Mittwoch, 23.07.2014
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23.07.2014
Dax bleibt dank US-Berichtssaison auf Erholungskurs

Frankfurt/Main - Der deutsche Aktienmarkt hat sich zur Wochenmitte weiter erholt. Die überwiegend positiv verlaufende Berichtssaison in den USA habe die Kurse gestützt, sagte Marktanalyst Andreas Paciorek vom Broker CMC Markets.

Für den deutschen Leitindex Dax ging es am Mittwoch um 0,20 Prozent auf 9753,56 Punkte nach oben. Der MDax stieg um 0,32 Prozent auf 16 422,83 Punkte und der TecDax legte um 0,37 Prozent auf 1266,18 Punkte zu.

Gleichwohl sei die Unsicherheit wegen drohender Sanktionen der Europäischen Union gegen Russland weiterhin hoch, meinte Paciorek. Dies gelte besonders angesichts der Meldung eines Abschusses zweier Militärjets durch die prorussischen Separatisten.

Die Aktien des Autobauers Daimler konnten ihre anfänglichen Gewinne nicht verteidigen und fielen als einer der schwächsten Werte im Dax um 0,77 Prozent auf 65,58 Euro. Analysten lobten zwar die Geschäftszahlen zum zweiten Quartal. Börsianer merkten jedoch an, dass der Kurs bereits zuvor eine Reihe positiver Aspekte berücksichtigt habe. Insofern hätten sich viele Anleger nach der ersten Freude über die Zahlen wieder von den Papieren getrennt.

Die Titel des Rückversicherers Munich Re und des Chemiekonzerns Lanxess hingegen zogen nach positiven Analystenkommentaren an. Sie zählten mit Gewinnen von jeweils rund anderthalb Prozent zu den Favoriten im Dax.

Die Deutsche Bank rückte nach einem Medienbericht über eine harsche Kritik der US-Notenbank Fed in den Fokus. Dem Vernehmen nach sind die Aufseher unzufrieden mit den regulatorischen Berichten, die das Institut liefert. Analyst Andreas Pläsier von Warburg Research wollte den Artikel aber nicht überbewerten. Es sei davon auszugehen, dass die Bank nicht untätig geblieben sei. Nach anfänglichen Verlusten von fast drei Prozent notierten die Papiere des deutschen Branchenprimus zum Schluss auf dem drittletzten Dax-Platz noch 0,66 Prozent tiefer.

Mit Blick auf die zweite Reihe kamen die Geschäftszahlen des Laborzulieferers Stratec gut an. Dank einer starken Nachfrage nach seinen Analysesystemen hatte das Unternehmen in den ersten Halbjahr einen Gewinnsprung verzeichnet. Die Aktien verteuerten sich um 1,68 Prozent.

Beim Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 stand am Ende ein Plus von 0,12 Prozent auf 3193,13 Punkte zu Buche. Auch in Paris legte der CAC 40 moderat zu, wohingegen der FTSE 100 in London auf der Stelle trat. Der US-Leitindex Dow Jones Industrial bewegte sich zum europäischen Handelsende kaum vom Fleck.

Am Rentenmarkt verharrte die Umlaufrendite börsennotierter Bundeswertpapiere bei 0,97 Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,03 Prozent auf 136,79 Punkte. Der Bund Future stieg um 0,10 Prozent auf 148,32 Punkte. Der Kurs des Euro gab nach. Die Europäische Zentralbank setzte den Referenzkurs auf 1,3465 (Dienstag: 1,3481) Dollar fest. Der Dollar kostete damit 0,7427 (0,7418) Euro.

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Dokument erstellt am 23.07.2014 um 18:17:31 Uhr


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