Jetzt im Livestream: HSG empfängt Meisterschaftsfavoriten Thüringer HC

Dietmar Welle

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Wirbelwind mit hohem Tempo: Auch auf die Tore von Linksaußen Franziska Müller (am Ball) setzt die HSG Blomberg-Lippe am Mittwoch gegen den Titelfavoriten Thüringer HC. - © Dietmar Welle
Wirbelwind mit hohem Tempo: Auch auf die Tore von Linksaußen Franziska Müller (am Ball) setzt die HSG Blomberg-Lippe am Mittwoch gegen den Titelfavoriten Thüringer HC. (© Dietmar Welle)

Blomberg. Jetzt geht es Schlag auf Schlag für den Frauenhandball-Bundesligisten HSG Blomberg-Lippe. Am Mittwoch, um 19.30 Uhr geht es gegen den Thüringer HC um Meisterschaftspunkte, es folgt am Samstag um 19.30 Uhr das EHF-Pokal-Hinspiel in Metzingen, am Mittwoch, 18. Oktober, kommt Bietigheim auf 20 Uhr in der Liga und zum Abschluss wartet das EHF-Pokal-Rückspiel am Samstag, 21. Oktober, um 18 Uhr auf die Schützlinge von Trainer André Fuhr.

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„Das ist schon ein hammerharter Spielplan. Wir stehen vor Vergleichen mit der crème de la crème im deutschen Frauenhandball. Da müssen wir auf der Hut sein, sonst kann es auch ein böses Erwachen geben", so Fuhr. Thüringen zählt zu den Topfavoriten auf die Meisterschaft und hat bisher drei Siege aus drei Spielen geholt. Die erste Sieben besteht ausschließlich aus Nationalspielerinnen. „Wer kann das schon von sich sagen?", stellt Fuhr eine berechtigte Frage. Aus dem Rückraum geht besondere Gefahr aus. Die Österreicherin Beate Scheffknecht, die Tschechin Iveta Luzumova und die deutsche Nationalspielerin Kerstin Wohlbold ziehen in der Regel die Fäden. Nach dem Ausfall von Anne Hubinger (Bruch des Mittelfußes und diverse Bänderverletzungen) und der ehemaligen Blombergerin Gordana Mitrovic (Bänderverletzung am linken Arm) hat HC-Trainer-Urgestein Herbert Müller reagiert und mit Patricia da Silva eine brasilianische Linkshänderin verpflichtet, die zuletzt beim türkischen Meister Kulüsü spielte. „In der Liga ist sie bereits spielberechtigt, in der Champions League nicht", so Fuhr, der das 31:27 von Thüringen in der Champions League in Lavrik notiert hat.

Bei Blomberg sind alle Spielerinnen an Bord. Nur Celine Michielsen wartet noch auf die Ergebnisse ihrer Untersuchung in Holland. Fuhr: „Am Kreis fehlt uns nach Celines Ausfall die Alternative, auch in körperlicher Hinsicht." Zögerlich lief der Vorverkauf für die Partie am Mittwoch. Andre Fuhr mag da niemanden verantwortlich machen, nur sich selbst: „Wir müssen vor allem daheim beherzt auftreten und die Zuschauer für uns und unser Spiel begeistern. Dann kommen die Fans auch in die Halle. Unterstützung können wir auf jeden Fall gebrauchen."

Auslosung des DHB-Pokal-Achtelfinals am Mittwochabend

Florian Kehrmann, Trainer des Handball-Bundesligisten TBV Lemgo, nimmt am Mittwoch nach dem Frauen-Bundesligaspiel an der Ulmenallee die Auslosung für das DHB-Pokal-Achtelfinale vor. Zwölf Erst- und vier Zweitligisten sind im Topf: DJK/MJC Trier, HL Buchholz-Rosengarten, Kurpfalz Bären und HSG Hannover-Badenstedt aus Liga zwei und neben HSG Blomberg-Lippe aus Liga eins Thüringen, Bietigheim, Metzingen, Dortmund, Leverkusen, Buxtehude, Göppingen, Oldenburg, Bensheim/Auerbach, HSG Bad Wildungen und Nellingen. Die Spiele steigen am Wochenende 4./5. November. Das Viertelfinale ist für den 13./14. Januar terminiert. Das Final Four der besten vier Pokal-Teams findet am 19./20. Mai in Stuttgart (in Zukunft fester Austragungsort) statt. Letztmalig in dieser Runde genießt der klassenniedere Gegner Heimrecht.

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