Gewitterbedingter Spielabbruch in Salzuflen

Sebastian Lucas

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Können noch lachen: SC-Vorsitzender Frank Exner und Trainer Rene Hahne (rechts). - © Sebastian Lucas
Können noch lachen: SC-Vorsitzender Frank Exner und Trainer Rene Hahne (rechts). (© Sebastian Lucas)

Bad Salzuflen. Zu einem nicht alltäglichen Spielabbruch ist es am Sonntag an der Waldstraße gekommen. Nach einer halben Stunde hatte Schiedsrichter Till Garnschröder die Partie unterbrochen, um kurz nach 16 Uhr brach er die Begegnung zwischen SC Bad Salzuflen und SV Kutenhausen/Todtenhausen in der Fußball-Bezirksliga ab. Ein nicht abziehendes Gewitter war der Grund.

„Ich trage die Verantwortung für alle“, begründete der Unparteiische aus Paderborn seine Entscheidung. Nach 30 Minuten war er von SC-Kapitän Patrick Reinsch darauf aufmerksam gemacht worden, dass es einen Blitz direkt auf dem Spielfeld gab: „Ich hatte ihn gar nicht mitbekommen.“ Kurz danach handelte der Unparteiische und schickte beide Teams in die Kabinen. „In einer halben Stunde gucken wir weiter“, teilte er mit: „Dieser Zeitraum ist großzügig auszulegen.“

Doch das Gewitter wollte den Platz an der Waldstraße nicht verlassen. Garnschröder brach ab. Speziell die Gäste bedauerten diese Entwicklung, sie waren in der elften Minute durch einen tollen Fernschusshammer durch Janis Springer in Führung gegangen. Bei den Salzuflern passte in den ersten 30 Minuten überhaupt nichts. Der Staffelleiter muss die Partie nun neu ansetzen.

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