24_Stunden

Verlagsbeilage · Freitag, 26.August 2022 MAGAZIN 24 Stunden in Lippe

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New York, so erzählt man sich voller Bewunderung, ist die Stadt, die niemals schläft. Ganz so schlimm ist es in Lippe zum Glück noch nicht gekommen. Aber zarte Parallelen zur amerikanischen Metropole seien an dieser Stelle erlaubt. Auch im beschaulichen Lipperland sind Menschen zu allen Tages- und Nachtzeiten im Einsatz. Dieses Magazin lädt Sie zu einer kleinen Reise rund um die Uhr ein. 24 Betriebe und Institutionen stellen sich und ihre Arbeit oder Dienstleistungen vor. Den Anfang machen die Retter und Helfer im Hintergrund, die man im Idealfall nicht zu Gesicht bekommt: die Apotheke im Notdienst, die Polizei, das Krankenhaus und nicht zuletzt die Leitstelle für Feuerschutz und Rettungsdienst des Kreises Lippe. Während einige dieser Mitarbeiter noch auf eine halbwegs ruhige Nachtschicht hoffen dürfen, geht es für andere schon in den frühen Morgenstunden garantiert in die Vollen. Ab 2 Uhr wird auch in Lippe gebacken, gekocht und gedruckt, es werden Waren im Supermarkt eingeräumt, und nicht zuletzt machen sich die Boten auf den Weg, um Ihnen unter anderem die Lippische Landes-Zeitung in den Briefkasten zu stecken. Wenn die Sonne aufgeht, nimmt das Arbeits- und Wirtschaftsleben dann so richtig Fahrt auf. Exemplarisch haben wir bei den Stadtwerken, im Möbelhaus, beim Ingenieurbüro, im Bad- und Küchenstudio oder bei einem so was von lippischen Bekleidungslabel vorbeigeschaut. Nach einem Besuch im Pflegeheim und bei einem Bestattungsunternehmen schließt sich der Kreis am Abend wieder mit guter Unterhaltung – als da wären die Stadthalle Detmold, die Freilichtbühne Bellenberg oder Lippes beliebtester Radiosender. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Lesen, und wer weiß: Vielleicht macht Sie ja der ein oder andere Artikel neugierig, und Sie statten den teilnehmenden Betrieben einmal selbst einen Besuch ab. Es muss ja nicht immer New York sein… Ihr Team von 24 Stunden in Lippe Editorial Liebe Leserinnen, liebe Leser, 19875401_800122

Seite 7 Seite 10 Seite 13 Seite 16 Seite 8 Seite 11 Seite 14 Seite 17 Seite 9 Seite 12 Seite 15 Seite 18 INHALT „Wir müssen auf alles vorbereitet sein“ Notdienst ist Chefsache Gutes Brot braucht Ruhe Druckmaschinen laufen Tag und Nacht Frische Brötchen bis in den Abend hinein Dem geschulten Auge entgeht nichts Klein, aber oho Wärme aus dem Netz Für jeden Geschmack ist etwas dabei Den Kunden wird es an nichts fehlen Inspiration mit Beratung Jobs für wetterfeste Frühaufsteher 2 Uhr 1 Uhr 0 Uhr 3 Uhr 4 Uhr 5 Uhr 6 Uhr 7 Uhr 8 Uhr 9 Uhr 10 Uhr 11 Uhr

INHALT Seite 28 Seite 26 Seite 27 Seite 19 Seite 22 Seite 25 Seite 20 Seite 23 Seite 29 Seite 21 Seite 24 Seite 30 Gemeinschaft hält den Verein zusammen Lipperlandkind …hier komm ich wech! Alles wird schön Auf die Reichweite kommt es an Los geht die Show Anwalt mit Herz und Seele Alternative Wege zum Abschied Renault und Dacia in besten Händen Eine Wohltat nach der Arbeit Optimaler Einstieg in den Pflegeberuf Jederzeit Herr der Lage sein Auf Spurensuche 21 Uhr 19 Uhr 20 Uhr 14 Uhr 13 Uhr 12 Uhr 15 Uhr 16 Uhr 17 Uhr 18 Uhr 22 Uhr 23 Uhr

Der Stellenmarkt für OWL! DER BESTE JOB FÜR DICH! RUND UM DIE UHR „24 Stunden in Lippe“ ist ein Magazin der Lippischen Landes-Zeitung • Lippischer Zeitungsverlag Giesdorf GmbH & Co. KG, Ohmstraße 7, 32758 Detmold, Tel. (05231) 911-0 • Geschäftsführer: Rainer Giesdorf, Max Giesdorf • Chefredakteur: Dirk Baldus • Anzeigenleitung: Ralf Büschemann (verantw.), Christian Erfkamp • Gestaltung & Redaktion: Lippisches Medienhaus Giesdorf GmbH & Co. KG, Ohmstraße 7, 32758 Detmold, Tel. (05231) 911-196 • Koordination: Stefan Backe • Mitarbeiter dieser Publikation: Andrea Markwitz (am), Niklas Böhmer (nb), Yannick Sonntag (ys), Benjamin Marquardt (qdt), Sandra Castrup (sc), Nicole Ellerbrake (ne) • Druck und Verarbeitung: Bruns Druckwelt GmbH & Co. KG, Trippeldamm 20, 32429 Minden • „24 Stunden in Lippe“ liegt der Lippischen Landes-Zeitung am 26. August 2022 bei • Alle Beiträge in diesem Magazin sind PR-Anzeigen. IMPRESSUM

Eine mitternächtliche Ruhe liegt über dem Lipperland. Doch plötzlich wird es hektisch am Klinikum Lippe in Detmold. Die Tür fliegt auf. Jemand schleppt sich ins Gebäude. Kaum noch hörbar gibt der Mann zu verstehen, dass er einen Herzinfarkt habe. Den Mitarbeitern der Notaufnahme bleibt nicht viel Zeit. Es greifen eingespielte Mechanismen: Umgehend wird der Patient in einen Behandlungsraum gebracht und es werden die nötigen Maßnahmen eingeleitet, um ihn am Leben zu halten – mit Erfolg. „So etwas gehört zu unserer Arbeit“, sagt der Chefarzt der zentralen Notaufnahme am Klinikum Lippe, Daniel Fischer, „wenn es akut wird, sind wir zur Stelle.“ Und das ohne Pause, jeden Tag, rund um die Uhr. Aktuelle Umfragen ergaben, dass der Druck und die Belastung auf Notaufnahmen in ganz Deutschland steigen. Oft fehlen Fachkräfte und das PatientenaufKlinikum Lippe Röntgenstraße 18 32756 Detmold 05231 720 www.klinikum-lippe.de Das Klinikum Lippe hat auch Niederlassungen in Lemgo und Bad Salzuflen Daniel Fischer ist Chefarzt der Notaufnahme und ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes. Wenn es akut wird, sind er und sein Team zur Stelle. Von einer einfachen Schnittverletzung bis hin zum lebensbedrohlichen Herzinfarkt – die Notaufnahme muss auf alles vorbereitet sein. Schwester Kathrin und Dr. Agbaso sind als Teil des Teams der Notaufnahme auch in brenzlichen Situationen gefordert, den Überblick zu behalten. Fotos: Klinikum Lippe Seite 7 „Wir müssen auf alles vorbereitet sein“ Daniel Fischer und sein Team der Notaufnahme sind für alle Bürger in Not da kommen wächst. Die Spannweite der Anliegen und Probleme, die mitgebracht werden, sei dabei riesig. Während der eine wegen eines harmlosen Schnitts in den Finger den Notruf wähle, seien andere mit mehr „Gelassenheit“ ausgerüstet: „Bei uns kam vor Jahren mal ein Mann rein, das Gesicht mit einem Tuch abgedeckt. Der Herr hat sich erst einmal ganz in Ruhe bei der Rezeption angemeldet. Als er das Tuch vom Gesicht nahm, haben wir gesehen, was los war.“ Der Patient hatte sich mit einer Flex quer durchs Gesicht geschnitten. „Der Anblick hat unsere Mitarbeiterin der Administration aus den Schuhen gehauen“, erinnert sich Daniel Fischer. In zwei Kategorien ließen sich die Patienten in der Notaufnahme prinzipiell aufteilen. Zum einen seien da die Menschen, die bereits eine Erstbehandlung vom Rettungsdienst erfahren haben. „Das erleichtert natürlich die Arbeit in der Notaufnahme“, weiß Fischer, der nicht nur dort als Chefarzt, sondern auch als ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes des Kreises Lippe fungiert – ein klarer Vorteil in der Kommunikation zwischen den verwandten Bereichen. Der Rettungsdienst könne anschließend bereits Informationen über den Zustand des Patienten an die Kollegen der Notaufnahme übermitteln und/oder erste Maßnahmen zur Stabilisation vornehmen. Zum anderen gebe es Patienten, die mit einer Selbstdiagnose kommen. „Manchmal reicht es, die Patienten zu beruhigen und ihnen zu raten, sich mit gewissen Beschwerden lieber beim Hausarzt zu melden. Bei anderen geht es wortwörtlich um Leben und Tod. Das ist in gewisser Weise eine Wundertüte und ein spannender Teil des Jobs.“ Sei es an einem normalen Mittwoch oder in Stoßzeiten, wie am Wochenende oder an Feiertagen wie Silvester – je mehr Menschen gleichzeitig Hilfe in der Notaufnahme suchen, desto wichtiger wird es für das Team, einen klaren Überblick zu behalten. „Ein Großteil unserer Arbeit besteht daraus, aus Chaos Ordnung zu schaffen und zu filtern, welche Patienten am nötigsten Hilfe brauchen“, sagt Daniel Fischer. Auch gerade dann, wenn in extremen Situationen Notfallpläne greifen. „Wir müssen zu jeder Zeit auf alles vorbereitet sein – und das sind wir“! (ys) Sonderveröffentlichung

