650 Zuschauer sehen in Augustdorf einen Favoriten-Sieg

Oliver König

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Die Augustdorfer Deckung mit Nemanja Skrobic (Nummer 2) und Nico Schmeckthal stellt sich dem Sepnger Sebastian Kopschek in den Weg. - © Oliver König
Die Augustdorfer Deckung mit Nemanja Skrobic (Nummer 2) und Nico Schmeckthal stellt sich dem Sepnger Sebastian Kopschek in den Weg. (© Oliver König)

Augustdorf. Die Vorfreude ist groß gewesen bei den Fans des Handball-Oberligisten HSG Augustdorf/Hövelhof vor dem Derby gegen den TuS Spenge. Doch ebenso groß dürfte die Ernüchterung nach den 60 Minuten gewesen sein. Die Sandhasen verloren vor gut 650 Zuschauern in der Witex-Halle klar mit 23:31 (13:16).

"Wir wissen, dass noch eine Menge Arbeit vor uns liegt", sagte der neue HSG-Trainer Micky Reiners auf der anschließenden Pressekonferenz. Vor allem der zweite Durchgang dürfte ihn nicht gefallen haben, und so bemängelte er unter anderem, "dass wir zu viele Bälle unbedrängt ins Aus geworfen haben". Augustdorf ging nicht einmal in Führung und schaffte nur beim 3:3 und 8:8 den Ausgleich - zu wenig, um einen der Titelfavoriten ins Wanken zu bringen. "Der Kampfgeist war sicher nicht das Problem, doch Spenge hat jeden Fehler von uns eiskalt bestraft", meinte Reiners. Sein Gegenüber Heiko Holtmann wollte den Sieg nicht überbewerten. Entsprechend fiel sein Fazit kurz aus: "Aufgrund der besseren Bank haben wir verdient gewonnen."

HSG Augustdorf/Hövelhof: Weber (20.-45.), Wetzel; Skrobic (2), Gräser, Schmidt, Hengsbach (3), Pieper (2), Bahrenberg (9), Braun, Schmeckthal, Rumniak (1), Honerkamp (1), Suton (3/1), Maric (2/1).

TuS Spenge: Räber, Becker; Kopschek (5), Reinsch (8), Wolff, Brezina (3), Bracksiek, Tesch (1), Prüßner (3), Holland (9/3), Breuer (2), Gräfe.

Zeitstrafen: 3:4 (Maric 2, Skrobic - Bracksiek, Prüßner, Breuer, Gräfe).

Siebenmeter: 4/2:3/3 (Maric und Suton scheitern an Räber).

Zuschauer: 650.

Schiedsrichter: Dehmelt/Winkelhane.

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