Lemgo (jh/tbv). Paukenschlag in der Handball-Bundesliga: Der TBV Lemgo hat das Tauziehen um Dirk Beuchler verloren. Der 41-jährige Trainer, der 2011 vom Zweitligisten Post-SV Schwerin ins Lipperland wechselte, wird seinen auslaufenden Vertrag beim TBV nicht verlängern und sich im Sommer dem Ligarivalen TuS N-Lübbecke anschließen.
"Wir bedauern sehr, dass Dirk Beuchler sich so entschieden hat, und danken ihm für seine hervorragende Arbeit in den letzten eineinhalb Jahren. Wir haben lange Gespräche und Verhandlungen geführt, die leider letztlich für uns nicht positiv verlaufen sind", äußert sich TBV-Geschäftsführer Christian Sprdlik zum Weggang von Beuchler.
Für den TBV Lemgo ist der Verlust Beuchlers in der aktuellen Konsolidierungsphase ein Rückschlag, war der Verbleib des Trainers doch stets als zentraler Baustein für den Neuaufbau angesehen worden. Ausschlaggebend waren dem TBV-Beiratsvorsitzenden Siegfried Haverkamp zufolge "die größeren Gestaltungsmöglichkeiten", die der TuS N-Lübbecke Beuchler bieten konnte.
"Unser Konzept mit jungen, deutschen Spielern zu arbeiten, werden wir weiterverfolgen und arbeiten intensiv an einer Nachfolgelösung, nachdem auch die finanzielle Konsolidierung gelungen ist. Wir sind sicher, dass es gelingen wird, den eingeschlagenen Weg weiterzuverfolgen."
Bereits im Dezember war bekannt geworden, dass auch Handballprofi Martin Strobel den Bundesligisten TBV Lemgo zum Saisonende verlässt. Der Spielmacher wechselt zum Ligakonkurrenten HBW Balingen-Weilstetten.
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