Gewalttätige Auseinandersetzung in Paderborn

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Blaulicht auf einem Polizeiauto. - © Foto: Patrick Pleul/Archiv
Blaulicht auf einem Polizeiauto. (© Foto: Patrick Pleul/Archiv)

Am Freitag, den 09.02.2018, ereignete sich in einer Kommunalen Unterbringungseinrichtung im Frankfurter Weg in Paderborn eine gewalttätige Auseinandersetzung zwischen zwei Asylbewerbern. Ein Mann erlitt dabei schwere Verletzungen.

Nach derzeitigen Ermittlungsstand gerieten gegen 22:05 Uhr zwei Bewohner der Unterkunft in der Küche in einen Streit. Im Rahmen dieser Auseinandersetzung stach ein 22-jähriger Afghane einem 33-jährigen Pakistaner mit einem Messer in den Bauch, heißt es in der Pressemitteilung. Das Opfer erlitt schwere Verletzungen und musste im Krankenhaus notoperiert werden. Derzeit besteht keine Lebesgefahr. Den Kontrahenten nahmen die Polizisten fest.

Da nach ersten Ermittlungen ein versuchtes Tötungsdelikt nicht ausgeschlossen werden konnte, übernahm die 9-köpfige Mordkommission "Frankfurt", die sich aus Beamten der Polizei Bielefeld und der Polizei Paderborn zusammensetzt, unter Leitung der Kriminalhauptkommissarin Jutta Horstkötter die Ermittlungen.

Der 22-jährige Tatverdächtige zeigte sich geständig. Als Motiv benannte er Beleidigungen durch den 33-Jährigen durch die er sich in seiner Ehre verletzt fühlte.

Beamte der Mordkommission führten ihn am Samstagvormittag dem Richter vor, der einen Haftbefehl erließ.



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