Prozess: Auf Weihnachtsmarkt mit Bombe gedroht

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Justiz (© Symbolbild: Pixabay)

Herford/Bielefeld (nim). Vor dem Bielefelder Landgericht hat ein sogenanntes Sicherungsverfahren gegen einen 23-jährigen Mann aus Herford begonnen. Ihm wird vorgeworfen, am 27. Dezember des vergangenen Jahrs den Betreiber eines Glühweinstands auf dem Herforder Weihnachtsmarkt tätlich angegriffen zu haben.

Darüber hinaus soll der 23-Jährige während der Auseinandersetzung mehrfach „Allahu Akbar" (Allah ist groß) gerufen und mit einer Bombe gedroht haben, die er in seinem Rucksack habe.

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass der Beschuldigte im Zustand der Schuldunfähigkeit handelte, und betreibt dessen Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus. Der cannabisabhängige Mann leidet unter einer paranoiden Schizophrenie.

Infolge seines Kontakts zu islamistisch geprägten Moscheen soll er in Verbindung mit seiner Erkrankung religiöse Wahnideen entwickelt haben. In der Verhandlung vor dem Bielefelder Landgericht äußerte sich der 23-Jährige nicht zu den gegen ihn erhobenen Vorwürfen.

Der Prozess wird am 24. April fortgesetzt.

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