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07.02.2013
PADERBORN
Bombenalarm am Paderborner Hauptbahnhof
Ehepaar findet verdächtigen Gegenstand in Abfallbehälter

Gesperrt | FOTO: MARC KÖPPELMANN

Paderborn (my/mk). Ein Transistorradio hat in der Nacht zu Mittwoch einen Großeinsatz der Paderborner Polizei am Hauptbahnhof ausgelöst. Gegen 22.15 hatte ein Ehepaar an der Bushaltestelle auf der südlichen Seite vor dem Bahnhof auf einem Abfallbehälter einen verdächtigen Gegenstand entdeckt und die Polizei verständigt.

Die Beamten erkundeten den Bereich und fanden einen  kleineren Karton, mit festem Klebeband umwickelt, aus dem an der Seite Kabel herausschauten und eine rote Lampe leuchtete.
  Daraufhin wurde die gesamte Bahnhofstraße zwischen Rathenau- und der Gruningerstraße gesperrt. Auch der Bahnverkehr wurde komplett eingestellt. Zwei Sprengstoffspürhunde aus Paderborn und Bielefeld kontrollierten den Bahnhofsvorplatz und die angrenzenden Bereiche. Auch der Bahnhof und der Gleisbereich wurden durchsucht.

Mobile Röntgenanlage im Einsatz

Gegen 23 Uhr wurden die Sprengstoff-Spezialisten des Landeskriminalamtes verständigt, die gegen 1.50 Uhr am Donnerstagmorgen eintrafen. In der Zwischenzeit durften die Güterzüge wieder verkehren. Reisende aus Personenzügen konnten den Bahnhof nur in Richtung Taxi-Stellplätze über den Zugang am Gleis 1 verlassen.

In Schutzkleidung untersuchte ein Sprengstoff-Techniker das Paket mit einer mobilen Röntgenanlage. Dann gab es Entwarnung. Die unkonventionelle Spreng- und Brandvorrichtung (USBV), so die Bezeichnung im Polizeijargon entpuppte sich als Transistorradio.

Jetzt sucht die Polizei nach Personen, die das Paket an der Bushaltestelle abgelegt haben. Dazu sollen auch vorhandene Videoaufnahmen ausgewertet werden.

UPDATE: Radio Hochstift berichtet, dass das Radio womöglich einem Obdachlosen gehört.


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