ADAC in OWL will Vertrauen durch Transparenz herstellen

Rolf Birkholz

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Heinz Sasse (v. l.), Albert Löhr, Marcus Bender, Bernd Noltekuhlmann, Dieter Gösling und Martin Freidank. - © Rolf Birkholz
Heinz Sasse (v. l.), Albert Löhr, Marcus Bender, Bernd Noltekuhlmann, Dieter Gösling und Martin Freidank. (© Rolf Birkholz)

Rheda-Wiedenbrück. Dem Reformprozess für Vertrauen hat sich auch der ADAC-Regionalclub OWL verschrieben. Mit neuer Satzung wählten die Mitglieder auf der Jahreshauptversammlung im A2-Forum in Rheda-Wiedenbrück erstmals auch ein einfaches, nicht an einen der 61 ADAC-Ortsclubs gebundenes Mitglied in den Delegiertenkreis für die nächste Hauptversammlung in Nürnberg.

„Auch den einfachen Mitgliedern wollen wir auf der Hauptversammlung eine Stimme geben", erklärt der Vorsitzende des ADAC in OWL, Albert Löhr. Ziel ist mehr Transparenz und weg von den geschäftlichen Verwicklungen des Gesamtvereins früherer Tage. Dass der ADAC OWL einst auch Kindersitze testete, die er selbst verkaufte, kann Löhr nicht verstehen. „Man hatte damals keinen Blick dafür." „Wir sind kein Wirtschaftsunternehmen, wir sind ein Verein", ergänzt Geschäftsführer Martin Freidank.

Der hat nun auch wieder einen Mitgliederzulauf. Mehr als 9.000 Zugänge im vergangenen Jahr, das sei „wie in den besten Zeiten", so Löhr. Dabei spreche man verstärkt auch junge Menschen an, für die das Auto nicht mehr so im Mittelpunkt stehe, die aber an Fragen der Mobilität interessiert seien, erklärt Freidank. Die Besucherfrequenz in den vier Geschäftsstellen in Bielefeld, Detmold, Minden und Paderborn nehme hingegen ab, dafür steige der Kontakt via Internet. Trotzdem hält der Regionalclub an den Niederlassungen fest. „Die bleiben", versichert Freidank. „Das sind wir unseren 378.000 Mitgliedern schuldig. Das ziehen wir durch." Die Mitgliederversammlung 2018 richtet der Paderborner Ortsclub aus.

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