BegaKurier 2022/2

BEGAKurier Das Magazin aus Schötmar für ganz Bad Salzuflen Lichterglanz Ohne die Weihnachtsbeleuchtung würde in Schötmar etwas fehlen. Mit großer Anstrengung und dank vieler Sponsoren kann das Projekt auch in diesem Jahr wieder realisiert werden. Organisiert wird es seit 20 Jahren durch die Interessengemeinschaf Weihnachtsbeleuchtung. Seiten 20+21 Weihnachtsmann auf heißem Ofen Der Bürgerverein Schötmar lädt für den 17. Dezember zum nächsten „Swingle Bells“ ein. Es gibt Glühwein, Musik – und die „Harley Weihnachtsmänner“ sammeln Spenden. Seite 5-7 Vielseitiger Pfarrer Unser Schötmaraner Gesicht ist diesmal Matthias Schmidt. Seit 1999 ist er Pfarrer in der evangelisch-reformierten Kirchengemeinde und wohnte bis vor Kurzem direkt neben der Kilianskirche. Neben der Verkündigung und Seelsorge nimmt er weitere vielfältige Aufgaben wahr. Auch außerhalb Lippes. Seite 26 Ausgabe 04/2022 | Mittwoch, 7. Dezember Kater Kilian bittet um Mithilfe. S. 4 Harfenklänge bei Kerzenschein S. 12 Besondere Andacht am dritten Advent. S. 27 Brockschmidt Augenoptik Hörakustik Begastr. 21 · 32108 Bad Salzuflen · Tel. 05222 - 81080 Mo, Di, Do, Fr: 09.00 - 18.00 Uhr · Mi, Sa: 09.00 - 13.00 Uhr www.brockschmidt-optik.de Geborgenheit Mein Moment Zum Abschluss drehen wir noch den Adventskalender um: Nur mit vorheriger Terminvereinbarung – es zählt der Tag der Terminvereinbarung (!). Aktion gültig bis zum 24.12.2022 – beim Kauf einer Brille. Ausgenommen Maui Jim und Low Vision. Nicht mit anderen Aktionen kombinierbar. Am 01.12. erhalten Sie 24% Rabatt auf das Glaspaar. Am 02.12. erhalten Sie 23% Rabatt auf das Glaspaar. Am 24.12. erhalten Sie 1% Rabatt auf das Glaspaar. ... Wir stehen Kopf ... Neues vom Quartiers- management Schötmar! Seiten 15–18 24824001_800122 25290501_800122

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Liebe Leserinnen und Leser, schon oft ist es vorgekommen, dass die Schötmaranerinnen und Schötmaraner in die weite Welt hinausgezogen sind, nur um dann festzustellen, dass das wahre Glück doch eigentlich zu Hause liegt. Auch bei mir fühlt es sich jedes Mal wunderbar an, wenn ich von der Autobahn kommend über die Oerlinghauser Straße in meinen Heimatort einfahre – und gerade sogar noch ein bisschenwunderbarer. Denn ab der Krummen Weide begrüßt mich der Glanz der Weihnachtsbeleuchtung, der dem unbeschreiblichen Gefühl Ausdruck verleiht, wieder zu Hause zu sein. Dass die Lichter nicht nur in der Krummen Weide, sondern vor allem auch in der Begastraße sowie Teile der Uferstraße für eine stimmungsvolle Atmosphäre sorgen, war und ist jedoch keine Selbstverständlichkeit; erst recht nicht in diesem Jahr. Die Energiekrise, die der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine nach sich zieht, hat die Kosten noch einmal in die Höhe getrieben. Doch zugleich sindGeborgenheit und Hoffnung, für die die Adventslichter stehen, unbezahlbar. Ich finde, dass die „Interessengemeinschaft Weihnachtsbeleuchtung“ im Bürgerverein da eine gute Lösung gefunden hat. Mehr über ihr seit fast 20 Jahren andauerndes Engagement lesen Sie in unserer Rubrik „Vereinsleben in Schötmar“. Ein Veranstaltungshöhepunkt in der Vorweihnachtszeit ist natürlich die zweite Auflage von „Swingle Bells“, dem tollen Mix aus Shopping, Genuss und Unterhaltung am dritten Adventssamstag. In dieser Ausgabe erfahren Sie alles zum letzten großen Event des Jahres 2022 in Schötmar. Außerdem berichtet Pfarrer Matthias Schmidt als „Schötmaraner Gesicht“ über viele interessante Stationen seines Lebens und die unzähligen Aufgaben, die er neben demSonntagsgottesdienst in der Kilianskirche hat, während die Künstlervereinigung „Das Fachwerk“ zu einer ganz besonderen Ausstellung von Xiaoping Xu einlädt. Ich wünsche Ihnen eine schöne Adventszeit, frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Bleiben Sie gesund! Bis bald, Ihr Jan Christian Pinsch vom BegaKurier-Team In dieser Ausgabe: BEGAKurier Ausgabe 04 | 2022 03 WILLKOMMEN

Kater Kilian unterwegs... Hallo, liebe Freundinnen und Freunde des gepflegten Pfoten-Journalismus! Da bin ich wieder, euer Kilian. Dieses Mal habe ich ein besonderes Anliegen. Klar, ich komme viel herum in unserem schönen Schötmar – und weiß daher meist auch genau, was so läuft. Aber ich habe in den vergangenen Jahren so viel geschrieben, nun seid ihr mal dran! Im kommenden Jahr soll es hier im BegaKurier eine neue redaktionelle Rubrik geben. Die zweibeinigen Kollegen werfen ja unter anderem Blicke auf das Vereinsleben hier im Ort, stellen bekannte Schötmaraner Gesichter und Orte vor und blättern für uns in der Zeitung von vor 100 Jahren! Bei der neuen Rubrik geht es auch um einen Blick in die Vergangenheit: Was gibt es zu erzählen über die Geschichte alter Straßen (z.B. Wasserfuhr), woher haben sie ihren Namen? Ihr erinnert euch vielleicht noch an unseren Beitrag über die Straße „Am Alten Teich“. Darin haben wir ja auch gelernt, dass es dort wirklich mal ein Gewässer gab – auch wenn davon heute nichts mehr zu sehen ist! Und nein, was meine Hundekollegen Bello, Lupo und Pluto da manchmal am Baum hinterlassen, werte ich nicht als Gewässer! Aber auch über die Entstehung von Schötmaraner Wohngebieten (z.B. Kattenbrink) soll in der neuen Rubrik