LZ-Besuch bei Kita Silbergrund in Leopoldstal: Bodentrampolin ist der Hit

Patrick Bockwinkel

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Großer Spaß: Leiterin Ulla Adden schaut einigen ihrer Kita-Kinder zu, wie sie auf dem Bodentrampolin auf und ab hüpfen. Das noch relativ neue Spielgerät ist bei den Mädchen und Jungen besonders beliebt. - © Patrick Bockwinkel
Großer Spaß: Leiterin Ulla Adden schaut einigen ihrer Kita-Kinder zu, wie sie auf dem Bodentrampolin auf und ab hüpfen. Das noch relativ neue Spielgerät ist bei den Mädchen und Jungen besonders beliebt. (© Patrick Bockwinkel)

Horn-Bad Meinberg/Leopoldstal. Lachend und vor Freude johlend hüpfen Finn und seine Freunde aus dem städtischen Kindergarten Silbergrund in Leopoldstal auf dem Bodentrampolin auf und ab. Das ist noch ziemlich neu auf dem am Hang gelegenen Außengelände der Kita und bei den Kindern sehr beliebt. Entsprechend ist das Gerät bei der Veranstaltung „Lippe hautnah" von LZ und Radio Lippe auch sehr gelobt worden. Im Nachklang hat die LZ der Kita einen Besuch abgestattet.

Das Außengelände hat noch sehr viel mehr zu bieten. Eine Matschanlage, eine Rutsche, Schaukeln, Sandkästen oder ein Fahrzeugparcours für Kettcars, Roller und Laufräder bieten jede Menge Spielmöglichkeiten. „Die Kinder können rausgehen, so oft sie es möchten", erklärt Ulla Adden, die die Einrichtung seit fünf Jahren leitet. Denn die Zwei- bis Sechsjährigen sollen sich draußen und drinnen bewegen können. „Das gehört für uns als Bewegungskindergarten zum Konzept", sagt Adden.

Deshalb besuchen die beiden Gruppen – die Jüngeren aus dem „Piratennest" und die Älteren aus der „Eulengruppe" – zweimal in der Woche in Kooperation mit dem TSV Leopoldstal die Silbergrund-Turnhalle. Dort wird für das Kinderbewegungsabzeichen geübt, die älteren Mädchen und Jungen legen oft das Mini-Sportabzeichen ab. „Bei Sport- oder anderen Festen beteiligen wir uns ebenfalls und nehmen beispielsweise am Bambini-Lauf teil", so die Kitaleiterin.

Insgesamt sei die Kindertagesstätte im Dorf sehr gut vernetzt, auch das wurde mehrfach bei „Lippe hautnah" betont. „Beim Heimatverein sind wir etwa bei der Nikolausfeier dabei, mit der Kirche machen wir das Laternenfest, zweimal im Jahr singen die Kinder beim Frauenfrühstück. Die Feuerwehr hilft beim Laternenfest oder ist beim Sommerfest mit dabei", zählt Adden einige Beispiele auf. „Die Kinder finden das toll. Denn sie kriegen so auch etwas vom Dorfleben mit", sagt die Leiterin.

Information
Nachfrage nach langer Betreuung

37 Kinder besuchen die städtische Kita Silbergrund in Leopoldstal. Es gibt eine altersgemischte U3-Gruppe (zwei bis vier Jahre) und eine Ü3-Gruppe (drei bis sechs Jahre). Die Einrichtung bietet drei Betreuungsformen an: 25 Stunden (7.30 bis 12.30 Uhr); 35 Stunden mit zwei Varianten: 7.30 bis 12.30 Uhr und 14.30 bis 16.30 Uhr oder 7.30 bis 14.30 Uhr; 45 Stunden (7.30 bis 16.30 Uhr). „Wir merken, dass die Nachfrage der Eltern nach längerer Betreuung da ist", sagt Leiterin Ulla Adden. Die Kita hat sechs Erzieherinnen und einen Erzieher im Anerkennungsjahr.

Die guten Kontakte zu den Vereinen seien sehr wertvoll und wichtig. „Wir bekommen von ihnen immer wieder finanzielle Hilfe, mit der wir verschiedene Anschaffungen machen können", freut sich Adden. Dabei darf der Förderverein der Kita natürlich nicht fehlen. Durch diese Unterstützung konnte eben auch das Bodentrampolin angeschafft werden.

„Ich finde es aber auch gut, dass wir oft in den Wald gehen", sagt Finn in einer Bodentrampolin-Hüpfpause. Die Ausgangslage der Kita mit direktem Zugang zum Wald sei für solche regelmäßig stattfindenden Ausflüge ideal, ergänzt die Kitaleiterin. „Immer montags ist Waldtag."

Insgesamt gebe es einen sehr geregelten Ablauf in der Kita Silbergrund. Dazu gehörten auch die Bewegungsstunden im Turnraum, wo an diesem Tag ein Parcours aufgebaut ist. Dort klettern Samuel, Robin und Andreas über einen Kasten, springen von diesem auf eine Matte oder balancieren über eine Bank.

Dass die Älteren die Jüngeren regelmäßig besuchen, gehöre ebenfalls zum Konzept. „Der Kontakt ist wichtig. So kennen sich die Kinder untereinander und kennen auch die Erzieherinnen der anderen Gruppe", sagt Adden. Da viele Mädchen und Jungen auch über Mittag blieben und dort gemeinsam essen, sei eine familiäre Atmosphäre sehr wichtig. Adden: „Das hat für uns eine sehr hohe Priorität."

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