Berlin. Millionensegen für die Region: Ostwestfalen-Lippe gehört zu den fünf Gewinnern des Spitzencluster-Wettbewerbs des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF). Bis 2017 werden 34 Einzelprojekte von Hochschulen und Forschungszentren in Bielefeld und Paderborn mit insgesamt 40 Millionen Euro gefördert.
Homepage der OWL-Bewerbung: www.its-owl.de
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"Das ist ein Riesen-Erfolg für die Region und demonstriert eindrucksvoll die Leistungsstärke unserer Wirtschaft und Wissenschaft. Der Sprung unter die Spitzencluster zeigt, dass wir zur Champions League der Wirtschafts- und Technologiestandorte gehören", freute sich Herbert Sommer, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung der Ostwestfalen-Lippe-Marketing nach der Bekanntgabe durch Staatssekretär Thomas Rachel.
Delegationsleiter und Geschäftsführer der OWL-Marketing, Herbert Weber, geht davon aus, dass durch diesen Erfolg bis zu 10.000 Arbeitsplätze in der Region geschaffen werden.
"Dieser herausragende Erfolg zeigt die Leistungsfähigkeit der Region in Wirtschaft sowie Wissenschaft und ist eine Riesenchance für OWL. Eine regionale Gesamtstrategie ist wichtig und wird für Wachstum und Beschäftigung in unserer Region sorgen. Ich danke Prof. Jürgen Gausemeier und der OWL Marketing GmbH für die hervorragende Arbeit. Ich bin mir sicher, dass der Erfolg unserer Region weiteren Auftrieb und neue Impulse für die Zukunft geben wird", erklärte Regierungspräsidentin Marianne Thomann-Stahl.
In Spitzenclustern bündeln Unternehmen - aus Lippe sind unter anderem Weidmüller, Phoenix Contact und Lenze vertreten - Forschungseinrichtungen und weitere Akteure eines Technologie- und Innovationsfeldes ihre Kräfte in einer Region und tragen so zu Innovationsfähigkeit und Wachstum in Deutschland bei. Bundesforschungsministerin Annette Schavan gratulierte den Gewinnern. "Der 2007 vom BMBF ins Leben gerufene Spitzencluster-Wettbewerb ist ein zentraler Bestandteil der Hightech-Strategie der Bundesregierung. Durch die Cluster wird aus regionalen Innovationen dauerhaft Wertschöpfung für Deutschland."
Intelligente Produkte für künftige Märkte
Unter "it's OWL - Intelligente Technische Systeme OstWestfalen-Lippe" hatte die Region ihre Bewerbung getitelt. Der Cluster zielt auf intelligente Technische Systeme als Symbiose von Informatik und Ingenieurwissenschaften. Sie sind für Unternehmen des Maschinenbaus und der Elektro- und Automobilzulieferindustrie der Schlüssel für die Märkte von morgen, sparen Ressourcen, sind intuitiv zu bedienen und verlässlich. Davon sollen nicht nur Produktionsbetriebe, sondern auch Haushalte, Handel und Straßenverkehr profitieren.
Elf Finalisten waren unter den 24 Wettbewerbsteilnehmern ausgewählt worden, die ihre Cluster-Strategie erläutern konnten. Ostwestfalen-Lippe konnte sich als einzige Region aus NRW erfolgreich durchsetzen.
Die weiteren Gewinner
Die unabhängige Jury unter Vorsitz von Andreas Barner, dem Sprecher der Unternehmensleitung der Boehringer Ingelheim GmbH, wählte neben OWL folgende Spitzencluster aus:
- BioEconomy Cluster, Sachsen-Anhalt, Sachsen
- Cluster für Individualisierte Immun-Intervention (CI3), Rheinland-Pfalz, Hessen, Baden-Württemberg
- Elektromobilität Süd-West, Baden-Württemberg
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