berichtet werden. Ich und meine Kollegen hoffen da auf Unterstützung durch Zeitzeugen. Also, seid nicht rammdösig, stöbert doch mal nen büschen in euren Fotoalben, und kramt in eurem Gedächtnis! Ich bin sicher, dass dabei viele interessante Erinnerungenzutagekommen, diees wert sind, mit allen Schötmaranerinnen und Schötmaranern geteilt zu werden. In dem Sinne: Ich freue mich auf Eure Anregungen! Da ich aber mit meinen Pfoten immer etwas Schwierigkeiten habe, die Tasten am Computer zu bedienen, möchte ich Euch bitten, Eure Geschichten, Tipps und auch das, was ihr vermeintlich für Kinkerlitzken haltet, an meine menschlichen Kollegen zu schicken. Die haben dafür extra eine E-Mail-Adresse eingerichtet: begakurier@lz.de Ansonsten bleibt mir nur noch zu sagen: Frohe Weihnachten! So, ihr Lieben, ich muss die Pfoten stiefeln und nach den Mäusen gucken, denn einer muss den Job jamachen. Euer Kilian ENERGIESPAREN MIT EINFACHEN MITTELN Infoveranstaltungen im NETZWERK Anmeldung unter www.stwbs.de/veranstaltungen TERMINE 2022 Freitag, 9.12. 12:00 Uhr Dienstag, 20.12. 18:00 Uhr Die Teilnahme ist kostenlos sowie online möglich! 25327301_800122 BEGAKurier Ausgabe 04 | 2022 04 LOKALES

Marktplatz wird zum weihnachtlichen Treffpunkt „Swingle Bells“ beweist, dass es auch ohne Drängeln und Schubsen geht Schötmar. „Weihnachtsmärkte. Drängeln. Schubsen. Motzen. Fluchen. FilzpantoffelnwerdenwieAir Jordans gehandelt. Holzschnitzereien kosten so viel wie eine Niere. Am Glühweinstand bricht jemand seine5-Euro-Bratwurst wieder aus. Schlägerei amWC-Häuschen. Es ist alles sobesinnlich.“ Zugegeben, diese Darstellung, die „MadeMyDay“ –mit rund zehnMillionen Followern allein bei Facebook und Instagram eine der erfolgreichsten deutschsprachigen Social-Media-Seiten – kürzlich postete, ist natürlich leicht überspitzt und an einer Stelle auch wenig appetitlich. Und doch ist da auch viel Wahres dran. Die Weihnachtsmärkte in den großen Städten sorgen besonders an den Wochenenden immer wieder für Frust. Schnell geht verloren, dass es sich bei dem Advent doch eigentlich um eine ruhige, besinnliche Zeit handelt, in der man sich gemeinsam mit seinen Liebsten in freudiger Erwartung auf dasWeihnachtsfest einstimmt. Genau auf diese Botschaft besinnt sich der Bürgerverein Schötmar, der am Samstag, 17. Dezember bereits zumzweitenMal seinWinter-Event „Swingle Bells“ veranstaltet. Im vergangenen Jahr hatte dieser einzigartige Mix aus Weihnachts- „The Shameless Boppers“: Die Band aus Steinhagen sorgt für den namensgebenden Swing – und zwar im Rockabilly-Sound. Bildrechte: The Shameless Boppers 24757301_800122 BEGAKurier Ausgabe 04 | 2022 05 LOKALES

bummel und Konzert seine erfolgreiche Premiere gefeiert – mit einer Besucherzahl im höheren dreistelligen Bereich. Klar, dass dieses Spektakel wiederholt wird. Am vierten Adventstag wird der Marktplatz in Schötmar wieder von 15 bis 22 Uhr zur vorweihnachtlichen Anlaufstelle für Einheimische und Auswärtige, ganz ohne Stress und dichtes Gedränge. „Wir wollen gar keine Konkurrenz zu denklassischenWeihnachtsmärkten sein“, erklärt Maximilian Janski, Vorsitzender des Bürgervereins Schötmar. „Natürlich geht es auch bei uns um Weihnachtsstimmung, aber wir wollen ein ganz anderes Klientel ansprechen.“ Die Veranstalter versprechensicheine besondere, gemütliche Atmosphäre, in der die Besucher nach einem Einkaufsbummel durch Schötmars Geschäfte ins Gespräch kommen und gute Speisen und Getränke sowie musikalische Unterhaltung genießen können. Stilvolle Dekoration, Pagodenzelte für Verpflegung, Feuerschalen, überdachteSitzplätzeund natürlich die große Bühne: In gewisserWeise ist „SwingleBells“ die winterliche Version von „Jazz im Park“, mit demder Bürgerverein im Sommer dezidiert neue Zielgruppen erschließt. Die Entspannung beginnt dabei schon bei der Anreise: Während die Schötmaranerinnen und Schötmaraner sich auf einen gemütlichen Nachmittag und Abend direkt vor ihrer Haustür freuen können, ist es für die zahlreichen Gäste aus der ganzenRegion auch keineHürde, mit demeigenenPkw anzureisen. Wo andernorts allein der Parkhaus-Ärger schon oft die Weihnachtsstimmung trübt, warten in Schötmar unzählige kostenlose Parkplätze auf die Autofahrer, so dass das bunte Treiben auf Vorfreude: Die Premiere von „Swingle Bells“ lockte im vergangenen Jahr zahlreiche Besucher an, die die Atmosphäre auf dem Marktplatz genossen. All das macht Lust auf die zweite Auflage. Fotos: Leon Stock Max-Planck-Straße 34 32107 Bad Salzuflen Tel. 05222/921236 Fax 05222/921237 www.elektro-josupeit.de info@elektro-josupeit.de l Elektro-Installationen l Hausgeräte + Küchen l Verkauf + Kundendienst l EIB-Installationen l EDV-Netzwerke l Alarmanlagen + Telefonanlagen l Antennen-/SAT-Anlagen JAnzeigen Die erste Adresse für Lippe – die erste Adresse für Ihre Werbung Kontakt: Mediaberatung Bad Salzuflen Oliver Tölle Tel. (05222) 9311-21 Fax (05222) 9311-55 OToelle@lz.de 24936901_800122 25331001_800122 BEGAKurier Ausgabe 04 | 2022 06 LOKALES