Nachts ist immer etwas los – von Notfällen bis Panikkäufen hat Christoph Meinecke schon alles erlebt. Einmal im Monat macht Christoph Meinecke durch. Nicht im Sinne von durchfeiern, sondern von durcharbeiten. Dann übernimmt der 38-Jährige in seiner Apotheke im Hoffmannspark den 24-StundenNotdienst. Denn der ist Chefsache. Es ist 1 Uhr. Das Telefon klingelt. Ein Mann aus Löhne benötigt dringend ein ganz bestimmtes Medikament, hat schon etliche Apotheken vergeblich abtelefoniert. „Wir hätten was da, allerdings von einem anderen Hersteller. Ja, kein Problem, ich lege Ihnen was zur Seite“, erhält der Mann von Christoph Meinecke die ersehnte Auskunft und wird 20 Minuten später an der Hoffmannsstraße 13 vorfahren, um das Medikament in Empfang zu nehmen. „Sobald es dunkel ist, beApotheke im Hoffmannspark Hoffmannstraße 13 32105 Bad Salzuflen 05222 3693924 info@apotheke-imhoffmannspark.de www.apotheke-imhoffmannspark.de Öffnungszeiten: Mo-Fr 8.30-19 Uhr Sa 8.30-17 Uhr Apotheken-Notdienstsuche: www.akwl.de Christoph Meinecke ist während eines Notdienstes rund um die Uhr auch telefonisch erreichbar. Einmal im Monat übernimmt die Apotheke im Hoffmannspark den Notdienst und hat auch nachts geöffnet. Für die Nachtschicht hat sich Apotheker Christoph Meinecke ein Ausklapp-Sofa bereitgestellt. Fotos: Sandra Castrup Seite 8 Notdienst ist Chefsache Einmal im Monat ist Apotheker Christoph Meinecke 24 Stunden lang im Einsatz diene ich nur noch über die Klappe am Eingang“, verweist Meinecke auf die Luke neben der Notdienstglocke. Ein kleiner Bildschirm zeigt an: „Wir sind dienstbereit.“ „Die meisten Kunden sind unglaublich dankbar und wissen es zu schätzen, wenn ihnen nachts geholfen wird. Dafür nehmen sie auch längere Strecken in Kauf, denn nach der Notdienstreform vor etwa fünf Jahren hat nicht mehr in jeder Stadt eine Notdienst-Apotheke geöffnet“, berichtet der Apotheker. Neben Panikkäufern bei Erkältungsbeschwerden oder Läusen kämen oft Patienten aus dem Krankenhaus auf direktem Weg zur Apotheke. „Dann rufen schon mal die Ärzte vorab an, um nachzufragen, ob die erforderlichen Medikamente überhaupt vorrätig sind“, nennt Christoph Meinecke den Grund, warum der Notdienst nur von ausgebildeten Apothekern übernommen werden darf. Der Versorgungsauftrag, die fachliche Beratung sowie die Umrechnung und Anpassung von Dosierungen seien weitere Gründe. In dieser lauen Donnerstagnacht im August ist es noch einigermaßen ruhig im Hoffmannspark. Bald werden die ersten Lkw die benachbarten Lebensmittelmärkte beliefern. Christoph Meinecke hat sich vom Lieferdienst Nervennahrung bringen lassen und kann zwischendurch Büroarbeiten erledigen, für die im Tagessgeschäft die Zeit fehlte. Um den Kopf frei zu bekommen, guckt er Nachrichten auf dem Computer. In der kleinen Mitarbeiterküche steht sein Auszieh-Sofa. „Den bisher heftigsten Höllen-Notdienst habe ich kurz nach meinem Studium in Rosenheim erlebt“, denkt er an einen zweiten Weihnachtstag zurück, als 250 Kunden bedient werden wollten. „Als Dankeschön habe ich dann einen selbstgebackenen Kuchen bekommen“, wird er diese nette Aufmerksamkeit nie vergessen. (sc) Sonderveröffentlichung

Jan Mellies und sein Vater Herbert sind immer die Ersten in der Backstube der Bäckerei Mellies. Seit einigen Stunden schon sind die beiden mit Vorbereitungen beschäftigt. Sie bringen die Öfen auf Temperatur, arbeiten die am Vorabend angesetzten Teige auf, wiegen und portionieren. Um 2 Uhr ist die Mannschaft, bestehend aus den beiden Bäckermeistern, zwei weiteren sowie zwei Gesellen, dann vollzählig, und es kann losgehen. Zuerst werden die Kuchenteige verarbeitet. In Handarbeit entstehen Plunderteilchen in zehn verschiedenen Sorten, darüber hinaus Pflaumen-, Rührkuchen und einiges mehr an süßem Gebäck. Kurz darauf werden 20 bis 27 Sorten Brot und 15 bis 20 Brötchensorten gebacken. Darunter sind auch Spezialitäten wie das Grau- oder das Steinofenbrot, Bäckerei Mellies Marktstraße 8 32805 Bad Meinberg 05234 98884 Mittelstraße 34 32805 Horn 05234 2245 Bruchstraße 17 32756 Detmold 05231 37332 baeckerei-mellies@gmx.de Jan Mellies und sein Vater Herbert sind morgens immer die Ersten in der Backstube. „Gutes Brot braucht Ruhe“ In der Bäckerei Mellies nimmt man sich Zeit für Geschmack und Bekömmlichkeit Leckeres Backwerk – hier Mediterranes Grillgebäck – braucht Ruhe zum Reifen. 15 bis 20 Brötchensorten stehen in den drei Geschäften der Bäckerei Mellies täglich zur Auswahl. das auf besonderen Steinplatten gebacken wird. „Und donnerstags haben wir zusätzlich Pickert auf dem Plan“, berichtet Jan Mellies von einer weiteren Spezialität. Das Bäckerteam verarbeitet täglich bis zu 40 kg Weizen-, 150 kg Roggen- und 10 kg Dinkel-Sauerteige, die lange geruht haben. „Gutes Brot braucht Ruhe“, verrät Jan Mellies das Geheimnis des guten Geschmacks und der Bekömmlichkeit seiner Backwaren. Mit dem ofenfrischen Backwerk bestückt der 34-Jährige nicht nur das Hauptgeschäft in Bad Meinberg, sondern auch seine beiden Fachgeschäfte in Horn und Detmold. Ebenfalls werden Firmenkantinen, Kliniken, Küchen, Pensionen im Ort sowie andere Bäckereien im Umkreis täglich in der Früh beliefert. Viele Kunden lassen sich die Qualitätsprodukte aus dem Hause Mellies mit einer Tasse Kaffee gleich vor Ort schmecken. So sind im komplett renovierten Café des Hauptgeschäfts sowie im größeren, ebenfalls auf den neuesten Stand gebrachten Café des Horner Fachgeschäfts schon morgens viele Plätze besetzt. Gerne nehmen sich die Gäste Zeit für das Frühstück, das es in vier Variationen oder ganz nach persönlichem Gusto gibt. Seit März 2021 führt Jan Mellies das elterliche Geschäft, das im nächsten Jahr sein 30-jähriges Bestehen feiert. Neben den aktuell etwa 25 Mitarbeitern packt die ganze Familie mit an. Ehefrau Anne ist überall dort, wo eine helfende Hand gebraucht wird, Vater Herbert unterstützt in der Backstube, Mutter Manuela ist im Büro oder Verkauf zu finden und zur Stelle, wenn Brötchen belegt werden müssen. (am) Foto: Andrea Markwitz Foto: Bäckerei Mellies Foto: Bäckerei Mellies Seite 9 Sonderveröffentlichung

