Mit Video und Bildergalerie: So lief die LZ-Cup Zwischenrunde in Aspe

Dietmar Welle

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Die Fans gingen enthusiastisch mit in der Halle Aspe. - © Paul Cohen
Die Fans gingen enthusiastisch mit in der Halle Aspe. (© Paul Cohen)

Bad Salzuflen. Eine ausgezeichnete Stimmung auf den Rängen hat die spannende Zwischenrunde des LZ-Cups um die inoffiziellen Lippischen Hallenmeisterschaften in der Halle Aspe in Bad Salzuflen geprägt. Die Tribüne war fast während der gesamten mehr als acht Stunden Sport total prall gefüllt.

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Ein Sonderlob ging an den ausrichtenden TuS Ahmsen, der mit Mastermind Lothar Köhnemann an der Spitze einen trefflichen Job machte. „Ich glaube, Bier ist alle und Brötchen auch", so Köhnemann am Sonntagabend beim Aufräumen mit seiner Crew.

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Rein sportlich lief es ebenfalls wie am Schnürchen. Das große Finale in der Lemgoer Lipperlandhalle am Sonntag, 21. Januar, ab 10 Uhr haben in den Vormittagsgruppen SG Hörstmar/Lieme, FC Laßbruch-Silixen und TSV Oerlinghausen erreicht.

Gruppe 1: Wer kann diese SG Hörstmar/Lieme schlagen? Mit drei Siegen aus drei Spielen gab es einen souveränen Durchmarsch. Doch der veranlasste SG-Trainer Matthias Wölk keineswegs zu Überheblichkeit. „Klar, wenn man neun Punkte von neun holt, dann war das Erreichen der Endrunde sicher verdient, aber jetzt kommt es auch auf die Auslosung an, wie wir in der Lipperlandhalle abschneiden."

Der SG-Truppe voran gingen die überragenden Arno Warkentin als Vorbereiter und Vollstrecker sowie Neuzugang Artur Esko. Mit einem 6:1 im letzten Gruppenspiel gegen Lüerdissen hievte Wölk seinen Kumpel Miron Tadic, Coach des TSV Oerlinghausen, ins Entscheidungsspiel der Gruppenzweiten. Das 6:1 gegen den ungeheuer tapferen FC Unteres Kalletal schmeckte Tadic nicht: „Ich bin tief enttäuscht. Wir haben keine Minute Fußball gespielt. Bei der Endrunde erleben wir bei gleicher Leistung ein Desaster. Dennoch Dank an Hörstmar/Lieme."

Gruppe 2: Maik Grenner, Coach des cool bis unter den Scheitel auftretenden FC Laßbruch/Silixen, machte aus seinem Herzen keine Mördergrube: „Jetzt kann ich es ja sagen. Ich hatte mit angesichts der Gegner in unserer Gruppe zwei Siege und ein Remis ausgerechnet. Jetzt haben wir dreimal gewonnen und eine tolle Leistung gezeigt."

Verwöhnt vom Abschneiden auf dem Feld in der Kreisliga A Lemgo sind die Extertaler ja nicht. Derzeit leuchtet dort die rote Laterne. Der 37-Jährige Grenner, im Hauptberuf stellvertretender Betriebsratsvorsitzender bei KEB in Barntrup, nahm den Erfolg also nur zu gerne mit: „Unser Erfolg war die mannschaftliche Geschlossenheit, die Qualität unserer Einzelspieler und der unbedingte Wille."

Am selbst erzeugten Druck scheiterte der FC Donop-Voßheide. Mit einem vollen Bus angereist unterstützten die Schlachtenbummler ihre Lieblinge nach Kräften, aber mehr als das 6:2 gegen Kalldorf sprang nicht heraus. So blieb nur das Ausscheiden und die Hoffnung auf das nächste Jahr, wenn der LZ-Cup wieder lockt.

Gruppe 3: Rums, das saß. Barntrup wurde seiner Favoritenrolle gerecht und dominierte die Gruppe, ohne Glanzlichter zu setzen. RSV-Coach Jörg Dettmar: „Das haben wir gut über die Bühne gebracht. Nur wollten wir ohne Gegentor bleiben. Das ist nicht gelungen. Aber wir haben eh keine Ambitionen für die Endrunde. Hauptsache, niemand hat sich verletzt."

Enttäuschend verlief der Auftritt für Kreisiga-A-Titelaspirant TuS Ahmsen, zu dem Tim Jahn im Winter wechseln soll. Vom abgebenden SC Bad Salzuflen liegt allerdings der Pass ohne Freigabe vor. Der neue SC-Coach Stefan Braunschweig: „Wer geht, der geht. Dann baue ich halt einen anderen Spieler ein."

Gruppe 4: In die Rolle des Topfavoriten spielte sich der engagiert und mit voller Truppe auflaufende TBV Lemgo, der an die LZ-Cup-Aufgabe mit folgendem Ansatz herangeht: „Was könnte schöner sein, als in der Endrunde dabei zu sein?" Die TBV-Truppe versprühte Freude an der Sache. In die Herzen der Fans spielte sich der vorbildlich auftretende Rojhilat (Sonnenaufgang) Bad Salzuflen, dessen finales 5:4 gegen Lüdenhausen die Fans begeisterte.

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