Radikal und ultrarechts: Die Alt-Right-Bewegung in den USA

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Washington - Der Name «Alt Right» in den USA ist eine Abkürzung der Website AlternativeRight.com und bedeutet in etwa «alternative Rechte». Die ultrarechte Bewegung zählt einige tausend Anhänger. Sie ist offen rassistisch und bedient sich rechtsradikaler Ideologien.

Die Alt-Right-Bewegung spricht von einer auch intellektuellen «Überlegenheit einer weißen Rasse», die sie gleichwohl von Nicht-Weißen bedroht sieht. Sie spricht sogar von einem Genozid an Weißen und hat einen rein weißen «Ethnostaat» zum Ziel. Die Alt-Right-Bewegung sieht die USA von sogenannten Kulturfremden unterwandert. Sie beklagt ein Schrumpfen christlicher Weltanschauungen. Das Weltbild ist auch antisemitisch.

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Unter dem in Amerika hochgehaltenen Schutz der Rede- und Meinungsfreiheit hat es immer auch rechtsradikale Gruppierungen und Ansichten gegeben, aber meist eher versprengt etwa in Milizen. Rassismus hat in der amerikanischen Kultur tiefe Wurzeln, aber seit dem Beginn der Bürgerrechtsbewegung hat es in den USA keine offen rassistische Bewegung größeren Umfangs mehr gegeben.

Die Alt-Right-Bewegung sieht sich im gesellschaftlichen Klima unter US-Präsident Donald Trump im Aufwind. Sie will die Mitte der Gesellschaft erreichen und bekennt sich auf Konferenzen und mit erheblicher Nutzung sozialer Medien offen und werbend zu ihrer ultrarechten Ideologie. Eine zentrale Figur ist Richard Spencer.

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