Stefan Höppner betritt die große Werkhalle an der Ohmstraße in Jerxen-Orbke. Als Produktionsplaner bei der Druckerei Bösmann Medien & Druck GmbH & Co. KG hat er eine wichtige Aufgabe: Er erstellt die Pläne, nach denen die Aufträge gedruckt und verarbeitet werden. Daher führt ihn sein erster Gang zu den insgesamt vier modernen Druckmaschinen des Unternehmens, die in mehreren Schichten Tag und Nacht laufen. An einer trifft er auf den Drucker Waldemar Braun, der gerade einen Druckbogen kontrolliert. „Alles klar?“, fragt der Produktionsplaner, und Waldemar Braun nickt, alles klar. Auch sonst scheinen die Druckmaschinen reibungslos zu arbeiten. Ein guter Morgen also. „Gebe es Verzögerungen bei einem Druckauftrag, müsste ich den Grund ermitteln, und dann beginnt das Umplanen. Denn natürlich müssen Bösmann Medien & Druck GmbH & Co. KG Ohmstraße 7 32758 Detmold 05231 911-0 www.boesmann.de Die Druckerei Bösmann bietet hohe Qualität bei schneller Bearbeitungszeit. Fotos: Benjamin Marquardt Seite 10 Druckmaschinen laufen Tag und Nacht Modernität und Schnelligkeit zeichnen die Druckerei Bösmann aus Kontrolle ist alles, gerade wenn ein Druck mit tausenden Stückzahlen durchläuft. Hier schauen sich Stefan Höppner (Hintergrund) und Waldemar Braun eine Stichprobe an. Stefan Höppner ist bei Bösmann Produktionsplaner und hat somit die Druckaufträge im Blick. wir den zeitlichen Rückstand aufholen, und dann muss ich auch noch schauen, ob die weitere Verarbeitung des Druckauftrags zeitlich noch eingehalten werden kann“, erklärt Stefan Höppner. Das würde von seinem Büro aus erfolgen, wohin er jetzt nach dem Kontrollgang geht. Er nimmt vor dem Bildschirm Platz, ruft sich die Druckaufträge für den neuen Tag auf. „In meinem Job muss man immer flexibel und reaktionsschnell sein, da ständig eine neue Situation eintreten kann“, fährt er fort, während er mit dem Mauszeiger über den Bildschirm fährt. Flexibilität ist aber auch ein wichtiges Stichwort, wenn es um die Druckerei Bösmann insgesamt geht. Denn das Unternehmen zeichnet eine hohe Innovationskraft aus, ebenso die Bereitschaft, neue Wege für sich zu erschließen. Das wird zum einen an dem großen Produktionsspektrum deutlich, das bei Bösmann abgedeckt werden kann. Dazu zählt das sogenannte Corporate Print, womit die Sparte bezeichnet wird, die man landläufig mit Druck verbindet. Flyer, Zeitschriften, Broschüren, Kataloge in unterschiedlicher Form und Veredelung – alle diese Produkte verlassen die Druck- und Verarbeitungshallen täglich. Dazu kommt zum anderen noch der Bereich Packaging, also der Druck von Verpackung wie Kartons oder DVD- und CD-Hüllen. Und wer schon mal in einer Drogerie war, hat gute Chancen auch da bereits auf die Arbeit des Detmolder Druckhauses gestoßen zu sein. Denn der Faltschachtel-Bereich ist die dritte wichtige Sparte des Unternehmens. Hierfür druckt es Verpackungen für Parfums und Kosmetika, aber auch für viele technische Produkte, die eine besondere Schutzverpackung benötigen. Durch die agile und vorausschauende Arbeitsweise konnte das Unternehmen selbst in der Coronakrise positive Erträge erwirtschaften und somit wichtige Arbeitsplätze erhalten. Dank Know-how in der Faltschachtel-Herstellung konnte die Firma umfangreiche Aufträge für Coronamasken-Verpackungen und Schnelltests erfüllen, wonach damals ein riesiger Bedarf bestand. (qdt) Sonderveröffentlichung

Es ist 4 Uhr in der Früh, leises Vogelgezwitscher wird durch das Motorenbrummen eines vorbeifahrenden Lkw durchbrochen. Während der Mond am dunklen Himmel strahlt, ist die Küche des Familienunternehmens Prima Menü bereits hell erleuchtet. Gekleidet in Hygienekleidung, bestehend aus weißer Kochjacke, blau-weiß karierter Kochhose, weißen Arbeitsschuhen und einer Barett-Haube, bereiten die Köche alle benötigten Rohwaren vor. Laut rattern die Rollen von Loren über den Boden. Die Kochkessel werden eingeschaltet. Das Wasser im Kessel beginnt zu brodeln. Unterdessen schüttet Prima Menü GmbH Westring 22-24 33818 Leopoldshöhe 05202 99400 info@primamenue.de www.primamenue.de Mit modernen Fertiggerichten wie zum Beispiel diesem Broccoli-Nudelauflauf liegt Prima Menü genau im Trend. Fotos: Michael Rempel Seite 11 Für jeden Geschmack ist etwas dabei Mit leckeren Fertiggerichten bringt Prima Menü Vielfalt auf den Tisch Koch Sasa Stancevic ist schon früh morgens mit den Vorbereitungen beschäftigt. Hier schaltet er gerade den Kochkessel ein. Koch Marc Ziemski schiebt eine Lore mit BroccoliNudelmischung in Richtung Abfüllanlage. der Koch den Soßenansatz aus verschiedenen Gewürzen ins kochende Wasser. Ein weiterer Koch brät das frisch gewolfte Hackfleisch in einem zweiten Kessel an. Zeitgleich sind weitere Mitarbeiter aus den Bereichen Produktion, Technik und Warenwirtschaft auf dem Weg, um das Herzstück – die Produktion – zu unterstützen. Ein Schalter wird gedrückt, und weitere Lichter erleuchten die Hallen des Prima-MenüWerks in Leopoldshöhe. Seit über 25 Jahren produziert Prima Menü tiefgekühlte Fertiggerichte. Das Sortiment umfasst Klassiker der deutschen und internationalen Küche, Gerichte in Bio-Qualität und auch vegane Rezepturen. Ob eine Currywurst mit Pommes oder ein vegetarischer Kartoffel-GemüseAuflauf – für jeden Geschmack ist etwas dabei. Alle Gerichte werden den Ansprüchen einer zeitgemäßen und abwechslungsreichen Ernährung gerecht und lassen sich schnell und einfach in der Mikrowelle oder im Backofen zubereiten. Für die Verpackung wird ausschließlich FSC-zertifiziertes Kartonmaterial verwendet, welches zu 85 Prozent aus recyclefähigem Karton besteht. Die Herstellung erfolgt mit 100 Prozent Öko-Strom aus Wasserkraft sowie Strom aus der eigenen Photovoltaikanlage. Sonderveröffentlichung

