Neue Saison, neuer Trainer: So plant der TuS Horn-Bad Meinberg

Sebastian Lucas

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Chef des TuS Horn-Bad Meinberg: Ulrich Kükenhöner. - © Sebastian Lucas
Chef des TuS Horn-Bad Meinberg: Ulrich Kükenhöner. (© Sebastian Lucas)

Horn-Bad Meinberg. Erst der freie Fall bis in die Kreisliga B, dann die furiose Rückkehr ins Kreisoberhaus: Der TuS Horn-Bad Meinberg hat den Weg in die Erfolgsspur wiedergefunden.

Unter der Regie von Trainer Wolfgang Wächter schloss der Fußball-Klub die Serie 2016/2017 als Vierter ab und verhalf dem FC Augustdorf zur Rückkehr in den Bezirk. Der große Titelfavorit, Fortuna Schlangen, unterlag im Waldstadion mit 0:1. Für TuS-Chef Ulrich Kükenhöner geht der Titel 2018 nur über die Fortuna.

"Diesmal schaffen es die Schlänger", sagte der Vorsitzende beim Trainingsauftakt "seines" Teams. Die Hornschen streben eine ähnliche Platzierung wie im vergangenen Jahr an: "Wenn wir uns unter den Top fünf wieder einsortieren, bin ich höchst zufrieden."

Ähnlich sieht es Trainer Kemal Akman, der vom FC Nieheim nach Horn-Bad Meinberg zurückkehrt (ein Jahr spielte er für den Stadtrivalen TSV). Der in Lage-Wissentrup wohnende Lehrer des Gymnasiums in Horn mit den Fächern Sport und Erziehungswissenschaften: "Ich möchte die Truppe spielerisch weiterentwickeln. Wir wollen den vierten Platz bestätigen, dann wäre ich sehr, sehr zufrieden."

Für den 33-Jährigen ist es die erste Trainerstation. Akman stammt aus Bad Salzuflen und kickte früher unter anderem für den SC und den SV Werl-Aspe. "Das Umfeld passt, das Konzept gefällt mir", begründet er seinen Entschluss, die Nachfolge von Wolfgang Wächter im Waldstadion anzutreten.

Akman muss/darf mit Azit Cakmak (Rheda-Wiedenbrück), Asghar Mostafavi, Halef Akman (beide SuS Lage), Malte Wrenger (Jerxen) sowie Daniel Rellmann (eigene Jugend) fünf Zugänge integrieren. Gökhan Cabuk (TSV Horn), Christof Schukow (FCO Extertal), Onur Ünal (SG Sabbenhausen-Elbrinxen) und Andre Schnatmann (Karriereende) stehen nicht mehr zur Verfügung.

Zudem fehlt Chris Capelle seinem Team bis Weihnachten. In vier Wochen steigt der Offensivmann in den Flieger, um ein halbes Jahr in den USA zu studieren. Nach einer zweiwöchigen Rundreise mit seinen Eltern im Dezember kehrt Capelle dann ins Lipperland zurück.

Ein Thema beim TuS ist auch ein Kunstrasenplatz. Derzeit gibt es in Horn-Bad Meinberg gar keinen, während Blomberg nun einen in Istrup bekommt. Nach dem Rückzug von TuS Holzhausen-Externsteine wollen der TuS und der TSV gemeinsam einen Antrag stellen. Kükenhöner: "Noch ist nichts passiert."

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