Bielefelder Zoll zieht 220.000 Zigaretten aus dem Verkehr

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Müllsäcke voller Zigaretten fanden die Beamten bei Kontrollen. - © Hauptzollamt Bielefeld
Müllsäcke voller Zigaretten fanden die Beamten bei Kontrollen. (© Hauptzollamt Bielefeld)

Bielefeld. Gleich doppelt erfolgreich sind die Beamten des Hauptzollamts Bielefelds gewesen. Bei Kontrollen auf der Autobahn 44 haben sie innerhalb der letzten sechs Tagen insgesamt 220.000 Zigaretten sichergestellt, heißt es in einer Pressemitteilung.

Am Mittwochvormittag, 14. März, wurde ein in Polen zugelassener PKW aus dem fließenden Verkehr der A 44, Fahrtrichtung Dortmund, gezogen und kontrolliert. Beide Insasen gaben an, weder Zigaretten, noch Alkohol oder Betäubungsmittel mitzuführen.

Bei der anschließenden Kontrolle des Kofferraums entdeckten die Beamten allerdings fünf Müllsäcke, die randvoll mit Schmuggelzigaretten befüllt waren. Auch hinter dem Fahrersitz befand sich ein Müllsack mit Zigarettenschachteln, die mit ukrainischen Steuerbanderolen versehen waren. Insgesamt wurden fast 60.000 Zigaretten sichergestellt. Bei der Durchsuchung des Wagens wurden zusätzlich an der zwei kleine Tüten mit Amphetamin gefunden. Die entsprechenden Strafverfahren wurden eingeleitet.

Ein zweiter Fall von Zigarettenschmuggel wurde am Sonntagabend, 18. März, von den Zöllnern aus Anröchte aufgedeckt. Auf dem Parkplatz Völlinghauser Flur an der A 44 fanden sie 160.000 Zigaretten ohne Steuerbanderole in Kofferraum, auf der Rücksitzbank und im Fußraum eines polnischen PKW. Fahrer und Beifahrer gaben an, auf der Reise nach Dortmund zu sein. Die Zigaretten wuerden sichergestellt, ein Strafverfahren eingeleitet.

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