Es geht zu, wie in einem Taubenschlag bei der Bruns Druckwelt in Minden: Die Lippische Landes-Zeitung für heute ist gedruckt, und die Exemplare für Abonnenten und den freien Verkauf sind zur Abholung vorbereitet. Sofort schwärmen die Spediteure aus zu den Ablagestellen in Lippe. Dort werden die Ausgaben von den LZ-Boten entgegengenommen und umgehend ausgetragen. „Zwischen 5 und 6 Uhr sollen alle Exemplare in den lippischen Briefkästen und Zeitungsrollen liegen“, sagt Jens Bugiel, Geschäftsführer der Verlagslogistik Lippe GmbH (VLL). Das Unternehmen mit Sitz in Detmold an der Ohmstraße ist für die Verteilung verantwortlich. Meist haben die 370 angestellten Zusteller für Lippe noch Tageszeitungen von Verlagslogistik Lippe GmbH Ohmstraße 1 32758 Detmold 05231 911415 info@vl-lippe.de www.vllippe.de 370 Zusteller kümmern sich derzeit darum, dass die LZ früh morgens in die Zeitungsrollen und Briefkästen kommt. Gerne dürfen es noch 50 Boten mehr werden. Foto: Verlagslogistik Lippe GmbH Seite 12 Jobs für wetterfeste Frühaufsteher Die Verlagslogistik Lippe GmbH sucht weitere Boten für die Zeitungszustellung SIE KENNEN JEMANDEN, DER SICH IN DEN FRÜHEN MORGENSTUNDEN ETWAS DAZUVERDIENEN MÖCHTE? Sprechen Sie mit ihm oder ihr und übermitteln Sie uns die Kontaktdaten des/der Interessent(en/in). Jede erfolgreiche Empfehlung belohnen wir mit bis zu 200 €* Für Fragen und Empfehlungen: Tel. 05231 911-333 oder 05231 911-411 www.LZ.de/empfehlung *100 Euro nach 3 Monaten, 200 Euro nach 6 Monaten Beschäftigung Leser suchen ZUSTELLER Jetzt 200 €* sichern! Für Fragen und Empfehlungen: Tel. 05231 911-333 oder 05231 911-411 www.LZ.de/empfehlung *100 Euro nach 3 Monaten, 200 Euro nach 6 Monaten Beschäftigung Leser suchen ZUSTELLER Jetzt 200 €* sichern! SIE KENNEN JEMANDEN, DER SICH IN DEN FRÜHEN MORGENSTUNDEN ETWAS DAZUVERDIENEN MÖCHTE? Sprechen Sie mit ihm oder ihr und übermitteln Sie uns die Kontaktdaten des/der Interessent(en/in). Jede erfolgreiche Empfehlung belohnen wir mit bis zu 200 €* Partnerfirmen wie Neue Westfälische, Westfalenblatt oder Pyrmonter Nachrichten im Gepäck. Darüber hinaus werden die Süddeutsche Zeitung, FAZ oder Die Welt mitverteilt. „Gleichzeitig mit der Verteilung der LZ werden im Auftrag der CityPost OWL am frühen Morgen auch Briefe, Zeitschriften und Kataloge verteilt“, weist Jens Bugiel auf einen besonderen Service hin. Er bedauert, dass es in letzter Zeit immer wieder zu Verspätungen bei der Zeitungszustellung kommt. „Wir leiden unter Personalmangel. Auch Ausfälle wegen Urlaub oder Krankheit durch Corona lassen sich nicht so einfach kompensieren bei mehr als 50 unbesetzten Botenstellen“, erklärt der VLL-Geschäftsführer, der händeringend wetterfeste Frühaufsteher ab 18 Jahren insbesondere für Bezirke in Detmold, Kalletal, Oerlinghausen und Leopoldshöhe sucht. „Wir stellen Teilzeit- und Vollzeitkräfte ein, ebenso willkommen sind uns Springer und Urlaubsvertretungen, die sich einen netten Zuverdienst vor Hauptarbeit oder Familienjob sichern möchten – von zwei bis acht Stunden Arbeitszeit ist alles möglich“, wirbt Jens Bugiel. „Eine Kurzbewerbung per E-Mail genügt“, fügt er noch hinzu. Gestellt werden nützliche Helfer wie Zeitungskarren, Fahrrad- oder Umhängetaschen. Ein Führerschein ist von Vorteil, aber nicht Pflicht. Mit der aktuell laufenden Kampagne „Leser suchen Zusteller“ verstärkt die Verlagslogistik Lippe ihre Suche nach neuen Mitarbeitern. Der Clou: Wer aus seinem Bekanntenkreis einen in Frage kommenden Boten benennt und daraus ein Arbeitsverhältnis zustande kommt, kann sich über eine Prämie von bis zu 200 Euro freuen. (am) Sonderveröffentlichung

All die herzhaften und süßen Leckereien aus Karlchen‘s Backstube lassen sich bei einer Tasse Kaffee auch im gemütlichen Café-Bereich genießen. Filialleiterin Lieza-Marie Sherrett und ihre Kolleginnen sorgen dafür, dass die Kunden den ganzen Tag über frisches Backwerk bekommen. Wenn Lieza-Marie Sherrett pünktlich um 6 Uhr die Filiale von Karlchen’s Backstube an der Hornschen Straße in Detmold aufschließt, haben sich meist schon einige Kunden vor der Ladentür versammelt. Sie werden empfangen vom Duft frischen Backwerks, die Auslage ist voll mit Brötchen, Croissants, Kuchen, Teilchen, Snacks und belegten Brötchen. In den rückwärtigen Regalen präsentieren sich die unterschiedlichsten Brotsorten und Baguettes. „In der ersten Stunde sind die belegten Brötchen sehr gefragt“, erzählt die junge Filialleiterin. Da versorge sich der vorbeikommende Handwerker mit einem leckeren Frühstückshappen, aber auch der Herr im Anzug mit einem Snack fürs Büro. Später kämen dann die Schüler, Stammkunden aus der Frische Brötchen bis in den Abend hinein Karlchen’s Backstube punktet mit Qualität und engagierten Mitarbeitern Nachbarschaft sowie Gäste, die den angrenzenden Cafébereich oder die Terrasse für eine genüssliche Pause nutzten. Ab 6 Uhr geht es zu wie in einem Taubenschlag. Und immer wieder legt das insgesamt fünf-köpfige Team nach. „Wir backen hier vor Ort und das nahezu den ganzen Tag, so dass es bis in den Abend hinein immer frische Brötchen gibt“, stellt Lieza-Marie Sherrett eine Besonderheit heraus, die die Kunden sehr schätzen. „In allen Produkten steckt noch echtes Handwerk. Und unsere Brote zum Beispiel sind aus echten Natursauerteigen“, spricht Vertriebsleiter Marco Plate die Qualität der Backwaren an, die in allen 63 Filialen der inhabergeführten Familienbäckerei selbstverständlich ist. Noch ist Karlchen’s Backstube in Löhne ansässig, in Kürze zieht der Betrieb aber nach Herford um und nimmt am neuen Standort eine der modernsten Backstuben in der Region in Betrieb. Von dort aus werden die Backwaren über ganz Ostwestfalen-Lippe bis nach Niedersachsen verteilt. Derzeit gehören 550 Beschäftigte zum Kader von Karlchen’s Backstube. „Gerne dürfen es aber noch mehr werden“, bekräftigt Marco Plate und macht deutlich, dass es freie Stellen in den unterschiedlichsten Bereichen gibt. So werden nicht nur Mitarbeiter für die Filialen und in der Backstube, sondern auch Auszubildende gesucht, etwa in der hauseigenen Marketingabteilung. Gerne können sich auch junge Leute für eine Ausbildung als Bäcker/-in, Konditor/-in, Bäckerei-Fachverkäufer/-in oder Elektriker/-in bewerben. (am) Fotos: Andrea Markwitz Seite 13 Sonderveröffentlichung

