Der TBV stellt sich auf ein "hitziges Duell" in Balingen ein

Sebastian Lucas

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Einsatz fraglich: Tom Skroblien. - © Paul Cohen
Einsatz fraglich: Tom Skroblien. (© Paul Cohen)

Lemgo. Mit dem sensationellen 34:30 gegen den THW Kiel hat der TBV Lemgo die Spitze erklommen. Der lippische Handball-Bundesligist führt das Feld der abstiegsbedrohten Teams in der Eliteklasse als 13. an, doch der Vorsprung auf einen Abstiegsplatz beträgt gerade mal einen Zähler.

Einen Punkt rangieren die Schützlinge von Trainer Florian Kehrmann auch vor dem Vorletzten, HBW Balingen-Weilstetten. Am Samstag ab 19 Uhr gastiert der TBV bei den „Galliern von der Alb".

Es ist mächtig eng im Tabellenkeller, mit Ausnahme von Schlusslicht HSC 2000 Coburg (erst 9 Zähler) machen sich die weiteren fünf Teams große Hoffnungen, am Saisonende nicht einen der letzten drei Ränge zu belegen. Für Runar Sigtryggsson, dem Trainer des HBW, ist klar, dass die Begegnung gegen Lemgo ein Endspiel ist: „Das müssen wir gewinnen."

Doch das Problem der Balinger: Gegen die Teams aus dem unteren Drittel punktete das Team um den ehemaligen Lemgoer Spielmacher Martin Strobel bislang kaum. Zuletzt gab es ein 22:25 bei GWD Minden, das am Mittwochabend mit einem 23:23 in Kiel überraschte und den Klassenerhalt geschafft haben dürfte.

Sigtryggsson spricht von „Matchbällen", die sein Team zuletzt vergeben habe und denkt auch an die Begegnungen gegen Gummersbach, Coburg und Stuttgart (am Mittwochabend 26:27 in Magdeburg). Spitze sind die Balinger übrigens bei den Zeitstrafen. 224 Minuten, die einem Schnitt von 8,62 Minuten pro Begegnung entsprechen, sind der Höchstwert der Eliteklasse.

TBV-Geschäftsführer Jörg Zereike weiß, dass es in Balingen „traditionell hitzig zugeht" und erwartet einen „heißen Tanz". Rolf Hermann befindet sich nach seiner Verletzung an der linken Schulter auf dem Weg der Besserung, auch der Einsatz von Jonathan Stenbäcken (Innenbandverletzung) ist noch offen. Zudem knickte Tom Skroblien am Montag im Training um.

"Hinter dem Einsatz von allen Dreien steht ein Fragezeichen, wir müssen gucken", so TBV-Trainer Florian Kehrmann. Jari Lemke kehrt vermutlich in den Kader zurück. Am heutigen Freitag bricht der TBV gen Süden auf, am Abend steht noch eine Trainingseinheit an.

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