Impressum BegaKurier Herausgeber Lippischer Zeitungsverlag Giesdorf GmbH & Co. KG (gemeinsam mit dem Bürgerverein Schötmar e. V.) Ohmstraße 7, 32758 Detmold Telefon: (05231) 911-0, E-Mail: LZ@lz.de Geschäftsleitung: Rainer Giesdorf, Max Giesdorf Anzeigenleitung: Christian Erfkamp Anzeigenverkauf: Oliver Tölle Telefon: (05222) 931121, E-Mail: otoelle@lz.de Herstellung Lippisches Medienhaus Giesdorf GmbH & Co. KG Ohmstraße 7, 32758 Detmold Telefon: (05231) 911-0, E-Mail: info@lmh-giesdorf.de Geschäftsleitung: Max Giesdorf Redaktionsleitung: Dirk Baldus Koordination: Stefan Backe Redaktion: Jan Christian Pinsch, Andreas Barnekow Druck Bruns Druckwelt GmbH & Co. KG, Trippeldamm 20, 32429 Minden dem Marktplatz schnell erreichbar ist. Und wer auf Nachhaltigkeit setzt: Auch die Stadt- und Regionalbusse halten direkt davor, der Bahnhof mit umstiegsfreien Verbindungen nach Herford, Detmold undPaderborn ist nurwenigeGehminuten entfernt. Apropos Nachhaltigkeit: Die hat der BürgervereinSchötmar selbstverständlich immer wieder im Blick. „Dieser Gedanke ist uns wichtig“, betont Maximilian Janski. Mit Kirschglühwein aus Lage, Detmolder Pils und den Würstchen vom Imbiss „Curry 54“ aus Holzhausen zeigen sich die Veranstalter heimatverbunden. Doch nicht nur die Anbieter dieser Köstlichkeiten dürften von dem Hype um „Swingle Bells“ profitieren, sondern auch der lokale Einzelhandel. „Es bietet sich natürlich für die Geschäfte an, an diesem letzten Samstag vor Weihnachten die Türen mal etwas länger offen zu lassen“, meint Maximilian Janski. Für die „Swingle Bells“-Besucher bedeutet dies, dass sie noch Gelegenheit haben, letzte Präsente für das Weihnachtsfest zu erwerben. Mit persönlicher Beratung und großer Vielfalt wissen die weitgehend inhabergeführten Läden auch hier gegen die austauschbaren Konsumtempel der Großstädte mit ihren Geschenken von der Stange und dem Wühltisch zu punkten. Doch so verlockend die attraktiven Angebote der Schötmaraner Einkaufswelt sind: Die beiden absoluten Höhepunkte sind die Gäste, die der Bürgerverein Schötmar eigens für „Swingle Bells“ verpflichtet hat. So gehen bereits am Nachmittag die „Harley Weihnachtsmänner OWL“ mit stilechtem Rauschebart undgeschmücktenMaschinen auf Spendenfang für die „Aktion Lichtblicke“. Gegen einen kleinen Obolus für diesen guten Zweck könnengroßeundkleineBesucher auf den „Schlitten“ posieren und ein Erinnerungsfoto schießen. Abends sorgt dann die Band „The Shameless Boppers“ aus Steinhagen für den namensgebenden Swing. Zu ihremRockabilly-Sound wird ab 18 Uhr gegroovt. „In ihrem Namensteckt schonallesdrin, was man über sie wissen muss“, sagt Maximilian Janski. Die drei Mitglieder nennen sich selbst Blondi B, Zoltan und Shameless Alex. Blondi B ist der Band-Biografie zufolge „eigentlich ein Pianist, der irgendwann seine Transportrollen fürs Klavier verloren hat und zur Not zur Gitarre griff“. Zoltan mixt am Bass nach eigenen Angaben „ein explosives Gebräu aus Country, Hillbilly, Rockabilly und anderen feinen Zutaten“, während Shameless Alex von der Musik seines Vaters nicht nur begeistert, sondern auch derart mitgerissen wurde, dass er heute den Rock’n‘Roll auch lebt. Der gelernte Gitarrist ist in der Band als Drummer tätig, greift aber auch immer mal zur Gitarre. Klingt alles nacheinemschönen, stressfreien vierten Adventssamstag in Schötmar! Bitte sehr: Der Weihnachtsmann hat für die Kinder natürlich auch kleine Geschenke dabei. Foto: Leon Stock Erinnerungsfoto mit demWeihnachtsmann Auch die Geschäfte öffnen extra lange 28028601 800118 28028601 800118 Dieses Magazin finden Sie auch online auf LZ.de 15598901_800122 20461601_800122 25330601_800122 BEGAKurier Ausgabe 04 | 2022 07 LOKALES

Die Unschuld ins Gesicht geschrieben In der Ausstellung „Die Zeit“ am Pfarrkamp sind Porträts von Xiaoping Xu zu sehen Schötmar. Noch bis zum 18. Dezember sind in den Räumen der Künstlervereinigung „Das Fachwerk“ am Pfarrkamp Werke von Xiaoping Xu zu sehen. Die Ausstellung der in Enger lebenden Künstlerin zeigt Porträts und trägt den Titel „Die Zeit“. „Der Ausstellungstitel ist im Grunde nicht so ganz ungefährlich, weil er zu stundenlangen philosophischen, lebenspraktischen und technischen Abschweifungen verleiten kann“, erklärte Michael Hellwig vom „Fachwerk“ in seiner Einführung während der Ausstellungseröffnung am 20. November. „Aber heute muss es natürlich um eine intensive Auseinandersetzung mit den Werken von Xiaoping Xu gehen.“ Stelle man sich Zeit alsMotiv fürGemälde vor, denken die meisten wahrscheinlich an Salvador Dalis fließende Uhren oder On Kawaras Datumsbilder. „Aber Xiaoping Xu hat bei ihrer Arbeit offenbar ganz anders gedacht“, stellteMichael Hellwig fest. „Betrachtet man die Bilder, ist sofort festzustellen, dass die Mehrzahl Kinder undältereFrauen zeigt. Die Kinder haben noch nicht viel erlebt, was sich in ihren Gesichtern zeigen könnte.“ Und tatsächlich sagt die Künstlerin selbst: „Die Unschuld, die sich in den Kindergesichtern widerspiegelt, beeindruckt mich am meisten.