Es ist alles an seinem Platz, die Warenregale sind aufgefüllt, die Obst- und Gemüse-Abteilung präsentiert sich wie aus dem Ei gepellt, ebenso geben die Frischetheken mit Fleisch, Wurst und Käse ein appetitliches Bild ab: Die Markant-Märkte Hofmann in Bad Salzuflen-Holzhausen und Detmold-Remmighausen sind bereit für die Kunden. Ab 6 Uhr schon sind die Mitarbeiter vor Ort, um vor allem die Frischeabteilungen neu zu bestücken. Punkt 7 Uhr öffnen sich die Ladentüren, und den Kunden steht eine Einkaufszeit von wöchentlich insgesamt 84 Stunden zur Verfügung. Inhaber Jascha Hofmann und seine Mitarbeiter sorgen dafür, dass sie alles für den täglichen Bedarf bekommen, an den Fleisch-, Wurst- und Käsetheken sogar mit Bedienung und fachkuniger Beratung. Den Kunden wird es an nichts fehlen Am 1. September übernimmt Jascha Hofmann den Markant-Markt Mellies in Pivitsheide Markant-Märkte Hofmann Öffnungszeiten Mo-Sa 7-21 Uhr Bad Salzuflen-Holzhausen • Hauptstraße 39 • 05222 289015 Detmold-Remmighausen • Hornsche Straße 208b • 05231 561503 Detmold-Pivitsheide • Stoddartstraße 6 • 05232 86079 www.markant-hofmann.de Dirk Mellies und seine Frau Beate (von rechts) gehen in den wohlverdienten Ruhestand. Am 1. September übernimmt Jascha Hofmann den Markant-Markt Mellies in Detmold-Pivitsheide. Am 1. September übernimmt Jascha Hofmann den Markant-Markt in Detmold-Pivitsheide an der Stoddardstraße und löst damit Dirk Mellies ab, der in den wohlverdienten Ruhestand geht. „Ich bin sehr dankbar dafür, dass ich die 125-jährige Tradition der Familie Mellies weiterführen darf und verspreche, dass es den Pivitsheider Kunden auch künftig an nichts fehlen wird“, so Jascha Hofmann, der auch die Belegschaft komplett übernimmt. Im Konzept des 36-Jährigen spielt die Regionalität eine wichtige Rolle, entsprechend ist sie in nahezu allen Sortimentsbereichen zu finden. Fleisch und Wurstwaren zum Beispiel sind aus der Gegend und von Tieren, die artgerecht gehalten wurden. Täglich werden die Märkte mit Waren wie Obst, Gemüse oder Molkereiprodukten beliefert, die umgehend in die Regale kommen, so dass die Kunden ein stets frisches Sortiment vorfinden. Mit Handzetteln, die samstags im Umfeld der Märkte verteilt werden, macht Jascha Hofmann auf Angebote sowie Wochenend-Knüller aufmerksam. Auch sind die wöchentlichen Angebote mobil von der Website abrufbar. In den Markant-Märkten Hofmann wird täglich dafür gesorgt, dass die Kunden stets frische Waren vorfinden, darunter auch viele regionale Produkte. Käse, Fleisch und Wurstwaren gibt es an der Bedientheke – gern auch mit fachkundiger Beratung. Leckeres Backwerk rundet das Programm perfekt ab. Gleich im Eingangsbereich der Hofmann-Märkte präsentieren sich die Bäckereien Wiebusch (in Holzhausen) und Engel (in Remmighausen und Pivitsheide) mit Brot, Brötchen, Kuchen, Teilchen und vielen weiteren leckeren Snacks. (am) Seite 14 Sonderveröffentlichung Fotos: Andrea Markwitz

Projektleiter Resul Sahin ist zuständig für Bestandsgebäude, die nachträglich mit Fernwärme-Anschlüssen versorgt werden sollen. Die Stadtwerke Lemgo wollen ihr Fernwärmenetz erweitern. „Zunächst soll es im Lemgoer Stadtkern und in Brake vergrößert werden, danach Schritt für Schritt auf die weiteren Ortsteile“, erklärt Resul Sahin den Plan. Er ist seit 30 Jahren bei den Stadtwerken und hat dort auch Stadtwerke Lemgo GmbH Bruchweg 24 32657 Lemgo 05261 2550 info@stadtwerke-lemgo.de www. stadtwerke-lemgo.de Für jede Baustelle stellt Projektleiter Resul Sahin das benötigte Material zusammen. Alles ist genau gekennzeichnet, so dass sich das beauftragte Tiefbauunternehmen sofort bedienen kann. Fotos: Andrea Markwitz Seite 15 Wärme aus dem Netz Die Stadtwerke Lemgo forcieren den Ausbau der Fernwärme Hochkonzentriert sitzt Resul Sahin über einer Skizze, die er unter anderem für das Leitungsbauunternehmen vor Ort erstellt. Auf dem Gelände der Stadtwerke am Bruchweg gibt es ein großes Materiallager für den Ausbau des Fernwärmenetzes. Hier sind die 12 Meter langen Hauptleitungsstücke zu sehen. seine Ausbildung zum Anlagenmechaniker, Fachrichtung Versorgungstechnik, absolviert. Jetzt ist er einer der Projektleiter und kümmert sich hauptsächlich um Stadtwerke-Kunden, die auf Fernwärme umsteigen wollen. Auf seinem Schreibtsich liegen Lagepläne, Skizzen, Materialbestellungen, Kostenaufstellungen und einiges mehr. Entsprechend beginnt er seinen Arbeitstag ganz unterschiedlich. Heute beschäftigt er sich seit 8 Uhr zunächst mit Lageplänen der aktuellen Baustellen. Zwischendurch telefoniert er noch mit dem Leitungsbauer auf der Baustelle oder spricht mit seinem Kollegen Linus Strohmeier, der für Fernwärmeanschlüsse an Neubauten zuständig ist. Bei jedem neuen Auftrag muss Resul Sahin sich zunächst einen Überblick darüber verschaffen, ob das Gebäude an die Hauptversorgungsleitung angeschlossen werden kann. „Manchmal muss auch die Hauptleitung erweitert werden“, berichtet Resul Sahin. Auch sieht er sich an, wo der Anschluss im Gebäude möglich ist. Der 46-Jährige fertigt beispielsweise Skizzen an mit Angaben zu Vorgehensweise und Materialeinsatz für den ausführenden Leitungsbauer. Er stellt Kostenpläne auf, ist zuständig für die Angebotserstellung und Materialbeschaffung, koordiniert externe Tiefbauunternehmen mit der Ausführung und kümmert sich um die Rechnungsstellung. Bevor es zur Durchführung der Arbeiten kommt, holt der Projektleiter die benötigten Genehmigungen bei der Stadt ein und koordiniert anschließend die Arbeiten von Tief- und Rohrleitungsbau“. Mindestens ein Mal am Tag besucht Resul Sahin die Baustellen, um sich über den Stand der Arbeiten selbst ein Bild zu machen. „Ich kann Privat- als auch Firmenkunden den Umstieg auf Fernwärme wärmstens empfehlen“, betont er. „Für den Wechsel von Gas auf Fernwärme oder von Öl auf Fernwärme gibt es eine Förderung von 35 Prozent auf die Baukosten.“ (am) Sonderveröffentlichung

