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02.02.2013
KREIS LIPPE
Leiharbeiter bekommen Zuschläge
IG Metall: Neue Verträge nicht unterschreiben

Kreis Lippe. Leiharbeiter in der Metall- und Elektroindustrie bekommen ab Februar mehr Geld. Wie die Gewerkschaft mitteilt, greift dann die zweite Stufe des Branchenzuschlags in Höhe von 20 Prozent, den die IG Metall mit den Arbeitgeberverbänden IGZ und BAP im Frühsommer 2012 vereinbart hatte.

Der Lohnzuschlag macht sich bemerkbar: Für einen Beschäftigten in der Entgeltgruppe 1 bedeute dies bereits 249 Euro brutto monatlich mehr, für einen Facharbeiter in der Entgeltgruppe 4 sogar 327,99 Euro brutto. Maßgeblich für den Branchenzuschlag ist die Zeit in dem Betrieb, in dem der Leiharbeiter eingesetzt wird, schreibt die Gewerkschaft. Das gelte auch, wenn sich das Leiharbeitsunternehmen ändert, aber der Betrieb, in dem der Leiharbeiter eingesetzt wird, der gleiche bleibt.

"Aufgrund des Tarifvertrags ,Branchenzuschlag‘ braucht kein Arbeitsvertrag verändert zu werden", so Svend Newger von der IG Metall Detmold. Nach dem Kenntnisstand der IG Metall seien viele Beschäftigte unter Druck gesetzt worden, wenn sie einen neuen Arbeitsvertrag nicht unterschreiben wollten. "Dies ist unzulässig. Niemand ist verpflichtet, einen neuen Vertrag zu unterschreiben. In der Regel sind damit Nachteile für den Arbeitnehmer verbunden", so Newger.


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Kommentare
Lol @Arbeitgeber ..Die Sätze sind echt der Brüller ...!!
Genauso sollte die Aufweichung des AÜG `s durch die regierenden Entscheidungsträger nicht funktionieren . Gierige hätte es nie geben dürfen ( wenn kontroliert worden wäre) und der Hinweis auf Kapazitätspolster lässt diese Arbeitnehmer als WARE erscheinen . Wenn Sie Gewerkschaftler sind,.. sollten Sie schnellstens ihre Mitgliedschaft kündigen ... heuern Sie bei Herrn Steinkühler an ..das passt dann !

KB-Kommentare einfach überlesen.
Es gibt Arbeitgeber, die bewusst nur mit Verleihern arbeiten, bei denen die Mitarbeiter nach Tarif der eigenen Leute bezahlt werden. Es geht. Betrachten wir die Leiharbeit als Kapazitätspolster, haben wir schon genug durch sie verdient.
Die Gierigen entlassen auf anraten von Verleihern Teile ihres Stammpersonals, um sie anschließend für weniger Geld wieder auszuleihen. Das ist unwürdig, auch für Unternehmer.

@maddin ..Sie werden es glaube ich nicht begreifen , aber egal, es weiter zu kommentieren ist sinnlos. Die Gewerkschaften als die Heilsbringer zu lobhudeln hat schon was .Ich kann mich da an *Aktienkäufer* erinnern, die schnodderig auf Nachfrage erklärten,..das habe er doch verdient .!Eine Aussage wo auch die Aussagen eines SPD-Peer * belanglos wirken !!

Mensch Kernbeisser, wollen Sie uns die Leiharbeit nun aus Sicht des Gesetzgebers erklären?
Wenn man noch niemals als Leiharbeiter in der heutigen Zeit arbeiten musste, dann sollte man sich mit Kommentaren und Erklärungen wirklich zurückhalten! Dieses Gesetz ist seid der Reform durch Herrn Clement, in der Regierung Schröder, ein Verbrechen, genau wie die Hartz-Gesetzgebung, Punkt!
Dieses müssen Sie nicht auch noch versuchen zu erklären.
Es ist eine Schande, weil es früher auch ohne eine solche Gesetzgebung ging. Eigentlich trägt der Arbeitgeber daS UNTERNEHMERISCHE RISIKO. Heute wird das eben auf die Arbeitnehmer abgewälzt und das ist dann auch noch gesetzlich ok.....
Mir wird Übel. wenn ich über all die Möglichkeiten nachdenke, mit dem man Arbeitnehmer mittlerweile behandeln darf!!!
Ich ziehe den Hut und verneige mich vor den Menschen, die täglich für einen Niedriglohn zur Arbeit gehen.
Das Schlimmste ist allerdings, dass die Gewerkschaften, allen vorraus die IG Metall, mal wieder gesetzliche Verschlechterungen durch Trifverträge verbessern müssen. Darum ein dickes "Danke" an die IG Metall und weiter so! Ohne unsere Gewerkschaften wird es ganz schnell sehr kalt in unserem Land!!!!
Ach übrigens Kernbeisser, wenn Ihre Theorie stimmen würde, dann soll mir mal einer erklären, wie es sein kann, dass es zu Spitzenzeiten mehr als eine Million Leiharbeiter in Deutschland gab. Bestimmt nicht, weil nur die Leiharbeit dafür sorgt, dass Arbeitsplätze geschaffen werden. Sondern weil "reguläre" Arbeitsplätze abgebaut wurden und dann Leiharbeiter in die Betriebe kommen. Übrigens bei gleichzeitiger Steigerung der Rendite für die Unternehmer. Diese soziale Ungerechtigkeit stinkt zum Himmel........

Hier geht es nicht um Einschnitte, @Ex-Leiharbeiter ..hier geht es um die Ausgestaltung des AÜG `s mittels seiner vorhandenen Kontrollmechanismen .
Das es Lohnunterschiede gibt, ergibt sich aus dem Sinn der Zeitarbeit.Wo sollte sonst eine Verdienstspanne für den Verleiher kommen, um Verwaltungsarbeit gegenzufinanzieren .Von sogenannten Mischbetrieben ist schon mal garnicht zu reden ! Vom Entleiher und den Vorzügen rede ich erst garnicht .Und von dem gewollten Instument für die Arbeitslosenstatistik der Bundesregierungung rede ich erst garnicht.
Abschliessend @Ex-Leiharbeitnehmer , wenn es die Zeitarbeit im Rahmen des AÜG nicht gäbe, wären Sie wohl auf der Strasse gelandet, was natürlich besser gewesen wäre oder irre ich da ? So darf man es auch beleuchten.Nur die Mär der an der Macht befindlichen Regierungen ( welche auch immer ) von der Wiedereingliederung in den ersten Arbeitsmarkt, der klappt für die Wenigsten !
Das war es in Kurzform, denn wenn man das AÜG begreifen will, muss man es gelesen und gelebt ( sprich angewendet haben ) ,sonst ist alles nur Schaumschlägerei !



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