Maik Schlingheider landet bei den Lopshorn Classics auf Rang sieben

Sebastian Lucas

  • 0
Hindernis genommen: Maik Schlingheider vom RFV Hubertus Eschenbruch mit dem Pferd Consuelo. - © Egon Penner
Hindernis genommen: Maik Schlingheider vom RFV Hubertus Eschenbruch mit dem Pferd Consuelo. (© Egon Penner)

Lage-Pottenhausen. Die Lopshorn Classics sind seit Donnerstag in vollem Gange. „Es läuft super", strahlte Merten Lehmann, Vorsitzender des Reitvereins Lopshorn Lage, am Freitagmittag. Zum sechsten Mal lädt der Klub ein, zum dritten Mal findet die Veranstaltung in Pottenhausen am Siekkrug statt.

Video auf YouTube

Erstmals hatten sich die Verantwortlichen entschlossen, an vier Tagen Prüfungen anzubieten. Hintergrund sind 1.100 Nennungen. Das sind rund 300 mehr als im vergangenen Jahr. Am Samstag geht es um 7 Uhr weiter. Ab 16.30 Uhr stehen drei M-Prüfungen an. Eine „After-Ride-Barbecue-Party" lockt zwischen 18.30 Uhr und 20 Uhr mit einer Happy Hour: Getränke kosten nur 1 Euro. Ohnehin ist es den Verantwortlichen wichtig, mehr als Reitsport zu bieten. Parallel dürfen sich die Besucher auf einen Handwerker- und Designer-Markt freuen, neben Pommes und Bratwurst gibt es diesmal unter anderem Flammkuchen und Burger. Ein Eiswagen und eine Crepe-Bude sowie ein Kuchen- und Weinzelt runden das Angebot ab.

Aus sportlicher Sicht ist der Sonntag am attraktivsten. Nach dem Start um 7.30 Uhr ist die Qualifikation zum Heinzelmännchen-Young-Riders-Cup der erste Höhepunkt des letzten Turniertags. Ab 11.30 Uhr gibt es parallel zu dieser L-Prüfung 30 Liter Freibier. Hauptattraktion der Lopshorn Classics ist der Große Preis der Firma Skyline Express – ein S-Springen mit Siegerrunde ab 16 Uhr. Diese Prüfung ist mit 2.000 Euro dotiert, 41 Reiter meldeten.

Den ersten „Kracher" erlebten die Besucher am späten Freitagnachmittag, als das erste S-Springen anstand. Bei den Sieben- bis Neunjährigen setzte sich Jan Lösche (RV Herzog Wittekind Oberbauerschaft) auf „Diablotin Copine" durch. Als bester Lipper sicherte sich Maik Schlingheider mit „Consuelo" den siebten Platz. Der Reiter des RFV Eschenbruch erlaubte sich einen Fehler. Richtig schnell war Schlingheider mit „I’m Infinity" unterwegs, doch das Duo schmiss zweimal Stangen auf den Boden. Glück im Unglück hatte Marie Rellensmann (ebenfalls Eschenbruch), die von ihrem Pferd „Allegro" stürzte, aber schnell wieder aufstehen konnte.

Copyright © Lippische Landes-Zeitung 2017
Texte und Fotos von lz.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.

0 Kommentare
0 Kommentare

Das Kommentieren ist nur mit einem gültigen LZ-Plus-Zugang möglich. Jetzt testen!