Ingo Zimbals Leistungsspektrum für alles, was Räder und einen Motor hat, ist breit gefächert. Es ist ein bisschen hektisch heute, als Ingo Zimbal das Büro seiner Kfz-Prüfstelle aufschließt. Es stehen bereits Leute vor der Tür, die spontan – ohne Termin – in die Lagenser Gasstraße 6 (auf dem ehemaligen Reiche-Gelände) gekommen sind, um ihr Auto zur Hauptuntersuchung vorzustellen. Gerade erst sind Ingo Zimbals Mitarbeiter in den Außendienst vom Hof gebraust, jetzt müssen die Rolltore noch hochgefahren werden, pünktlich um 9 Uhr kann es losgehen. Nach der Anmeldung Ingo Zimbal Ingenieurbüro Gasstraße 6 23791 Lage 05232 9799989 oder 0175 1616676 info@zimbal-lage.de www.zimbal-lage Öffnungszeiten: Mo-Fr 9-19 Uhr Sa 9-13 Uhr Ingo Zimbal ist ein versierter Prüfingenieur und Kfz-Sachverständiger. Hier hat er ein Fahrzeug auf der Hebebühne, das er für eine Hauptabnahme genau unter die Lupe nimmt. Fotos: Andrea Markwitz Seite 16 Dem geschulten Auge entgeht nichts Ingo Zimbal ist Prüfingenieur, Kfz-Sachverständiger und ein Oldtimer-Kenner Dieses Modell eines amerikanischen Ford Thunderbirds hat einen Ehrenplatz auf dem Empfangstresen. Es ist ein Geschenk, das Ingo Zimbal von einem Oldtimerfan zur Eröffnung seines Ingenieurbüros in der Gasstraße (auf dem ehemaligen Reiche-Gelände) bekommen hat. So ein Schätzchen überprüft er nicht alle Tage. Dieser Traktor, Modell Fix 2, aus dem Hause Fendt, stammt aus dem Jahre 1964 und läuft immer noch tadellos. Ingo Zimbal kontrolliert hier gerade die Lenkung. vorne im Büro fährt ein Auto nach dem anderen auf die rückwärtige Gebäudeseite. Von dort aus geht es in die großräumige Halle, in der drei Fahrzeuge gleichzeitig bedient werden können. Neben Pkw nimmt der Prüfingenieur und Kfz-Sachverständige Roller, Motorräder, Traktoren bis hin zu schweren Nutzfahrzeugen genau unter die Lupe. Angeboten werden die amtlichen Dienstleistungen als Partner der KÜS (Kraftfahrzeug-Überwachungsorganisation freiberuflicher Sachverständiger e.V.) wie Hauptuntersuchungen gem. §29 StVZO inkl. der Teiluntersuchung des Abgasverhaltens (früher AU/Abgasuntersuchung), Sicherheitsprüfungen (SP) sowie Änderungsabnahmen gem. §19 (3) StVZO. Darüber hinaus werden die klassischen Kfz-Sachverständigenleistungen wie Schadensgutachten, Fahrzeugbewertungen, Gebrauchtfahrzeugüberprüfungen angeboten. Weitere Dienstleistungen wie Prüfungen nach UVV (Unfallverhütungsvorschriften), Gasprüfungen an Wohnwägen und Wohnmobilen gem. G607 runden sein Portfolio ab. Unterstützt wird der Ingenieur dabei von insgesamt sechs Mitarbeitern, die er selbst zu Prüfingenieuren ausgebildet hat. Einige von ihnen sind im Außendienst und betreuen täglich zum Beispiel Werkstätten, Speditionen oder Fuhrparks, die selbst über eine Werkstatt verfügen. Voll in seinem Element ist der Lagenser allerdings, wenn es um Oldtimer geht. Als Classic Data-Partner bietet Ingo Zimbal Oldtimerbewertungen, Schadensgutachten für Oldtimer und Ankaufuntersuchungen an. Selbst Besitzer eines amerikanischen Muscle Cars, weiß der 46-Jährige, wo er genau hingucken muss. Mit seinem geschulten Auge hat er sich einen Ruf in der Szene gemacht und wird immer wieder von Interessenten aus dem In- und Ausland mit Ankaufuntersuchungen vor Ort beauftragt. Darüber hinaus bietet Ingo Zimbal Gleichgesinnten seine technische Beratung an, ebenso die Begleitung und Betreuung von Restaurationen mit Dokumentation. Über sein weitreichendes Netzwerk mit anderen Oldtimer-Verrückten verbunden, vermittelt er gern auch Kontakte, die bei der Teilebeschaffung nützlich sind. (am) Sonderveröffentlichung

Die Handwerker sind längst ausgeschwärmt, sämtliche Baustellen mit Material versorgt. Um 10 Uhr ist bei der „Reimann Bad + Küche GmbH“ etwas Ruhe eingekehrt. Zeit, um das Studio sowie den Showroom an der Bielefelder Straße in Detmold-Pivitsheide zu öffnen. Die Kunden, die jetzt vorbeikommen, werden bereits erwartet. „Wir arbeiten mit festen Terminen“, erklärt Jutta Reimann. „Zu unseren Öffnungszeiten ist aber jeder Interessierte willkommen, der sich die Ausstellung anschauen oder einen persönlichen Termin vereinbaren möchte.“ Gemeinsam mit ihrem Mann Rolf, Sohn Frank sowie den beiden Mitarbeitenden Ronja Krüger und Carsten Roick hat sie im Hintergrund bereits einiges an Vorarbeit geleistet. „Wir haben die Wünsche Bielefelder Straße 515-517 32758 Detmold 05232 86073 info@reimann-shk.de Öffnungszeiten: Mo-Do 10-18 Uhr Fr 10-16 Uhr Frank Reimann ist nicht nur als „Badgestalter“, sondern auch als „Küchenwerker“ im Einsatz. Fotos: Sandra Castrup Seite 17 Inspiration mit Beratung im Showroom Bei den „Badgestaltern“ und „Küchenwerkern“ ist nichts von der Stange Jutta, Frank und Rolf Reimann freuen sich mit Mitarbeiterin Ronja Krüger (von links) über die Auszeichnung als beste Badplaner 2022. Im Showroom werden die Kunden durch verschiedenste Bad-Ideen inspiriert. abgefragt, uns vor Ort die Gegebenheiten angeschaut, ausgemessen und erste Planungen erstellt“, konkretisiert Rolf Reimann. Diese Entwürfe werden im Studio vorgestellt. „Anschließend dürfen sich die Kunden von unserer umfangreichen Ausstellung inspirieren lassen, alles anfassen und gerne in den Badewannen probeliegen“, wirbt der 60-Jährige. „Bei uns bekommt man nichts von der Stange, sondern individuelle Lösungen, die zudem funktional umsetzbar sind“, legt der Diplom-Ingenieur größten Wert auf Passgenauigkeit und Qualität. Dieser hohe Anspruch hat dem Familienunternehmen jüngst die Siegtrophäe samt Titel „Badplaner des Jahres“ bei den „SHK Online Awards 2022“ eingebracht. „Ronja Krüger hat maßgeblich dazu beigetragen“, schicken sie ein großes Lob an die kreative Mitarbeiterin. Während sich Jutta und Rolf Reimann hauptsächlich auf Badgestaltungen konzentrieren, legt Sohn Frank sein Augenmerk verstärkt auf die „Küchenwerker“. „Modernes Küchendesign trifft auf traditionelle Handwerkskunst“, beschreibt der 35-Jährige seine Leidenschaft. Bei den Badgestaltern und Küchenwerkern wird auf einen 360-GradService gesetzt. „Bei uns bekommt man alles aus einer Hand“, blickt der Betrieb auf ein intaktes Netzwerk sowie elf in verschiedenen Gewerken ausgebildete Mitarbeiter, darunter ein Auszubildender, der den Beruf des Anlagenmechanikers erlernt. „Für weitere Fach- und Nachwuchskräfte haben wir immer Platz“, signalisiert die „Reimann Bad + Küche GmbH“ entsprechenden Bedarf. (sc) Sonderveröffentlichung

