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10.01.2013
HANDBALL-BUNDESLIGA
TBV Lemgo macht sich fit für die Rückserie
Trainer Dirk Beuchler schließt Nachverpflichtung keineswegs aus
VON DIETMAR WELLE

Gleich folgt die nächste Blutabnahme | Foto: Welle

Lemgo. Der Handball-Bundesligist TBV Lemgo hat am Mittwoch die Vorbereitung für den 2013-Saisonteil aufgenommen. Trainer Dirk Beuchler bat seine Schützlinge im Braker Walkenfeld zum Laktattest.

"Die Pause tat gut. Ich bin gut erholt und brenne", strahlte Beuchler nach einem erholsamen Skiurlaub in Österreich ein großes Maß an Selbstbewusstsein aus. Beim ersten Laufen fehlten die bei der WM in Spanien aktiven Carsten Lichtlein und Martin Strobel. Zudem mussten Rolf Hermann und Finn Lemke sowie Timm Schneider passen.

Hermann ereilte um die Neujahrszeit ein grippaler Infekt, der ihn bis Donnerstag auf Eis legt. Lemke musste wegen seines Pfeifferschen Drüsenfiebers passen, und Timm Schneider laboriert an seiner verschleppten Fußverletzung, die er in der Schweiz bei einem Spezialisten bis zum 28. Januar behandeln lässt. Beuchler: "Wir hoffen, dass die Eigenplasma-Therapie den Timm wieder einsatzfähig macht."

Sollte sich diese Hoffnung nicht erfüllen, dann ist die Zeit des Handelns gekommen. "Da wir mit Finns Genesung erst bis frühestens Mitte März rechnen können, müssten wir im Falle eines weiteren Ausfalls von Timm auf dem Transfermarkt tätig werden", so Beuchler. Trotz des klammen Geldbeutels wäre eine Nachverpflichtung durchaus möglich. Beuchler sieht es so: "Die erkrankten oder verletzten Lemke und Schneider werden nach sieben Wochen von der Gehaltsliste gestrichen, dann übernimmt die Berufsgenossenschaft. Und das von uns eingesparte Gehalt könnten wir dann anderweitig investieren."

Im Falle eines Falles legt Beuchler Wert darauf, den Rückraum mit einem Halblinken oder Mittelmann zu ergänzen, "weil wir nicht nur mit Gunnar Dietrich und Martin Strobel auflaufen können". Allerdings sei die Suche nach einem adäquaten Mann keineswegs einfach. Beuchler: "Zum einen muss er sportlich zu uns passen, dann stellt sich die Frage der Ablösesumme und der Gehaltsvorstellung." Gedanken hat sich der spanienerfahrene Beuchler schon gemacht und sein Netzwerk, das sich auf ganz Europa erstreckt, aktiviert.

Gute Nachrichten gibt es hingegen von Patrik Johanson, der nach seiner Schulterverletzung wieder dabei war und einen fitten Eindruck machte. Beuchler zu seinem Schweden: "Patrik steigt wieder voll ein und muss die Zähne zusammenbeißen."


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