Halle (nw). Die ermittelnde Sonderkommission "Ahorn", die den Fall der seit dem 14. Oktober vermissten Nelli Graf bearbeitet, hatte in der vergangenen Wochen Unterstützung durch Fallanalytiker des Landeskriminalamtes Nordrhein-Westfalen.
Diese haben nunmehr das Ergebnis ihrer Analyse vorgestellt. Sie sind zu dem Schluss gekommen, dass Frau Graf Opfer eines Verbrechens wurde und nicht mehr lebt.
Die Ermittlungen der Sonderkommission wurden von Beginn an mehrgleisig geführt. Zum heutigen Zeitpunkt kann laut Polizei durch die Fülle von Vernehmungen und Befragungen nahezu ausgeschlossen werden, dass Frau Graf ihr gewohntes Lebensumfeld freiwillig verlassen oder Suizid begangen hat.
Außerdem deuten viele Indizien darauf hin, dass der Täter aus dem Bereich Halle kommt und über gewisse Ortskenntnisse im Bereich der Hachhowe verfügt. Beamte der Sonderkommission werden deshalb in den nächsten Tagen weitere Befragungen durchführen.
Die Untersuchungen der gefundenen Spuren beim Landeskriminalamt sind zum Teil abgeschlossen. Konkrete Ermittlungssätze haben diese Teiluntersuchungen bisher nicht geliefert. Hier bleibt aber das endgültige Ergebnis abzuwarten.
Weitere Auskünfte will die Polizei derzeit nicht geben.
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