“ Xiaoping Xu wurde in der ostchinesischen Küstenstadt Zhejiang Ningbo geboren. In der Neun-Millionen-Einwohner-Metropole erwarb die Künstlerin im Jahr 2003 das Diplom für Kunstpädagogik. Später verfeinerte sie ihr Können durch ein Lehrstudium an der Fine Art Highschool in Hangzhou und war als Lehrerin in Ningbo tätig. In ihrer Heimat hatte sie bereits einigeAusstellungen auf Provinz- und Nationalebene. Seit 2010 lebt sie in Deutschland und kann seitdem zahlreiche Ausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen in den Kreisen Herford und Lippe vorweisen. Seit 2017 ist sie auch Mitglied der Künstlervereinigung „Das Fachwerk“. Die Bandbreite ihres Schaffens reicht von traditioneller chinesischer Malerei – natürlich auf Reispapier – über Zeichnungen auf Papier bis hin zu Ölgemälden auf Leinwand. „Dabei gelingt es der Künstlerin, durch eine besondere Licht- und Schattenführung, die bisweilen impressionistische Züge trägt, das Besondere des porträtierten Menschen hervorzuheben und die Seele nach außen zu kehren“, schreibt die Künstlervereinigung in einer Ankündigung. Und: „Die Bildhintergründe sind keine Staffage, sondern werden in den Gesamtkontext miteinbezogen und runden die Bildgeschichten ab.“ Die Ausstellung „Die Zeit“ kann noch bis zum 18. Dezember samstags und sonntags jeweils von 15 bis 18 Uhr besichtigt werden. Informationen zur Künstlerin auf ihrer Website www.xiaopingxu.de. Die Künstlerin: Xiaoping Xu zeigt Porträts von Menschen verschiedener Generationen. Hier das Bild eines Vaters mit seinem Kind. Foto: Das Fachwerk Ein Mädchen: Dieses Kind ist auch auf dem Titelbild des Ausstellungsflyers. Foto: Xiaoping Xu Bad Salzuflen-Wüsten. Die Produkte der Bäckerei Missing sind von höchster Qualität. Das hat die jüngste Internationale Stollenprüfung in Bingen erneut bestätigt. Die eingereichten Stollen wurden nach dem Schema der Vereinigung der Bäckerbranche für Backwaren geprüft und alle mit „sehr gut“ ausgezeichnet. Butter-Stollen, Butter-Mandel-Stollen, ButterMohnstollen, Butter-Nussstollen, Butter-Marzipan-Stollen und Butter-Cranberry-Stollen, Butter-Ingwer-Orangen-Stollen überzeugten durch Form, Aussehen, Oberflächen- und Kursteneigenschaften, Lockerung, Struktur und vor allem durch ihren Geschmack. Bei der Internationalen Brot-Prüfung in diesem Jahr wurden das Roggen-Mischbrot, das reine Roggenbrot, das Vollkornbrot und das Altdeutsche Schwarzbrot ebenfalls mit „sehr gut“ bewertet. Seit Jahren nimmt Wolfgang Missing (links) an Qualitätsprüfungen teil, um seinen Kunden Genuss auf höchstem Niveau zu garantieren. Doch er, Marcus Schönlau, Ingo Platzek, Sabine Mensenkamp und Marc Lambrecht (von links) können auch Butter-Spritzgebäck, Butter-Nussgebäck und Kokosmakronen vom Feinsten. „Einfach probieren! Trotz Energiekrise, Lohnerhöhungen und stark gestiegener Rohstoffpreise bieten wir unsere vielen Qualiätsprodukte weiterhin zu guten und fairen Preisen an.“ sagt Wolfgang Missing. Foto: LZ-Archiv/Andrea Markwitz MISSING – Genuss mit Auszeichnung – PR-Anzeige – 25326501_800122 BEGAKurier Ausgabe 04 | 2022 08 LOKALES

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Kirchplatz und Kleiner Platz werden umgestaltet Die Stadt Bad Salzuflen freut sich über Förderbescheid in Millionenhöhe Schötmar. Einen Förderbescheid in Höhe von über 1,1 Millionen Euro hat die Vizepräsidentin der Bezirksregierung Detmold, Anke Recklies, an Bad Salzuflens Bürgermeister Dirk Tolkemitt übergeben. Die Fördergelder werden vor allem für die Umgestaltung des Kirchplatzes und des Kleinen Platzes in Schötmar verwendet, erklärt die Stadt Bad Salzuflen in einer Mitteilung. Mit Hilfe der Maßnahmen soll der Kirchplatz deutlich mehr Aufenthaltsqualität bieten. Der Verkehr soll den Angaben zufolge „auf ein Minimum reduziert“ und stattdessen Grünflächen geschaffen werden. Im nördlichen Bereich werde eine autofreie Zone entstehen mit Flächen zum Aufenthalt und Potenzial für Veranstaltungen, gestalterisch soll der Platz einen öffentlichen Charakter bekommen. Der Kleine Platz Schülerstraße/Begastraße soll moderner gestaltet werden und mit einer verbesserten Ausstattung bei Sitzmöglichkeiten und Beleuchtung ebenfalls die Aufenthaltsqualität steigern. Die Arbeiten dort beginnen, wenn die Maßnahmen am Kirchplatz beendet sind. Sollte es bei den Arbeiten am Kirchplatz zu Verzögerungen kommen, etwa durch archäologisch bedeutsame Funde, würden die Arbeiten am Kleinen Platz vorgezogen, heißt es in der Mitteilung weiter. „Ichhoffe, dass der Kirchplatz nach seiner Umgestaltung wieder ein verbindender Ort zwischen Kirche, Schule und den renovierten Fachwerkhäusern an der Schloßstraße wird. Ebenso wie der Kleine Platz hoffentlich ein Ort der positiven Begegnungen und Gespräche wird“, betont Dirk Tolkemitt. „Denn Gespräche führen zu Verständnis, das wiederum zu Akzeptanz und Vertrauen führt.“ Die Arbeiten am Kirchplatz hatten schon vor wenigen Wochen begonnen, da bei der Antragstellung im September 2021 der vorzeitige Maßnahmebeginn vor Erhalt des Förderbescheides beantragt und genehmigt worden war. Die Fertigstellung werde den Angaben zufolge für Sommer 2023 erwartet. Insgesamt belaufen sich die Kosten für alle Maßnahmen laut Mitteilung voraussichtlich auf rund 1,6 Millionen Euro. Übergabe: (von links) Ulrike Niebuhr (Fachdienstleitung Stadtplanung und Umwelt), Anke Recklies (Vizepräsidentin Bezirksregierung Detmold), Bürgermeister Dirk Tolkemitt und Sadik Cakmak (Fachdienstleitung Tiefbau). Foto: Stadt Bad Salzuflen Als Magazin für Schötmar und Bad Salzuflen ist der BegaKurier auf Ihre Meinung, auf Ihre Geschichten, Ideen und Erlebnisse angewiesen. Sagen Sie uns Ihre Meinung. Ihr BegaKurier-Team Sie sind uns wichtig! Schreiben Sie uns eine E-Mail an: begakurier@LZ.de Postweg: Lippischer Zeitungsverlag Giesdorf GmbH & Co. KG, Ohmstr. 7, 32758 Detmold (Stichwort: BegaKurier) Das Magazin aus Schötmar für ganz Bad Salzuflen Kurier 25321001_800122 BEGAKurier Ausgabe 04 | 2022 10 LOKALES

