„König“ des Hermannslaufes dominiert seit 2011 auch den Zieglerlauf in Lage

Jörg Hagemann

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Griff zum Wasser: Die schnellste Zieglerläuferin, Stefanie Fritzemeier, und der 16-jährige Mamadou Barry aus Guinea reißen den Helfern der Malteser-Jugend die Becher aus der Hand. - © Jörg Hagemann
Griff zum Wasser: Die schnellste Zieglerläuferin, Stefanie Fritzemeier, und der 16-jährige Mamadou Barry aus Guinea reißen den Helfern der Malteser-Jugend die Becher aus der Hand. (© Jörg Hagemann)

Lage. Elias Sansar hat sein Abonnement beim 25. Zieglerlauf aufrecht erhalten. Der Hermannslauf-Held feierte Mittwochabend seinen siebenten Sieg in Folge bei dem familiären Stadtlauf rund um den Lagenser Zieglerbrunnen.

Durch die veränderte Streckenführung waren es statt 10.000 Metern ausnahmsweise 10,4 Kilometer, die Sansar in vorzüglichen 33:14 Minuten abspulte. Zweiter wurde Vereinskamerad Marcel Piotrows᠆ki (LG Lage-Detmold-Bad Salzuflen, 35:48 min) vor Gabriel Bertolini (Landestheater Detmold, 37:30 min).

In Vertretung von Bürgermeister Christian Liebrecht, der zuvor die 5000 m in 23:19 min gemeistert hatte, musste Stellvertreterin Monika Rieke das 192-köpfige Starterfeld beim Hauptlauf mit ihrer natürlichen Autorität auf die Strecke schicken – ihr Revolver klemmte beim Start. Und als es endlich „Peng" machte, waren Sansar und seine Verfolger bereits hinter der ersten Kurve verschwunden.

Schnellste Frau war Stephanie Fritzemeier (Laufladen Endspurt) in 41:01 min vor Annika Herrmann (LG Oerlinghausen) und Susanne Reichert (Sudbrack Bielefeld, 43:50 min).

Beim Jedermannlauf über 5000 Meter siegten mit Marco Rehmeier (17:55 min) und Katjana Quest-Altrogge (21:45 min) ebenfalls zwei Lokalmatadore. Einen weiteren Sieg für die LG Lage-Detmold-Bad Salzuflen gab es im Kinderlauf über 2000 Meter durch Kevin Ostermann (7:39 min).

Nicht entgehen ließ sich den 25. Jubiläumslauf auch Mitbegründer Udo Zantow. 1993 hatte er gemeinsam mit dem unvergessenen Dieter Dargatz den Volkslauf aus der Taufe gehoben. „Lage feierte 150 Jahre Stadtrechte und die LG ihr 30-jähriges Bestehen. Da wollten wir etwas Nachhaltiges für den Breitensport schaffen. Denn allen in Lage war klar, dass unsere großen Stadionsportfeste und Länderkämpfe am Werreanger nicht von Dauer sein würden", erinnerte sich Zantow an die Geburtsstunde zurück.

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