TSV Horn strebt „ruhigere Saison“ an

Sebastian Lucas

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Neue Gesichter beim TSV Horn: (von links) Lukas Maca, Mehmet Yavuz, Samet Uslu, Abdulhamid Köse und Alihan Birinci. - © Sebastian Lucas
Neue Gesichter beim TSV Horn: (von links) Lukas Maca, Mehmet Yavuz, Samet Uslu, Abdulhamid Köse und Alihan Birinci. (© Sebastian Lucas)

Horn-Bad Meinberg. Den Klassenerhalt geschafft, beim LZ-Cup bis ins Finale gekommen. Auf den ersten Blick liegt eine äußerst erfolgreiche Saison hinter dem Fußball-Bezirksligisten TSV Horn. Dennoch sind die Verantwortlichen mit der Serie 2016/2017 nicht zufrieden gewesen.

Co-Trainer Markus Oetterer, der Sedat Akcay (weilte in der Türkei) bis Freitag vertrat: „Wir streben eine ruhigere Saison an." Oetterer denkt an „zu viele rote Karten" und die „Turbulenzen" rund um die Lippischen Hallenfußball-Meisterschaften. Sportlich richtet der Verein den Blick nach oben. Der Defensivmann und Co-Trainer, der nach einem Achillessehnenriss ein Jahr pausieren musste und die bisherigen Einheiten voll mitmachen konnte, nennt einen „einstelligen Tabellenplatz" als Ziel.

Helfen sollen dabei die Zugänge Markus Witmann (Suryoye Paderborn), Samet Uslu (Steinheim), Abdulhamid Kose (Post-TSV II), Gökhan Cabuk (TuS Horn-Bad Meinberg), Mehmet Yavuz (A-Jugend TBV Lemgo), Lukas Maca (Polen) und Alihan Birinci (A-Jugend Steinheim).

Für Manager Ender Ünal ist Markus Witmann der Königstransfer: „Markus hat sich für seinen Bruder Konstantin und eine gute Truppe entschieden – und nicht fürs Geld. Heide Paderborn, Hövelhof, Bad Lippspringe und Neuenbeken wollten ihn verpflichten. Wir sind total happy."

Markus Oetterer bedauert aber auch die Abgänge von Sandro Becker und Emre Dikdayir (beide Türkgücü Paderborn), mit denen er „gut befreundet" sei. Yasin Karaman (FC Augustdorf), Mesut Demir (Post Detmold) und Cem Cabuk (Nieheim) seien „Leistungsträger" gewesen, Ferdinand Lange (FSV Pivitsheide) habe der Truppe als „Spaßvogel" gut getan.

Ein Testspiel bei der SG Hiddesen-Heidenoldendorf setzte das Team am Freitag mit 1:5 in den Sand. Für die SG traf Miguel Soylu, Sohn von Trainer Lütfi Soylu, dreifach.

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