Federpracht und Gezwitscher Deutsche Meisterschaft des Kanarien- und Vogelzüchterbundes in der Messehalle Bad Salzuflen-Schötmar. Das Messezentrum an der B239 wird in anderthalb Wochen zur XXLVoliere. Nach zwei Jahren Corona-Pause findet in Bad Salzuflen wieder die Deutsche Meisterschaft des nationalen Kanarienund Vogelzüchterbundes (DKB) statt. Zu der Bewertung mit anschließender öffentlicher Ausstellungwerdenbis zu9000Gesangskanarien, Sittiche, Exoten, Farben- und Positurkanarien, Mischlinge, Cardueliden und sogenannte Europäer erwartet. Die Vögel sind zum vierten Advent in Bad Salzuflen an zwei öffentlichen Ausstellungstagen (siehe Infokasten) zu bestaunen. „Ihre Züchter kommen aus allen Teilen Deutschlands“, sagt Peter Brandhorst, Vizepräsident des DKB. Rund 60 Preisrichter werden alle Tiere, die in vier Fachgruppen eingeteilt sind, bewerten und anschließend prämieren. Die schönsten Vögel und ihre Züchter reisen im Januar zur Weltschau „C.O.M.“ für eine gute Woche nach Neapel. Die nationalen Titelkämpfe finden bereits seit vielen Jahren im Messezentrum Bad Salzuflen statt. Zu den Vorteilen für die Veranstalter zählen unter anderem die zentrale Lage des Standorts, die gute Erreichbarkeit über dieAutobahn, die vielen Parkplätze und vor allem auch der große Platz in der Halle 20 mit insgesamt 12.300 Quadratmetern Ausstellungsfläche samt Catering-Bereich. Parallel zu der Schau findet auch eine Vogelbörse unter strengen Auflagen im Messezentrum statt, auf der ausschließlich nur Züchter und keine Händler Tiere verkaufen dürfen. Zeiten & Preise Die öffentliche Ausstellung zur 72. nationalen Meisterschaft des Deutschen Kanarien- und Vogelzüchterbundes (DKB) findet am Samstag und Sonntag, 17. und 18. Dezember, im Messezentrum an der B239 statt. Samstag ist die Schau von 9 bis 18 Uhr und Sonntag von 9 bis 14 Uhr geöffnet. Die Tageskarte kostet inklusive Parkplatz 15 Euro. Eine Kombikarte für beide Tage kostet 25 Euro. Die offizielle Eröffnung ist am Samstag, 17. Dezember, um 11 Uhr in der Halle 20 im Bereich der „Championsvögel“ vorgesehen. Die Siegerehrung steigt dann am Sonntag ab 10 Uhr. Ein Zitronensittich-Pärchen: Psilopsiagon aurifrons ist der lateinische Name dieses Vogels. Foto: DKB/Kevin Bräuer Brunsiek, Höckendorf & Partner Büro Lemgo: Engelbert-Kämpfer-Str. 42, 05261 9488-0 Büro Bad Salzuflen: Osterstraße 56, 05222 6285-5 www.brunsiek-hoeckendorf.de wünscht auch in diesem Jahr eine schöne Adventszeit, ein frohes Weihnachtsfest und alles Gute für 2023! Begastr. 18 · B.S.-Schötmar · Tel. 0 52 22/8 46 98 11367401_800122 24973101_800122 25290901_800122 BEGAKurier Ausgabe 04 | 2022 11 LOKALES

Adventliche Harfenklänge bei Kerzenschein Kulturtipp: Die niederländische Künstlerin Zoë Knoop kommt nach Bergkirchen Bergkirchen. Ein Adventskonzert bei Kerzenschein findet am Sonntag, 11. Dezember um15Uhr in der Kirche zu Bergkirchen statt. Zu Gast ist die niederländische Harfenistin Zoë Knoop. Zu hören ist ein besinnliches Konzert mit dem Harfenkonzert von Händel, Sonaten von Scarlatti, Variationen überGreensleeves, bishin zuweihnachtlichen Werken des 19. Jahrhunderts aus Frankreich. Georg Friedrich Händel (16851759) schrieb 1736 sein Harfenkonzert in B-Dur nicht als Einzelwerk, sondern als Harfeneinlage für das Oratorium „Das Alexanderfest“, wo es zur Illustration des Gesanges des griechischen Sängers Timotheus diente. Es ist eines der wenigen Konzerte für dieses Instrument, welchesuns voneinem der ganz großen Komponisten hinterlassen wurde. In Barock und Klassik wurden nur wenige Werke für Harfe und Orchester komponiert, was vor allem daran lag, dass die Instrumente dieser Zeit noch viele technische Schwächen hatten. Domenico Scarlatti (16851757)war einFreundHändelsund fertigte in Spanien 555 Cembalosonaten an, die man als kleine Klangstücke verstehen kann. Auf demProgrammstehen von ihmdie Sonaten in C-Dur KV 399 und in f-Moll KV 239. Antonio Rosetti (1750-1792) dessen Werke im ausgehenden 18. Jahrhundert außergewöhnlich populär waren, schrieb sechs Sonaten für Harfe und Violine. Hiervon erklingt die zweite Sonate in Es-Dur. Ein namentlich nicht bekannter Zeitgenosse schrieb über ihn: „Einer der beliebtesten Tonsetzer unserer Zeit, es lässt sich kaum etwas Leichteres, Lichtvolleres, Honigsüßeres denken, als die Stücke dieses Mannes.“ Der französische Harfenist, Komponist und Musikpädagoge Marcel Tournier (1879-1951) trieb die Möglichkeiten der Harfe weiter voran. Aus seinem großen Nachlass an Werken sind die Six Noëls Op. 32. zu hören, die in die französische Weihnachtszeit des 19. Jahrhundert führen. Die älteste Melodie im Programm ist das aus dem 16. Jahrhundert stammende Lied „Greensleeves“. Schon im 17. Jahrhundert wurden weihnachtlicheTextedazugedichtet. Das Bekannteste ist wohl „What child is this“ 1865 von William Chatterton Dix. Das Konzert schließt mit Marcel Grandjanys (1891-1975) Bearbeitung von „Stille Nacht“. Zoë Knoop begann das Harfenspiel imAlter von 11 Jahren. 