Detmold (bp). Mit einer "Bauherrenversammlung" am Detmolder Klinikum haben sich am Mittwoch Angestellte der "ahr-Lippe-Dienstleistungsgesellschaft" (aLD) mit der Gewerkschaft "ver.di" auf die am 7. Februar beginnende dritte Tarif-Verhandlungsrunde eingestimmt.
Laut verdi-Sekretär Jens Ortmann ist das mittelfristige Ziel, dass die 310 aLD-Mitarbeiter, die in den lippischen Kliniken und Kreisaltenheimen Reinigungs- und weitere patientennahe Dienste leisten, entsprechend dem Tarif für den öffentlichen Dienst bezahlt werden, wie er für direkte Klinikangestellte gilt.
Das aktuelle Angebot der Arbeitgeber bleibe immer noch bis zu 30 Prozent darunter. "Durch den nicht unbedingt freiwilligen Lohnverzicht haben die Mitarbeiter in den vergangenen zwölf Jahren bis zu 25 Millionen Euro eingespart, die in den Neubau und Renovierung der Kliniken in Detmold und Lemgo geflossen sind. Diese Investitionen hätte der Kreis eigentlich aus Steuermitteln bezahlen müssen", sagte Ortmann. Gebe es jetzt kein besseres Angebot, werde man "auf die Straße gehen".
stehenden Code hier ein*: