Feuer in der Technik-Zentrale von Dr. Oetker in Bielefeld

Jens Reichenbach

Bei Dr. Oetker in einem Gebäude an der Artur-Ladebeck-Straße brennt es. Die Feuerwehr ist vor Ort. - © Christian Mathiesen
Bei Dr. Oetker in einem Gebäude an der Artur-Ladebeck-Straße brennt es. Die Feuerwehr ist vor Ort. (© Christian Mathiesen)

Bielefeld. Die Bielefelder Feuerwehr war am frühen Mittwochmorgen im Einsatz auf dem Gelände von Dr. Oetker. In der Technik-Zentrale an der Artur-Ladebeck-Staße 98 - das liegt gegenüber der Marktkauf-Filiale - war gegen 5.45 Uhr ein Feuer ausgebrochen.

Nach Informationen von Einsatzleiter Dirk Fortmeier hatten gleich vier Melder der automatischen Brandmeldeanlage  die Flammen automatisch an die Leitstelle der Feuerwehr gemeldet. "Damit war für uns schnell klar, dass hier kein Fehlalarm vorliegen dürfte."

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Ein kompletter Löschzug der Berufsfeuerwehr eilte zusammen mit einem Rettungswagen auf das Oetker-Gelände. Tatsächlich fanden die Einsatzkräfte in der etwa 200 bis 300 Quadratmeter großen Technikzentrale, die bereits voller Qualm war, einen brennenden Elektromotor, der zur Warmwasseraufbereitung benötigt wurde.

Kunststoffteile neben dem brennenden Motor machten die Situation nicht besser

Durch Glück hatten die Einsatzkräfte den richtigen der vier möglichen Eingänge gewählt und so schnell am richtigen Ort. Menschen waren um diese Zeit übrigens nicht in Gefahr. Das Reinigungspersonal, das sich als einziges im Gebäude aufhielt, konnte sich laut Fortmeier frühzeitig ins Freie begeben. Später eintreffende Mitarbeiter konnten nicht mehr an ihre Arbeitsplätze.

Die Berufsfeuerwehr kam mit 15 Einsatzkräften. Durch Glück wählten die Einsatzkräfte den richtigen der vier Eingänge zur Technik-Zentrale von Dr. Oetker. - © Christian Mathiesen
Die Berufsfeuerwehr kam mit 15 Einsatzkräften. Durch Glück wählten die Einsatzkräfte den richtigen der vier Eingänge zur Technik-Zentrale von Dr. Oetker. (© Christian Mathiesen)

Während ein Teil der 15 Einsatzkräfte einen Rauchschutzvorhang zur Eindämmung des Qualms im Gebäude installierte, konnte ein Angriffstrupp unter Atemschutz das Feuer in der Oetker-Technik-Zentrale schnell unter Kontrolle bringen.

Allerdings hatten neben dem Elektromotor auch Dämmmaterial sowie verschiedene Kunststoffteile gebrannt, die Handwerker in der Nähe des Motors abgelegt hatten. Dicker schwarzer Rauch hatte sich trotz der schnellen Reaktion der Feuerwehr längst in zahlreiche Vorräume, Treppenräume und Büros verteilt. "Am Ende hatten in dem Gebäude 15 Melder in 15 verschiedenen Räumen angeschlagen", sagte Fortmeier.

Die Nutzung der Technik ist vorerst nicht möglich

Während der eigentliche Brandschaden gut zu überblicken ist, seien die Folgen durch Ruß und Qualm nicht abzuschätzen, so Fortmeier. So könnte es sein, dass auch die Lüftungsanlage betroffen ist. Eine seriöse Schadensschätzung sei deshalb kaum möglich.

Die Feuerwehr musste die Räumlichkeiten anschließend mit großen Aufwand lüften. Überdrucklüfter wurden eingesetzt. Der Einsatz endete für die Berufsfeuerwehr erst gegen 8 Uhr. Die Nutzung der betroffenenTechnik soll vorerst nicht möglich sein.

Die Ursache für das Feuer sowie die Höhe des entstandenen Schadens ist noch nicht bekannt.

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