Vier Clubs aus Baden-Württemberg heute im DFB-Pokal am Ball

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Ralph Hasenhüttl - © Foto: Jan Woitas
Der Vizemeister aus Leipzig trifft auf den Sechstligist Dorfmerkingen. (© Foto: Jan Woitas)

Karlsruhe - Vier Fußballclubs aus Baden-Württemberg kämpfen am Sonntag beim Auftakt des DFB-Pokals um den Einzug in die zweite Runde. Im Duell Klein gegen Groß rechnet sich der sechstklassige Dorfclub SF Dorfmerkingen gegen Champions-League-Starter RB Leipzig aber nicht viel aus.

Auch Oberligist FC Nöttingen ist gegen den VfL Bochum klarer Außenseiter. Nur der Zweitligist SV Sandhausen und vor allem der Bundesliga-Aufsteiger VfB Stuttgart sind in den Spielen bei den Regionalligisten Schweinfurt und Cottbus klar favorisiert.

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SF Dorfmerkingen - RB Leipzig (15.30 Uhr)

Das Spiel sei wie Fiat Punto gegen Ferrari, sagte Dorfmerkingens Stürmer Fabian Weiß. Beim zweiten DFB-Pokalauftritt rechnet sich der Sechstligist von der Ostalb nicht viel aus gegen den Vizemeister aus Leipzig. Dennoch ist die Freude darüber, im Ausweichquartier Aalen vor fast 15 000 Zuschauern zu spielen, riesig. «Wir hoffen, dass es nicht zweistellig wird», sagte Weiß.

1. FC Schweinfurt 05 - SV Sandhausen (15.30 Uhr)

Zwei Spielklassen Unterschied sollen die Profis des Zweitligisten SV Sandhausen nicht überheblich werden lassen. Man habe Schweinfurt beobachtet, sagte SVS-Trainer Kocak. «Wir werden sie nicht auf die leichte Schulter nehmen.» Zumal der Gegner schon fünf Saisonspiele bestritten hat und in der Regionalliga Bayern auf Rang zwei steht. Eine Niederlage wäre für die Gäste dennoch eine Blamage.

FC Nöttingen - VfL Bochum (15.30 Uhr)

Im vierten Anlauf will Oberligist FC Nöttingen endlich die erste Runde überstehen. Im Duell David gegen Goliath hat er bisher gegen die Bundesligisten Hannover 96, Schalke 04 und FC Bayern stets den Kürzeren gezogen. Nun soll es gegen Zweitligist VfL Bochum klappen. «Wir gewinnen 2:1 in der regulären Spielzeit», glaubt der Verteidiger Holger Fuchs vor dem ins Karlsruher Wildparkstadion verlegten Spiel.

Energie Cottbus - VfB Stuttgart (18.30 Uhr)

Das erste Pflichtspiel nach dem überraschenden Wechsel auf dem Posten des Sportvorstands soll die fragile Stimmung in Stuttgart auf keinen Fall kaputt machen. Gegen den Regionalligisten FC Energie Cottbus erwartet Trainer Hannes Wolf ein hartes Spiel mit viel Gegenwehr. «Was sie auf jeden fall versuchen werden, ist Geschwindigkeit rein zu bringen», sagte er. Zugang Holger Badstuber ist gesperrt, Dennis Aogo noch kein Kandidat für die Startelf. Langerak oder Zieler - in der Torhüterfrage gibt es eine Antwort.

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