Seit knapp zwei Stunden hat das Möbelhaus Kramer seine Türen geöffnet. Nach und nach schlendern immer mehr Besucher durch die Ausstellung, auf der Suche nach neuen Möbeln, guter Beratung und Inspirationen. Für all das sind sie hier genau an der richtigen Adresse, denn der Familie Kramer liegt in ihrem Traditionsbetrieb seit jeher das Wohl und die Zufriedenheit ihrer Kunden besonders am Herzen. Während die einen Mitarbeiter mit der individuellen Beratung der Kunden beschäftigt sind, werden parallel am Lager neue Möbel angeliefert, bereits verkaufte Möbel machen sich mit den hauseigenen Fahrern und Monteuren auf den Weg ins neue Zuhause, und auch am Telefon gibt es immer etwas zu klären. „Das Geschäft boomt“, freut sich Familie Kramer, die mit zwei Generationen von Brigitte und Hartmut Kramer sowie Tochter Daniela im Geschäft vertreten ist. „In der Möbelhaus Kramer Hartmut Kramer GmbH Echternhagen 1 32689 Kalletal 05264 8825 info@moebelhaus-kramer.de www.moebelhauskramer.de Daniela (links), Brigitte und Hartmut Kramer leben den Servicegedanken in ihrem Kalletaler Möbelhaus. Foto: Nicole Ellerbrake Seite 18 Klein, aber oho Das Möbelhaus Kramer muss den Vergleich mit den Großen der Branche nicht scheuen Möbelbranche habe ich mich schon immer wohl gefühlt“, sagt Hartmut Kramer. 20 Jahre lang habe der gelernte Kaufmann zuvor in einem Möbelhaus in Bad Salzuflen gearbeitet, bis sich spontan 1985 die Gelegenheit zur Übernahme dieses Geschäfts in Kalletal ergeben hatte. Aus drei Mitarbeitern sind mittlerweile elf geworden, davon vier Tischler, die für den professionellen Aufbau der Möbel beim Kunden vor Ort sorgen. In den Preisen bei Möbel Kramer sind die Lieferung, eventuelle Lagerzeit und auch der Aufbau bereits inbegriffen. „So können wir einen perfekten Ablauf sicherstellen, den wir selbst in der Hand haben“, betont Daniela Kramer. „Selbst die individuelle Planung der Möbel beim Kunden zu Hause übernehmen wir selbstverständlich. Dafür stehen unter anderem zwei Innenarchitektinnen zur Verfügung.“ Und obwohl die Ausstellungsfläche begrenzt ist, werden die Kunden hier nicht von zu vielen Eindrücken erschlagen, sondern können fokussiert ihre Auswahl treffen. „Da wir Mitglied in einem Einkaufsverbund mit 750 weiteren Möbelhäusern in Deutschland sind, bekommen wir die gleichen Möbel zu den selben Preisen wie alle anderen großen Möbelhäuser auch“, sagt Daniela Kramer. „Und wenn wir etwas nicht hier vor Ort haben, bestellen wir es einfach.“ Zahlreiche positive Rückmeldungen der Kunden, hervorragende Bewertungen im Internet auf der Seite www.kuechen-atlas.de und die 13. Auszeichnung als 1a-Fachhändler des Jahres bestärken die Familie in ihrer täglichen Arbeit. Neben sorgfältig und individuell geplanten Küchen ist das Möbelhaus auch dafür bekannt, das komplette Einrichtungssortiment von Büromöbeln über Sofagarnituren, Schlafzimmer mit den dazugehörigen Matratzen- und Wohnzimmereinrichtungen zu führen. Das Spezialgebiet von Einrichtungsberaterin Daniela Kramer ist außerdem die Badplanung. „Darüber freuen sich unsere Kunden sehr, denn im Baumarkt sind Auswahl und Qualität begrenzt, und im Sanitärfachhandel sind die Badmöbel oft unerschwinglich. Wir planen bei uns die Bäder ebenso wie eine Küche, ein Wohnzimmer oder ein Schlafzimmer“, fügt Hartmut Kramer hinzu. (ne) Sonderveröffentlichung

Es ist 12 Uhr und die Butze voll. Alle stöbern in den Regalen, überlegen, ob Pink oder Petrol, stellen Fragen. „Schmeiß doch eben mal über“, rät Julia Fernandes Pina, voll in ihrem Element. Sie ist gerne mittendrin und sprüht vor Begeisterung darüber, dass ihre Idee so gut ankommt! Im ersten Familienurlaub an der Nordsee ist bei der symphatischen Jungunternehmerin ihr Herzenswunsch entstanden: Sie entdeckte T-Shirts, die durch ihre Prints die Verbundenheit zur Region zeigten. „Ich fand die Idee toll und wollte das auch für uns in Lippe!“, erzählt die Lagenserin. Es sollte etwas sein, dass nicht nach dem ersten Tragen in den Tiefen des Kleiderschranks verschwindet, sondern gerne sofort wieder angezogen wird. Mit der Lipperlandkind Julia Fernandes Pina Wellenkampstraße 29 32791 Lage 0152 33784925 info@lipperlandkind.de www.lipperlandkind.de Öffnungszeit: Sa 10-13 Uhr und nach Vereinbarung Julia ist selbst ganz verliebt in die T-Shirts, Hoodies, Hoodie-Jacken und -Kleider mit dem besonderen Print. Foto: Andrea Markwitz Seite 19 Lipperlandkind …hier komm ich wech! Flotte Klamotten für alle, die Lippe lieben Natürlich zeigt Julia ihre Verbindung mit Lippe auch selbst – hier in einem T-Shirt in der Farbe Salbei. Die hochwertig und nachhaltig gefertigten Textilien werden mit einem persönlichen Gruß aus Lippe auch gerne verschickt. Marke Salzhaut, in der EU produziert und in Deutschland veredelt, wurde eine solide und nicht nur qualitativ hochwertige Basis geschaffen. Nach langem Grübeln entschied Julia sich für den Namen Lipperlandkind und schrieb diesen auf Papier. So sind die ersten T-Shirts und Hoodies in Druck gegangen – mit großem Erfolg. Die 40-Jährige eröffnete im März vergangenen Jahres ihr Geschäft, das sie nebenberuflich betreibt. In ihrem Zuhause hat sie sich einen Raum „abgezwackt“, ihre Butze, die samstags von 10 bis 13 Uhr geöffnet ist. In den Regalen liegen hochwertige T-Shirts, kuschelige Hoodies, Hoodie-Jacken und coole Hoodie-Kleider in vielen Farben. Eine Kinderkollektion rundet ihr Programm ab. „Sollte etwas nicht vorrätig sein, gibt es selbstverständlich Nachschub, und ich informiere sofort, wenn neue Ware eingetrudelt ist“, sagt sie voller Elan. Ihre Familie ist ihr besonders wichtig, steckt mal zurück und geht auch gerne vor – im Herzen ist sie immer mit dabei. Ihr Lipperlandkind wächst stetig, auch über die sozialen Netzwerke wird die Fangemeinde immer größer. „Ich habe bereits Auswanderer mit lippischen Wurzeln in Südafrika und Thailand ausgestattet und Anfragen aus Neufundland erhalten“, berichtet Julia stolz. Eine Auswahl der flotten Fashion ist auch im Café Malene in Barntrup und bei der Touristinformation in Detmold erhältlich. Zum Gucken und Anfassen gibt es Stationen wie Blume und Schwiegertochter in Lage-Hagen, Alexa´s Nagelstudio in Lage und die Gaststätte zum Donoperteich in Detmold-Pivitsheide. Foto: Julia Fernandes Pina Foto: Julia Fernandes Pina Sonderveröffentlichung

