Historisch schlechtes Ergebnis: Nächste Pleite für USA

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USA - Serbien - © Foto: Ng Han Guan/AP
Der Serbe Nemanja Bjelica (r) verteidigt gegen US-Spieler Kemba Walker. (© Foto: Ng Han Guan/AP)

Dongguan - Die US-Basketballer haben bei der WM in China nach dem krachenden Viertelfinal-Aus die nächste Pleite kassiert und sind damit auf ein historisch schlechtes Ergebnis abgestürzt.

Im Duell der gescheiterten Ex-Goldfavoriten verlor der Titelverteidiger gegen Serbien in der Platzierungsrunde in Dongguan mit 89:94 (40:44). Damit geht es für die Amerikaner am 14. September gegen Polen, das im anderen Spiel der Platzierungsrunde gegen Tschechien 84:94 (35:43) unterlag, nur noch um Rang sieben oder acht. Bislang hatte der fünfmalige Weltmeister in zuvor 44 Anläufen eine WM, Olympia oder ein Kontinentalturnier nie schlechter als auf Rang sechs bei der Heim-Weltmeisterschaft 2002 abgeschlossen.

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Nach der 79:89-Niederlage im Viertelfinale gegen Frankreich wirkte das Team von Trainer-Legende Gregg Popovich immer noch völlig konsterniert. Die ebenso enttäuschten Serben von Ex-Bayern-Coach Sasa Djordjevic deklassierten ihren Gegner im ersten Viertel mit 32:7. Die USA kämpften sich zwar nochmal zurück, mussten sich aber im Schlussabschnitt geschlagen geben. Serbiens NBA-Topstar Bogdan Bogdanovic ragte mit 28 Punkten heraus, bei den Amerikanern reichten auch 22 Zähler von Harrison Barnes nicht.

Trotz des schwachen Auftritts ohne zahlreiche NBA-Superstars wie LeBron James, Stephen Curry und James Harden waren die Reaktionen in der Heimat auf den WM-Fehlschlag weniger harsch als noch in der Vergangenheit ausgefallen. «Das ist kein Desaster für die USA, das ist keine Schande, das ist kein Mangel an Einsatz», kommentierte NBC. «Das ist einfach ein weiteres Zeichen, dass sich das Basketball-Universum ändert.»

Spätestens bei Olympia 2020 in Tokio wird aber erwartet, dass das Imperium zurückschlägt. «Wenn USA Basketball in der Zukunft diese Turniere wieder dominieren will, muss es die Struktur des Kaders und die Beteiligungsrate der Superstars verbessern», forderte ESPN.

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