Regionalrat stärkt OWL als Gesundheitsregion

Carolin Nieder-Entgelmeier

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Stetoskop (© Symbolfoto dpa)

Detmold. Der Regionalrat will OWL als Gesundheitsregion stärken und insbesondere die Versorgungsstrukturen sowie die Beschäftigungssituation und die wirtschaftliche Entwicklung verbessern.

Einstimmig haben die Mitglieder deshalb gestern dafür gestimmt, eine Allianz für Gesundheit in OWL auf den Weg zu bringen. „Als Ausgangspunkt für einen aktiven Dialog zur Zukunft der Gesundheitsversorgung", erklärt der Vorsitzende des Regionalrats, Reinold Stücke (CDU).

Im September 2015 hatte der Regionalrat die Neugründung der Unterkommission „Gesundheitsregion OWL" beschlossen und damit beauftragt, die Gesundheitsversorgung in der Region zu analysieren und Vorschläge zur Verbesserung zu erarbeiten. „Aufgrund des wachsenden Anteils älterer Menschen in der Bevölkerung und der Zunahme chronischer Erkrankungen muss sich die Gesundheitsversorgung auf neue Bedarfe einstellen", sagt Stücke.

Die Kommission habe sich deshalb auf die Weiterentwicklung der Schlaganfall- und geriatrischen Versorgung und dem Ausbau von lokalen Gesundheitszentren konzentriert. „Wir wollen erfolgreiche Modellprojekte stärken und auf die gesamte Region ausweiten", erklärt Stücke.

Wie zum Beispiel das Projekt Schlaganfall-Lotse der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe in Gütersloh. Zwischen 2013 und 2015 haben Lotsen der Stiftung 300 Patienten mit dem Ziel unterstützt, die Lebensqualität zu verbessern und das Risiko eines wiederkehrenden Schlaganfalls zu senken. Die Versorgung in den Bereichen Akutversorgung, Rehabilitation und Nachsorge läuft dabei aus einer Hand.

Um die Ergebnisse des Beschlusses an möglichst viele Multiplikatoren heranzutragen, bereitet die Kommission derzeit Impulsveranstaltungen für Ende des Jahres vor, erklärt Stücke.

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