2019 schloss sie ihr Masterstudium an der Hochschule für Musik Detmold bei Professorin Godelieve Schrama ab. Als Kammermusikerin tritt sie regelmäßig mit dem 2018 gegründete Neue Salontrio auf und arbeitet mit verschiedenen zeitgenössischen Komponisten zusammen. Sie ist ein gern gesehener Gast bei verschiedenen Orchestern im In- und Ausland, darunter die Arnheimer Philharmoniker, Sinfonieorchester Aachen, Duisburger Philharmoniker und die Bergischen Symphoniker. Seit 2016 verbindet Zoë Knoop eine enge künstlerische Verbindung mit dem Autor, Rezitator und Regisseur Jörg Maria Welke. Für seine Produktionen „Farben einer Nacht“ und „Ich bin’s – Eine lyrisch musikalische Hommage an Blixa Bargeld“ steuerte sie die musikalischen Konzepte bei. Seit 2020 ist sie als Harfenlehrerin an verschiedenen Musikschulen verbunden und unterrichtet sowohl Kinder als auch Erwachsene. Eintrittskarten können für 10, 15 und 20 Euro per Mail an karten@bergkirchen.net bestellt werden und sind an der Tageskasse ab 14 Uhr erhältlich. Weitere Informationen online unter www.bergkirchen.net. Virtuose Künstlerin: Zoë Knoop begann das Harfenspiel im Alter von 11 Jahren und schloss 2019 ihr Masterstudium an der Detmolder Musikhochschule ab. Jetzt kommt sie nach Bergkirchen. Foto: René Knoop Christmette bei Kerzenschein Am Sonntag, 25. Dezember (1. Weihnachtstag) findet traditionell um 6 Uhr in der Früh die musikalische Christmette bei Kerzenschein statt. Im Mittelpunkt steht das Gloria RV 589 von Antonio Vivaldi, hinzu kommen eine Weihnachtskantate von Philipp Heinrich Erlebach, alte und neue Weihnachtslieder und weihnachtliche Motetten. Es musizieren der Chor und Posaunenchor Bergkirchen und ein Orchester. DieOrgel undKlavier spieltBurkhard Schmidt. Die Leitung hat Kantor Rainer Begemann. BEGAKurier Ausgabe 04 | 2022 12 LOKALES

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Tipps und Meldungen aus Bad Salzuflen Mit Spaß und Bewegung ins neue Jahr starten Jetzt anmelden: 11. „Fußball-Winter-Camp“ steigt Anfang Januar beim TuS Bexterhagen BadSalzuflen. In der erstenWoche des neuen Jahres findet vom 2. bis 6. Januar das 11. „FußballWinter-Camp“ statt in der Sporthalle im Schulzentrum Aspe, PaulSchneider-Straße 5 in Bad Salzuflen. Es wird täglich von 10 bis 15 Uhr trainiert und gespielt. Das Fußball-Camp wird vom TuS Bexterhagen in Kooperation mit Phönix Sport-Service für Kinder und Jugendliche im Alter von 6 bis 14 Jahren angeboten. Ausnahmen können auf Anfrage gemachtwerden. NachAbsprache ist auch die Buchung einzelner Tage möglich. Zu den fußballerischen Inhalten zählen unter anderem Technik, individuelle und Gruppentaktik, Schusstechnik, Schussgeschwindigkeit, Koordination und Kommunikation. Neben den Übungen und Spielen nimmt das soziale Lernen in der Gruppe einen wichtigen Platz im Fußball-Camp ein. Infos unter: kontakt@phoenix-sport.de oder 0172-6802012 (Charly Precht). Foto: Phönix Sport-Service Geschenke für krebskranke Kinder Lions in Bad Salzuflen unterstützen die „Löwenmama“ und ihre Hilfsaktion Bad Salzuflen. Schwerstkrank auf einer Krebsstation im Krankenhaus und Weihnachten nicht zu Hause – dieses Schicksal ereilt in Deutschland jedes Jahr Tausende Kinder. Die „Löwenmama“ und Bundesverdienstkreuzträgerin Susanne Saage aus Höxter musste diese Erfahrung vor vielen Jahren mit ihrem kleinen Sohn selbst machen. Sie schwor sich damals, dass sie, sollte ihr Sohn die Krankheit überstehen, alles dafür tun würde, diesen schwerkranken Kindern wenigstens zu Weihnachten ein wenig Ablenkung und Unbeschwertheit zu verschaffen. Ihr Sohn überlebte und seit nunmehr 21 Jahren ist Susanne Saage als „Löwenmama“ im Dienst, fragt Wünsche der kranken Kinder persönlich ab und übergibt bis weit nach Weihnachten Geschenke an sie. In Bad Salzuflen bieten die Buchhandlung Thalia, „Teddy Toys“, „Ernstings Family“ in der Langen Straße und die Glühweinbude des Lions-Clubs auf dem Salzhof die Möglichkeit, diese Aktion zu unterstützen, heißt es in einer Pressemitteilung der Lions. Dort können Geschenke für die Kinder gekauft werden, die vor Ort gesammelt und später an die „Löwenmama“ übergeben werden. Kleine Patienten in mehr als 60 Kinderkrebsstationen und Hospizen besucht Saage dieses Jahr und versucht, ihnen wenigstens zu Weihnachten ein kleines Lächeln auf ihre Gesichter zu zaubern. Die „Löwenmama“ hat ihren Namen übrigens von Beschäftigten des damaligen Krankenhauses ihres Sohnes erhalten, weil sie wie eine „Löwenmama“ um ihn kämpfte. Mehr Infos gibt es im Internet unter www.aktion-loewenmama.de Engel in Schötmar Ausstellung „Beflügelt“ läuft bis 2. Februar Bad Salzuflen-Schötmar. Die Ausstellung „Beflügelt“ ist derzeit in der Begegnungsstätte Schötmar zu sehen. Gestartet ist sie im Herbst, läuft während des Weihnachtsfestkreises bis zum Lichtmessfest am 2. Februar 2023. Gezeigt werden Bilder von Ellen Rethemeier, Skulpturen von WolfgangSeacksowieTexteundFotos von Angelika Scholte-Reh. Die Kinder der offenenGanztagsschule Wasserfuhr haben darüber hinaus ihre eigenen Engelsbilder erstellt. Während der öffentlichen Veranstaltungen in der Begegnungsstätte und zu den Öffnungszeiten des Cafés am Kirchplatz an jedemDonnerstag und Freitag von 13.30 bis 17.30 Uhr sind die Ausstellungsräume im ältesten