Hörstmar/Lieme schießt den Vogel ab - SV Wüsten wirft Bad Salzuflen raus

Dietmar Welle

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Pure Power: Jan Jacobi von der SG Hörstmar/Lieme (links) setzt sich in dieser Szene kraftvoll gegen Cengizku Erdem von Yunus Lemgo durch. - © Egon Penner
Pure Power: Jan Jacobi von der SG Hörstmar/Lieme (links) setzt sich in dieser Szene kraftvoll gegen Cengizku Erdem von Yunus Lemgo durch. (© Egon Penner)

Lemgo. Keine Frage: Die Vorrunde des LZ-Cups im FuL-Kreis Lemgo ließ nichts an Dramatik und Spannung vermissen. So mancher Außenseiter sorgte für eine Überraschung – und etablierte Teams strichen die Segel. In nachstehendem Bericht geht es um das Geschehen in den Hallen Leopoldshöhe und Bad Salzuflen.

Leopoldshöhe

Zwei Mannschaften beherrschten in der Gruppe 1 das Geschehen. Da war zum einen der Kreisliga-A-Tabellenführer SG Hörstmar/Lieme, zum anderen der Liga-Konkurrent TuS Leopoldshöhe. Beide Teams erreichten die Zwischenrunde relativ unangefochten nach ausgeglichenen Ergebnissen.

Im direkten Duell gab es ein 3:3. Und im letzten Match der Vorrunde gegen die erschütternd schlecht abschneidenden Bexterhäger mussten die „HörLies" mit einem Unterschied von 15 Treffern gewinnen, um gegenüber Leopoldshöhe den ersten Rang zu belegen. „Wir wollten unbedingt den ersten Platz und hätten auch mit 20 Treffern Unterschied gewinnen können", kommentierte SG-Trainer Matthias Wölk das spätere 16:1.

In Gruppe 2 kamen FC Unteres Kalletal und TuS Asemissen weiter. Asemissens Fußball-Obmann Michael Kastner: „Wir haben vielen Spielern Spielanteile gegeben, die draußen nicht ständig im Fokus stehen." Kalletal zeigte eine sehr manierliche Leistung, stand gut in der Abwehr und bestach durchs einen Spielaufbau.

Fotostrecke: LZ-Cup Vorrunde: FuL-Kreis Lemgo, Sporthalle Leopoldshöhe


Bad Salzuflen

Den souveränsten Eindruck hinterließ der TSV Oerlinghausen in der Gruppe 1. TSV-Trainer Miron Tadic feierte ein sicheres 3:1 gegen seinen früheren Klub SC Bad Salzuflen, der sich zudem ein 2:2 gegen Leese erlaubte und gegen Oerlinghausen eine rote Karte für Ioanni Makotsi (Ellbogen gegen Micanovic) erhielt. Die Konsequenzen waren verheerend.

Gesprächsbedarf: Nach der roten Karte für Makotski (Nicht im Bild) tauschen sich Schiri Marko Grujic und Salzuflens Trainer Alexander Ritter (links) über den Zwischenfall aus. - © Dietmar Welle
Gesprächsbedarf: Nach der roten Karte für Makotski (Nicht im Bild) tauschen sich Schiri Marko Grujic und Salzuflens Trainer Alexander Ritter (links) über den Zwischenfall aus. (© Dietmar Welle)

Denn der stark aufspielende SV Wüsten nutzte im abschließenden Spiel seine Chance optimal, setzte sich mit 7:2 gegen Holzhausen-Sylbach durch und warf dank des Torverhältnisses die ohne Kapitän Patrick Reinsch (Zeh, bekommt keinen Schuh an) und Dynamiker Tim Jahn (Hannover) angetretenen Badestädter aus dem Rennen.

Einen perfekten Auftritt legte in der Gruppe 2 der FC Donop-Voßheide hin. Die Jungs hatten richtig Spaß am Spiel und marschierten mit vier Siegen aus vier Spielen durch das Klassement. Vielleicht half es auch, dass die Handball-Bundesligaspielerinnen der HSG Blomberg-Lippe, Laura Rüffieux und Anna Monz, die Daumen auf der Tribüne drückten.

LZ-Cup-Premieren-Sieger TuS Lüdenhausen kam als Gruppenzweiter ebenfalls weiter. Dabei sorgte der Outdoor-Goalgetter Strate mit seinem Können zwischen den Pfosten für die nötige Ruhe und Gelassenheit.

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