Pressekonferenz: Kommandeur äußert sich zum Tod des Bundeswehr-Soldaten

Thorsten Engelhardt

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Einfahrt zur Kaserne in Augustdorf, benannt nach Generalfeldmarschall Erwin Rommel, einem Wehrmachts-Offizier. - © Foto: Bernhard Preuss
Einfahrt zur Kaserne in Augustdorf, benannt nach Generalfeldmarschall Erwin Rommel, einem Wehrmachts-Offizier. (© Foto: Bernhard Preuss)

Augustdorf/Wildflecken. Gegen 12 Uhr ist Heico Hübner, Kommandeur der Panzerbrigade 21 "Lipperland", in der Generalfeldmarschall-Rommel-Kaserne in Augustdorf vor die Presse getreten und hat eine Erklärung zum tragischen Tod eines Soldaten aus dem Kreis Paderborn abgegeben.

Bei einer Schießübung auf dem Truppenübungsplatz im bayerischen Wildflecken war ein Soldat aus dem Panzergrenadierbataillon 212 aus Augustdorf ums Leben gekommen. Heico Hübner drückte sein tiefes Mitgefühl gegenüber den Angehörigen und sein tiefempfundenes Bedauern über den tragischen Todesfall aus.

Bei einem Gefechtsschießen kam es zu einem Schießunfall mit einer Panzerfaust. Dabei kam der Bundeswehr-Soldat, der in Augustdorf stationiert war, ums Leben.

Die Kompanie sowie die Angehörigen würden derzeit seelsorgerisch betreut, so Heico Hübner. Am Donnerstag kehre die gesamte Kompanie vorzeitig aus dem bayerischen Wildflecken zurück nach Augustdorf.





"Dieser Unfall verdeutlicht wieder einmal auf tragische Weise, was wir unseren Soldaten im Einsatz und in der Ausbildung für den Einsatz abverlangen", so Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) am Dienstag bei einer Veranstaltung des Reservistenverbands in Berlin. (Quelle: dpa)

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