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28.01.2013
TBV AKTUELL
Werner liebäugelt mit einem Lehrjahr in Schweden
Probetraining beim Partnerverein IFK Kristianstad absolviert

So musst du es machen: TBV-Trainer Dirk Beuchler instruiert Luca Werner (links). | Foto: Hagemann

Herford/Lemgo. Als Dirk Beuchler die Bundesligaspieler des TBV Lemgo am Samstagmorgen zum Freiluftsport über den Lemgoer Wall scheuchte, saß Luca Werner zusammen mit Julian Possehl, Max Höning und Dennis Doden bereits im Bus Richtung Flensburg. Ihre ansprechende Leistung beim 34:26-Testspielsieg über den ASV Hamm am Abend zuvor konnten die Youngsters kaum genießen.

Statt in der 3. Liga Nord könnte sich Luca Werner schon bald in der schwedischen Elitserie wiederfinden. Der 21-jährige Rückraumspieler geht schon seit längerer Zeit mit dem Gedanken schwanger, ein Auslandssemester einzuschieben. Und wenn nicht jetzt, wann dann? Die schriftliche Prüfung zum Bankkaufmann hat er bereits bestanden. Am Mittwoch folgt der abschließende mündliche Test.

Mit einer abgeschlossenen Ausbildung in der Tasche würde Werner gerne für ein Jahr nach Skandinavien gehen. Als erste Anlaufstation gilt IFK Kristianstad, aktueller Tabellenzweiter der ersten schwedischen Liga und Partnerverein des TBV Lemgo. Durch den kurzen Draht zu dem im Marketing tätigen ehemaligen Torhüter Jesper Larsson hat Luca Werner kurz vor Weihnachten sogar schon ein Probetraining in Kristianstad absolviert. Die Kommandos gab dabei kein geringerer als Nationaltrainer Ola Lindgren. Z

ur kommenden Saison will sich Kristianstad zudem mit Dan Beutler verstärken. Werner wertet das angestrebte Auslandsjahr als zusätzliche Lehrphase. "Für mich wäre es ein Sprungbrett, bei einem ambitionierten Klub etwas komplett neues zu probieren. Wobei es mir sehr schwer fallen wird, wenn ich meine Youngsters verlassen müsste."

Dass es im Handball häufig ein Wiedersehen gibt, hat Sebastian Schneider erfahren. Der 27-jährige Rückraumspieler kämpfte nach der Rückkehr  zu seinem Heimatverein ASV Hamm lange mit Bandscheibenproblemen und fiel zudem sechs Wochen mit einem Muskelfaserriss aus. "Die Situation in Hamm ist ähnlich wie beim TBV. Wir hatten Ausfälle über Ausfälle zu verkraften", erklärt Schneider den ernüchternden 16. Platz in der 2. Liga auch mit dem Abgang von Chen Pomeranz nach Großwallstadt.

Zweimal hat Sebastian Schneider in der Hinrunde auch in der Lipperlandhalle vorbeigeschaut: "Ich habe noch immer gute Kontakte zu ,Flo‘ oder ,Feile‘. Und mit Holger Glandorf habe ich Silvester in New York sogar zusammen Handball gespielt."


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