Hanno Ramrath ist hoch konzentriert. Ist alles so arrangiert, wie mit den trauernden Angehörigen besprochen? Sind Blumen und Deko an ihrem richtigen Platz? Sind Musikanlage oder Solistin einsatzbereit? Brennen alle Kerzen? Zur klassischlippischen Trauerfeierzeit zwischen 13 und 14 Uhr hat der Inhaber des Heidenoldendorfer Bestattungsinstituts „wegezumabschied“ auch das kleinste Detail im Blick. Alles ist wichtig, um für den Abschied eines geliebten Menschen die richtige Atmosphäre zu erzeugen. Im Vorfeld hat Hanno Ramrath sich schon ein Bild von den räumlichen Gegebenheiten gemacht. Das kann eine Kirche sein, eine städtische Friedhofskapelle oder auch die hauseigene „WerkHalle“ (Ausstellungs- und Kreativort), die er und seine Mitarbeitenden Manuela Diers-Schäfer und Thomas Wegner ganz nach den Wünschen des Verstorbenen und seiner Familie herrichten. Dabei lassen sie immer genügend Raum für selbstständiges Gestalten von Sarg, Urne, der Zeremonie sowie dem Entwickeln von Ritualen. „Wir sind für alles offen und ermöglichen es jedem, den für ihn besten Weg des Abschieds zu gehen“, spricht Hanno Ramrath einen der ganz wesentlichen Punkte einer Haltung an, der er sich als Mitglied des alternativen BestatterInnennetzwerks verschrieben hat. Ebenfalls im Netzwerk „Bohana“ ist der Freidenker unter den Bestattern über innovative Ansätze in seinem Metier stets bestens informiert. Entsprechend beschäftigt er sich auch mit Themen wie Nachhaltigkeit und bewusster Umgang mit energetischen Ressourcen. Das hat den Heidenoldendorfer mit Düsseldorfer Wurzeln zur „Grünen Linie“ gebracht, einem Netzwerk mit bundesweit mehr als 50 Partnerfirmen, die unter anderem regional gefertigte Vollholzsärge aus nachhaltiger heimischer Herkunft im Programm haben, bei der Sarg-Innenausstattung auf Bio-Materialien setzen und Urnen aus Naturstoffen wie Holz, Holzfurnieren, Pappe, Naturfasern, Maisstärke und Filz sowie Recycling-Trauerpapier verwenden. „Konsequenterweise lässt sich die Bestattung selbst inzwischen ebenfalls ökologisch nachhaltig gestalten“, erklärt Hanno Ramrath mit Blick auf neue Formen wie etwa die „Reerdigung“ der Firma „Meine Erde“. „Im Gegensatz zu anderen Bestattungsweisen folgt diese Art dem Kreislauf des Lebens und den Gesetzen der Natur. Mikroorganismen verwandeln den Körper in wertvolle Erde, in der wieder neues Leben entstehen kann, etwa ein Baum oder Blumen“, so der engagierte Bestatter. (am) Alternative Wege zum Abschied Hanno Ramrath gehört zu den Freidenkern unter den Bestattern Hanno Ramrath bietet sowohl klassische als auch innovative Formen der Bestattung an. wegezumabschied Bestattungen Hanno Ramrath Plantagenweg 51 32758 Detmold 05231 3051512 mail@wegezumabschied.de www.wegezumabschied.de Trauerhalle: Die „WerkHalle“ nutzt Hanno Ramrath nicht nur für Trauerfeiern im kleineren Rahmen, sie ist gleichzeitig auch Ausstellungs- und Kreativort. Etwas ganz Besonderes sind die individuell gefertigten Urnen. Sie stellen den persönlichen Bezug zu den Menschen her, die sie für die Ewigkeit beherbergen. Als Partner im Netzwerk „Grüne Linie“ setzt wegezumabschied auf Nachhaltigkeit, hier zum Beispiel ein fair gehandelter Sarg aus Bananenblättern. Fotos: Andrea Markwitz Seite 20 Sonderveröffentlichung

Elsbeth und Richard Ehret haben ihre Mittagsruhe beendet und freuen sich nun auf Kaffee und Kuchen. 2018 entschieden sie sich dazu, ihren Lebensabend im „Haus im Weinberg“, einem Alten- und Pflegeheim der Fürstin-Pauline-Stiftung in Detmold, zu verbringen. Pünktlich um 14 Uhr klopft es an der Zimmertür, Lilli Marie Möbius und Niklas Vogt sind gekommen, um Optimaler Einstieg in den Pflegeberuf Lilli Marie Möbius und Niklas Vogt haben ihre Passion bei einem Freiwilligen Sozialen Jahr entdeckt Fürstin-Pauline-Stiftung Palaisstraße 39 32756 Detmold 05231 9910-0 kontakt@fuerstin-paulinestiftung.de www.Fuerstin-Pauline- Stiftung.de Niklas Vogt begleitet Elsbeth und Richard Ehret zur Kaffeetafel. Hier hilft er dem Senior aus dem Rollstuhl. das Ehepaar abzuholen. Doch bevor es losgeht, gehört es zur täglichen Routine der beiden Auszubildenden, zum Beispiel Richard Ehrets Vitalfunktionen zu messen, den Katheter zu überprüfen, ihm beim Anziehen und vom Bett in den Rollstuhl zu helfen. Lilli Marie Möbius und Niklas Vogt haben zunächst ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) im „Haus im Weinberg“ absolviert und sich währenddessen schon für die generalisierte Ausbildung zu Pflegefachleuten entschieden – auch über den Bundesfreiwilligendienst ist der Einstieg möglich. „Ich wusste nach dem Fachabitur nicht, welcher Beruf mir Spaß machen könnte. Es stand nur fest, dass ich mit Menschen arbeiten möchte“, erzählt die 21-Jährige, jetzt im ersten Ausbildungsjahr. Bei Niklas Vogt, der gerade erst in die dreijährige Ausbildung gestartet ist, war es genauso. Nach dem Abitur wollte er erst einmal „schnuppern“, bevor er seine Berufswahl treffen würde. Beide Nachwuchskräfte hat die Arbeit mit älteren und pflegebedürftigen Menschen begeistert. Im FSJ stand die Betreuung im Vordergrund. Es gehörte zu ihren Aufgaben, die Bewohner bei Arztbesuchen zu begleiten, ihnen Gesellschaft zu leisten, Spaziergänge mit ihnen zu unternehmen, oder nach gründlicher Einarbeitung auch schon bei der Körperpflege zu unterstützen. „Bei der Freizeitgestaltung konnten wir sogar eigene Ideen umsetzen“, hebt Lilli Marie Möbius hervor. Die Arbeit in einem sehr netten Team habe ihr von Anfang an gefallen. Niklas Vogt bringt es auf den Punkt: „Im FSJ haben wir wirklich wertvolle Einblicke in das gesamte Arbeitsfeld der Pflege bekommen.“ Jetzt in der Ausbildung kommen anspruchsvolle pflegerische Aufgaben hinzu. Dazu gehört die Mobilisierung ebenso wie die Körperpflege, Versorgung mit Medikamenten oder die Behandlungspflege, wenn etwa Wunden versorgt werden müssen. „Gut finde ich, dass wir während unserer Ausbildung andere Einrichtungen wie Kitas oder Rettungsdienst kennenlernen“, sagt Lilli Marie Möbius. Und nach dem Abschluss könne es noch weitergehen, zum Beispiel mit einem Studium in den Bereichen Pflegepädagogik, Pflegemanagement oder -beratung. (am) Fotos: Andrea Markwitz Als Auszubildende zur Pflegefachfrau überprüft Lilli Marie Möbius täglich die Vitalfunktionen bei Richard Ehret. Lilli Marie Möbius und Niklas Vogt haben ihren Traumberuf gefunden. Seite 21 Sonderveröffentlichung

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