur fünf, zehn Prozent fehlen. Und dann haben wir nie aufgegeben und an uns geglaubt. Dresrüsse und Lichtlein haben eine solide Leistung gezeigt."




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