Keine OP bei Bayern-Keeper Neuer nach Mittelfußbruch

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Fußverletzung - © Foto: dpa
Torwart Manuel Neuer sitzt auf dem Rasen und hält sich den verletzten linken Fuß. Foto: Andreas Gebert (© Foto: dpa)

München - Torhüter Manuel Neuer kommt nach seiner Fußverletzung aus dem Champions-League-Spiel bei Real Madrid um eine erneute Operation herum.

Wie der FC Bayern mitteilte, habe sich bei einer Untersuchung in München zwar die Anfangsdiagnose einer Knochenfraktur im linken Mittelfuß bestätigt. Allerdings könne die Verletzung konservativ und damit ohne Eingriff behandelt werden.

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«Wie befürchtet: der linke Mittelfußknochen ist gebrochen, muss aber nicht operiert werden. Das heißt jetzt Geduld haben und Schiene tragen», erklärte Neuer und zeigte auf seiner Facebook-seite ein Foto seines geschienten Fußes. «In dieser Saison kann ich meiner Mannschaft leider nicht mehr helfen», stellte der 31-Jährige fest und kündigte an: «Bei der Vorbereitung will ich aber wieder durchstarten.»

Neuer hatte sich beim 2:4 in der Verlängerung bei Real beim Gegentor zum 2:3 verletzt, das Viertelfinal-Rückspiel aber zu Ende gespielt. Der Nationalkeeper fehlt den Münchnern in den letzten fünf Spielen der Bundesliga, dem DFB-Pokal-Halbfinale am nächsten Mittwoch gegen Borussia Dortmund und einem möglichen Endspiel Ende Mai im Berliner Olympiastadion. Beim Confederations Cup in Russland im Juni galt er bei Bundestrainer Joachim Löw wie seine Weltmeister-Kollegen und Viel-Spieler Toni Kroos, Sami Khedira, Mats Hummels oder Thomas Müller ohnehin als Kandidat für einen Verzicht, um sich für die WM-Saison zu schonen.

Neuer war erst Ende März am linken Fuß operiert worden und hatte deswegen drei Liga-Partien verpasst. In der Champions League feierte er dann im Hinspiel gegen Real (1:2) sein Comeback auf dem Platz.

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