Haus Schötmars geöffnet. Weniger Kohlenhydrate VHS-Kursus zur Lebensmittelherstellung Bad Salzuflen. Verzichten auf Nudeln und Brot? Nicht nötig! In dem VHS-Kursus „Herzhaftes aus der Low-Carb-Küche“ geht es am Montag, 9. Januar 2023, von 18 bis 21.45Uhr darum, wie diese Lebensmittel kohlenhydratarm hergestellt werden können. Wie z.B. das Brot ohne Mehl – das sei „einfach nur köstlich und dazu auch noch sehr gesund“, verspricht die VHS. Dann gibt es auch noch eine leckere Low-Carb-Pizza, die man ohne Reue genießen könne und deren Boden sich auch für einen Wrap eigne. Selbst Kartoffelchips und Rösti werden an diesem Abend in Low-Carb-Version zubereitet. Die Teilnehmenden lernen, wie sie selber den Kohlenhydratgehalt der verschiedenen Produkte steuern können. Der Kursus (Nummer: 231-30504K) findet im VHS-Haus (Raum E 11 + E 12), Hermannstraße 32 statt, die Kursgebühr beträgt 34 Euro. Weitere Infos und Anmeldung unter www.vhs-badsalzuflen.de. BEGAKurier Ausgabe 04 | 2022 14 LOKALES

PR-Anzeige Dieses Projekt wird gefördert durch: Quartierslastenrad ist ein Erfolg Stadtteilmagazin: BUND-Projekt findet großen Anklang Schötmar. Es ist bereits ein Jahr her, dass das Mitwirkungsfondsprojekt von BUND gefördert und umgesetzt wurde. Das angeschaffte E-Lastenrad, auch Cargobike genannt, kann von allen interessierten Menschen in Schötmar kostenlos ausgeliehen und genutzt werden. Aktuell befindet es sich beimFachhändler in der Inspektion und soll schon bald wieder einsatzbereit sein. Das Rad für Schötmar ist bereits das zweite Projekt von BUND in Bad Salzuflen, um die Verkehrswende voranzutreiben. Eine umweltfreundliche Möglichkeit, um Lasten zu transportieren. Das eigentliche Ziel war die Unterstützung der Müllentsorgung, beispielsweise nach der Durchführung von Sauberkeitsaktionen. Es kann aber auch anderweitig genutzt werden, etwa für den Einkauf. So können bis zu 30 kg Zuladung von A nach B bewegt werden. Die Reichweite beträgt mit einer Akkuladung bis zu 60 km. Ich möchte das E-Lastenrad ausleihen: Was ist dabei zu beachten? • Das Rad wird mit einem Schloss per Zahlenkombination gesichert. • Den Code bekommt man per WhatsApp zugeschickt. • Eine Plane schützt es vor Regen. Diese sollte bei der Abgabe wieder darübergelegt werden. • Der Akku wird am Lagerort geladen. Nach erfolgter Ausleihe kann direkt losgeradelt werden. Kontakt: Kathrin Lutterbeck BUND Bad Salzuflen Tel. 0172-286 3509 Mithelfer gesucht: Damit die Menschen in Schötmar kurze Wege zur Ausleihstelle haben, sucht der BUND aktiv nach Ausleihpat*innen. Bei Interesse kontaktieren Sie gerne Kathrin Lutterbeck oder das Quartiersmanagement. Per Mail: qm-schoetmar@bad-salzuflen.de oder unter Tel. (05222) 9389022. Erfolgsgeschichte: Das Lastenrad für Schötmar feiert ersten Geburtstag. Foto: Kathrin Lutterbeck Bunte Gläser Schön war’s beim Kiliansfest! Schötmar. Mit einem Infound Mitmachstand hat sich das Quartiersmanagement am diesjährigen Kiliansfest beteiligt. Über drei Tage konnten Besucher*innen der Veranstaltung kostenlos Windlichter basteln. Alte Gläser wurden mit buntem Transparentpapier verkleidet. „Wir bedanken uns auf diesemWegenochmal ganz herzlich für die Gläserspenden für die Aktion!“, schreibt das Team des Quartiersmanagements. Kreativ: Bunte Papierschnipsel machen jedes Glas einzigartig. Foto: Quartiersmanagement

PR-Anzeige „Mehr Leben und Austausch in Schötmar“ Bürgerschaftsvertreter Burkhard Linnenbrügger komplettiert Mitwirkungsfondsgremium Schötmar. Vor einiger Zeit hat das Quartiersmanagement einen öffentlichen Aufruf zur Neubesetzung des Posten der Vertretung für die Stimme der Anwohnerschaft in Schötmar gestartet. Wir sind fündig geworden, und es freut uns sehr, diese Person hier vorzustellen. Er ist bereits gut vernetzt im Stadtteil, vor allem im Bereich Sport kennt er sich aus. Aber zu allen anderen Themen in Schötmar hat er auch eine Meinung, erfuhren wir im Gespräch. Burkhard Linnenbrügger, geboren i 1945 in Bad Salzuflen, kennt Schötmar wie seine Westentasche. Aufgewachsen und zur Schule gegangen ist der gelernte Werkzeugmechaniker in Schötmar. Das ThemaSport begleitet ihn seit dem Kindesalter. Er betrieb Jahrzehnte lang aktiv Leichtathletik und spielte Handball bei der Turngemeinde Schötmar. Heute ist er für alle Interessierte Ansprechpartner für das Sportabzeichen in Bad Salzuflen. Nach dem Maschinenbau-Studiuman der ehemaligen Ingenieurschule in Lemgo verschlug ihn das Leben in andere Regionen Deutschlands. Vor 35 Jahren kam er wieder zurück. Vorerst nach Wüsten und vor 20 Jahren nach Schötmar. Er erinnert sich gerne an das Schötmar von früher, vor gut 50 Jahren, an eine sehr lebendige Industriestadt mit viel Leben auf den Straßen und vielen Geschäften. Dass sich seitdem vieles verändert hat, ist ihm bewusst. Jedoch wünscht er für seinenStadtteil eine Veränderung, ein bisschen mehr von früher. Vom Mitwirkungsfonds hat er bereits gehört. Und als der Aufruf kam, hat er als „alter Schötmaraner“ die Chance ergriffen, die künftige Entwicklung des eigenen Stadtteils selbst positiv zu beeinflussen. Die erste Gremiumssitzung, der er beigewohnt hat, stimmte ihn etwas nachdenklich. Es wurde vieles diskutiert. Nun arbeitet er tatkräftig daranmit, dass Projekte angestoßen