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06.01.2013
TBV
Dirk Beuchler beklagt Zeitverlust in Saisonvorbereitung
Nicht noch einmal nach China

TBV-Trainer Dirk Beuchler in Peking | Foto: Hagemann

Lemgo. In der ersten Januar-Woche wedelt Dirk Beuchler auf den Pisten von Ischgl. Sein Urlaub hindert den Trainer des TBV Lemgo aber nicht an einem Interview mit der LZ.

Ein kurzer Blick zurück: Was war Ihr sportliches Highlight in 2012?

Beuchler
: Wir haben in der vergangenen Saison eine außerordentlich gute Rückrunde gespielt. Mit Platz sieben konnten wir sehr zufrieden sein. Auch die aktuellen sportlichen Leistungen im Dezember waren gut. Wir haben uns am eigenen Leib aus dem ärgsten Abstiegssumpf gezogen. Als sehr schönes Spiel ist mir unser Sieg gegen Flensburg in Erinnerung geblieben. Auch bei der unglücklichen Ein-Tore-Niederlage in Hamburg haben wir uns sehr gut präsentiert. Doch ich bin niemand, der einzelne Spiele sieht. Es geht immer um Konstanz.

Wieviele Punkte hat dem TBV das Finanzchaos im Sommer gekostet?

Beuchler
: Das Theater um die Geschäftsführer hat uns keine Punkte gekostet. Wenn wir vier bis sechs Zähler weniger als normal auf dem Konto haben, so liegt das an den vielen Verletzten. Wochenlang war kein regelmäßiger Trainingsbetrieb der Bundesligamannschaft möglich. Alles andere ist außen vor.

Und dann war da ja auch noch die China-Reise. Würden Sie die noch einmal unternehmen?

Beuchler
: Ein klares nein. Doch die Reise wurde mir ja aufgezwungen, weil der Verein Hoffnung hatte, dass dadurch zusätzliches Geld in die Kasse fließt. Inzwischen wissen wir, dass das nicht der Fall sein wird. Die China-Reise hat uns 12, 13 Tage in der Vorbereitung gekostet. Da ist uns wertvolle Zeit verloren gegangen.
Zieker, Lemke, Pekeler, Dresrüsse, Haenen - viele frische und junge Namen haben in den vergangenen Monaten von sich reden gemacht.

Wieviel Jugend verträgt der TBV?

Beuchler
: Ich denke, dass wir eine sehr gute Mischung haben. Jede Position ist mit einem erfahrenen und einem jungen Spieler besetzt. Dabei haben wir gesehen, dass die Jungen Potenzial besitzen. Jeder Spieler hat Akzente gesetzt. Dennoch ist es ein großer Sprung, über Monate Konstanz anzubieten. Doch unsere Mischung ist okay. So sollte sie auch bleiben.

Vom Abstiegsplatz ist der TBV Lemgo in den vergangenen vier Wochen auf Platz elf geklettert. Was ist in der Rückrunde noch möglich?

Beuchler
: Wir müssen auf der Hut sein. Auf Magdeburg und Wetzlar sind es sechs Punkte. Doch bis zum Abstiegsplatz auch nur sieben Zähler. Wir haben noch schwere Spiele zuhause, von denen wir mit einer vollen Halle vielleicht die ein oder andere gewinnen können. Ich bin ein positiv denkender Mensch und hoffe, dass wir Rang elf halten können und vielleicht sogar noch zwei Plätze nach oben kommen.

Das Interview führte LZ-Redakteur Jörg Hagemann.


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Kommentare
Hallo TBV Lemgo ist endlich der Groschen gefallen.Eine Reise nach China ist in eure Situation
reinste Zeit und Geld Verschwendung. Eine reise nach China ist ohne hin nicht lohnenswert.
Zu viel Diktatur.


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