Ab 19.30 Uhr im Livestream: HSG Blomberg-Lippe gegen VfL Oldenburg

Dietmar Welle

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Entschlossener Blick: HSG-Torfrau Anna Monz stellt sich heute Abend gegen Oldenburg auf einen harten Kampf ein, sieht ihr Team charakterlich gestärkt. - © Paul Cohen
Entschlossener Blick: HSG-Torfrau Anna Monz stellt sich heute Abend gegen Oldenburg auf einen harten Kampf ein, sieht ihr Team charakterlich gestärkt. (© Paul Cohen)

Blomberg. „Wir freuen uns auf die Saison." Anna Monz, Torhüterin des Frauenhandball-Bundesligisten HSG Blomberg-Lippe, geht mit viel Selbstbewusstsein und froher Erwartung in das erste Meisterschaftsspiel, um 19.30 Uhr an der Ulmenallee gegen den VfL Oldenburg.

„Wir haben in der Vorbereitung viele Akzente gesetzt, haben das Wunderhorn-Turnier gewonnen und uns gefunden mit den sechs Neuzugängen", so die 27-jährige Monz. Gibt es einen Unterschied zum Vorjahr? Monz: „Es hat sich gezeigt, dass es nicht darauf ankommt, wie lange man zusammenspielt, sondern es ist eine Charakterfrage."

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HSG-Trainer André Fuhr nominierte für die Innenverteidigung unterschiedliche Spielerinnen. Hinter welcher Formation spielt Anna Monz am liebsten? Monz: „Alle Kombinationen haben großes Potenzial. Wichtig ist, dass alle aggressiv zu Werke gehen, dann ist es fast schon egal, wer wie wo steht..." Oldenburg zollt Monz großen Respekt. Die erste Sieben sei hochklassig, und „wenn Spielmacherin und Nationalspielerin Angie Geschke Lust hat, dann kann sie ein Spiel alleine entscheiden", so die in Lippe als Rettungsassistentin arbeitende Monz.

Apropos Nationalmannschaft: Das aktuelle Aufgebot der Truppe von Bundestrainer Michael Biegler im WM-Jahr kommt ohne Blombergerin aus. Alicia Stolle, zuletzt immer gesetzt, wurde ebenso wie Anna Monz in die Reserve einsortiert. Doch das darf kein Thema sein. Oldenburg steht im Fokus. Fuhr: „Madita Kohorst gilt als größtes Torhütertalent Deutschlands, Linksaußen Kim Birke ist stark, Julia Wenzl eine überdurchschnittliche Bundesligaspielerin und die große Cara Hartstock strahlt am Kreis viel Gefahr aus." Zudem setzt VfL-Coach Niels Bötel auf die norwegische Spielmacherin Malene Staal.

Der Weg zum Erfolg führt für Fuhr über eine gute Abwehr und ein engagiertes Rückzugsverhalten, „weil Oldenburg nicht zuletzt deshalb auf Augenhöhe antritt, weil sie aufs Tempo drücken".

Ab 19.30 Uhr läuft der Livestream

Nach der Premiere am vergangenen Samstag mit dem Livestream vom EHF-Pokal-Hinspiel gegen den belgischen Meister Sint Truiden (46:19) sind heute, Mittwoch, ab 19.30 Uhr wieder die Kanäle für eine Liveübertragung geöffnet. Für die LZ hält Laurent Ohmansiek die Regiefäden bei den 60 Minuten gegen den VfL Oldenburg wie gewohnt in der Hand.

Der Stream startet automatisch nach dem Werbeblock. Der Spot wird 3x gezeigt.
Zum Vollbild gelangen Sie über einen Rechtsklick. Die Resonanz auf die Livestream-Premiere beim EHF-Cup kann sich sehen lassen. LZ-Webentwickler Philipp Urbschat: „Das Interesse ist deutlich höher als an ,normalen’ Spieltagen." Rund 1.000 Aufrufe zählte Urbschat bei der Debüt-Übertragung.

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