FC Donop-Voßheide erzwingt Remis gegen den 1. FFC Recklinghausen

Kai Hahn

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Schnell weg mit dem Ball: Donop-Voßheides Jennifer Friedel bringt hier das Leder mit einem Befreiungsschlag vor Recklinghausens Sarah Meinerz in Sicherheit. - © Paul Cohen
Schnell weg mit dem Ball: Donop-Voßheides Jennifer Friedel bringt hier das Leder mit einem Befreiungsschlag vor Recklinghausens Sarah Meinerz in Sicherheit. (© Paul Cohen)

Lemgo. Seine bislang beste Saisonleistung hat Frauenfußball-Westfalenligisten FC Donop-Voßheide mit dem 2:2 gegen den 1. FFC Recklinghausen gezeigt. Auf dem Ausweichplatz am Lemgoer Jahnplatz bleibt der Aufsteiger im dritten Spiel ohne Niederlage.

Aus der Not heraus stellte Trainer Knut Winkelmann von der Vierer auf die Dreierkette um. Das ungewohnte 3:5:2-System bildete den Schlüssel zum Erfolg. „Durch die Verletzung von Jasmin Butz fehlten mir die Alternativen auf der linken Seite. Daher habe ich auf Dreierkette umgebaut, damit wir kompakt im Mittelfeld stehen", verriet Winkelmann.

Perfekt startete Donop, als Jennifer Friedel die zu weit vor den Tor stehende gegnerische Keeperin mit einen Schuss aus 30 Metern überwand (5.). Die Lipperinnen rochen danach Lunte, hatten eine gute Phase, attackierten mutig schon in der gegnerischen Hälfte und erschwerten strukturiertes Aufbauspiel.

Recklinghausen fand selten Mittel, das dicht gewobene Netz im Mittelfeld zu durchdringen. Selbst die verletzungsbedingte Auswechslung von Kapitän Jana Wiemann-Großpietsch tat dem keinen Abbruch. Nina Gnade rückte ins Sturmzentrum und Milena Szymkowiak nahm die Position von Wiemann-Großpietsch ein.

Vorne setzte die FC-Elf immer wieder Nadelstiche. Ihren Torriecher unterstrich Friedel, als sie zum 2:1 einschob (49.). Gefährlich wurde Recklinghausen nur durch Standards und, als Marie Wollbrink unfreiwillig per Kopf den Ball zu einer Stürmerin verlängerte. Mächtig auf das dritte Tor drückte der Ligazweite, aber Donop überstand das Powerplay schadlos.

Tore: 1:0 (5.) Friedel, 1:1 (44.) Dins, 2:1 (49.) Friedel, 2:2 (60.) Kruse.

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