Marc Gast von der LG Lippe-Süd ist dreifacher Titelträger

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Marc Gast ist dreifacher Titelträger. - © Privat
Marc Gast ist dreifacher Titelträger. (© Privat)

Kreis Lippe. Der FC Bayern München hat sich seinen Triple-Traum nicht erfüllen können, wohl aber Marc Gast von der LG Lippe-Süd. Bei den Leichtathletik-Westfalenmeisterschaften der U16 in Recklinghausen gewann der 15-jährige Schützling von Klaus Brand das Speerwerfen mit 46,81 Metern, das Diskuswerfen mit hervorragenden 45,65 Metern und anschließend das Kugelstoßen mit einer neuen Bestleistung von 13,15 Metern.

Dies sollten jedoch nicht alle Titelehren der LG Lippe-Süd sein, denn die „Stabis" von Olaf Hilker waren dreimal erfolgreich. In der W14, so eine Pressemitteilung des Kreisleichtathletikausschusses, überquerte Maybrit Sommer 3,41 Meter (sie stellte den lippischen Rekord von Desiree Singh ein), direkt vor Jule Mühlenhof mit 2,80 Metern, und durfte ebenso aufs oberste Treppchen wie in der W15 Jannika Hoffinger mit der DM-Quali von 3,00 Metern (Katalin Ammer und Sina Schäfers wurden Dritte und Vierte mit 2,60 bzw. 2,50 Meter) und in M14 Moritz Eins mit 3,20 Metern. Hier holte Ben Bornefeld mit 2,70 Metern Bronze.

Zudem rutschte Franka Schröder in der W14 zweimal an Gold vorbei. Hätte Pauline Theine (Bigge-Olsberg) im Hochsprung nicht im dritten Versuch die 1,60 Meter geschafft, hätte Franka mit 1,57 Meter ihre Silbermedaille noch vergolden können. Im Weitsprung, in dem der Sieg mit 5,12 Metern an Malecki (Rauxel) ging, blieb ihr in einer hart umkämpften Konkurrenz mit 4,88 Metern „nur" Platz fünf.

Joel Hinze freute sich in der M15 zweimal über Bronze. Im Kugelstoß mit 11,92 Metern und im Dreisprung mit gleicher Weite wie der Zweite mit 11,02 Metern. Manuel David war von Silber mit 12,67 Sekunden über 80 Meter Hürden der M14 nur drei Hundertstel entfernt. Im Hochsprung wurde er Vierter mit 1,57 Meter, außerdem im Weitsprung Achter mit 4,94 Metern. Pia Laetitia Lehmann hatte sich über 100 Meter der W14 mit 50 Konkurrentinnen zu messen, schlug sich im Vorlauf mit 13,16 Sekunden bravourös und wurde mit 13,24 Sekunden Dritte im B-Endlauf. Astrid Schillmann bestätigte ihre aufsteigende Tendenz, indem sie im Kugelstoß der W14 mit 9,50 Metern auf Platz sieben kam, heißt es weiter.

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