werden, die Schötmar und den Menschen, die hier wohnen, wirklich etwas bringen. Dafür ist es wichtig, das Förderinstrument bekannter zu machen. Auch das gehört zu den Aufgaben der Gremiumsmitglieder. Er nimmt das Thema mal mit zum „Männerfrühstück“ und rührt die Werbetrommel. Man merkt, dass er sich schnell in die neue Rolle eingefunden hat. Aber was braucht Schötmar? Auf jeden Fall mehr Leben und „belebende Veranstaltungen wie den ‚Marktbiergarten‘“, sagt er. Sichtbare Projekte im Ortszentrum, die die Menschen anlocken. Schötmaraner*innenhabeneinestarkeMeinung und brauchen einen Treffpunkt, um sich auszutauschen. Mehr Leben und Austausch in Schötmar – daran möchte er als Gremiumsmitglied aktiv mitwirken. Gremiumsmitglied: Burkhard Linnenbrügger möchte aktiv die Entwicklung in Schötmar beeinflussen. Foto: Quartiersmanagement Singen mit „fachfraulicher“ Anleitung Offenes Quartierssingen verbreitet gute Laune in der Oerlinghauser Straße Schötmar. Im Oktober wurde das Projekt „Quartierssingen“ für förderfähig befunden und somit beschlossen. Gemeinsam singen, Spaß haben, das Miteinander und die nachbarschaftlichen Beziehungen stärken – das sind Ziele, die durch das Quartierssingen verfolgt werden. Das Projekt wurde von dem Diakonieverband Bad Salzuflen beantragt und wird in Kooperation mit der Musikschule Bad Salzuflen umgesetzt. Als anleitende Fachkraft begleitet Frau Jolles vonder Musikschule das Quartierssingen, welches schon bald einmal monatlich unter freiem Himmel stattfinden soll. Aufgrundder kalten Temperaturen wird das Projekt derzeit pausiert und soll im Jahr 2023 fortgeführt werden. Sie haben Interesse und möchten sich gerne musikalisch beteiligen? Dann sind Sie herzlich zum Mitmachen eingeladen. Und was Sie mitbringen sollen? Gute Laune und die Begeisterung für das Singen in bester Gesellschaft sind Voraussetzung. MusikalischeVorkenntnisse sind nicht erforderlich. Kontakt: Diakonieverband Bad Salzuflen Andrea Jansen Heldmannstraße 45 32108 Bad Salzuflen Tel. (05222) 99950

PR-Anzeige Ein vielfältiger Drachenherbst in Schötmar Bunte Farben und lachende Gesichter im Montessori-Kinderhaus Schötmar. Zum Start in den Herbst haben das Quartiersmanagement und dieKindertageseinrichtung Montessori Kinderhaus einegemeinsameBastelaktiongestartet. 18 Kinder im Vorschulalter beteiligten sich am Projekt und haben in der Turnhalle am Montessoriweg bunte Drachen gestaltet. MitStiftenundTextilfarben,mit und ohne Pinsel, wurde gemalt – alles war erlaubt. Die Kinder konnten ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Die Drachen bekamen bunte Gesichter und fantasievolle Muster. Die bunten Drachen verdeutlichen in symbolischer Darstellung die Vielfalt im Stadtteil. Anschließend haben dieKinder dieDrachen beim Kinder- und Jugendzentrum @ON gemeinsam steigen lassen. „Eine schöne und ganz besondere Aktion für die Kinder, die nächstes Jahr zur Schule kommen. Die Zusammenarbeit mit dem Quartiersmanagement schätzen wir sehr und freuen uns schon auf weitere gemeinsame Erlebnisse“, sagt Kinderhausleitung Anja Neuhaus. Für den kleinen Hunger gab es für die Kinder frisches Obst und Früchtetee zum Aufwärmen. Bunte Fluggeräte: Vorschulkinder und Kita-Leiterin Anja Neuhaus präsentieren ihre Drachenpracht. Fotos: Quartiersmanagement Selbstgemachte Weihnachtsdekoration: Sternenanhänger und Zimtstangen-Kerzen Liebe Leserinnen, liebe Leser, alle Jahre wieder verspüren wir eine große Vorfreude auf Weihnachten. Mit der passenden Weihnachtsdekoration können wir diese Zeit noch schöner gestalten! Weihnachtsdekoration muss nicht teuer sein, sie lässt sich auch ganz einfach selbst basteln. Mit wenig Material und wenig Aufwand kann man sich eine weihnachtliche Atmosphäre in den eigenen vier Wänden schaffen. In diesem Artikel stellen wir euch zwei Bastelideen zum Nachmachen vor. 1. Sternenanhänger Die Sternenanhänger sind super geeignet für den Weihnachtsbaum oder als Deko in der Wohnung, können nach Belieben verziert werden und sind ganz einfach herzustellen. Benötigt werden: Modelliermasse (aus Baumärkten, Bastelläden oder Drogerien), Nudelholz, Backpapier, Ausstechförmchen, Holzspieß, Geschenkband und Farbe/Dekosteine nach Wahl. Als Erstes legen wir das Backpapier auf die Arbeitsfläche und rollen darauf die Modelliermasse aus. Im zweiten Schritt stechen wir mit der Ausstechform Sterne aus (wie beim Plätzchenbacken). Anschließend benutzen wir einen Holzspieß, um ein kleines Loch in die Sterne zu stechen, durch das am Ende das Geschenkband gezogenwird. Dannmüssen die Sterne zum Trocknen gelegt werden. Sindsievollständiggetrocknet und ausgehärtet, können wir uns kreativ an die Gestaltung der Sterne machen, sie bunt bemalen oder mit Sprühlack oder Dekosteinen verzieren. Zum Schluss wird das Geschenkband durchs Loch gezogen und festgeknotet. 2. Zimtstangen-Kerzen Für die Zimtstangen-Kerzen brauchen wir weiße Kerzen, Zimtstangen, Heißkleber und Spitzenband. Sowird’sgemacht: DieKerze rundum mit den Zimtstangen bekleben und zum Schluss noch das Spitzenband drum herumwickeln. Nun können wir die Kerzen in der Wohnung platzieren, um es uns im Kerzenlicht gemütlich zu machen und den Duft nach Zimt zu genießen! Viel Spaß beim Nachbasteln und eine besinnliche Weihnachtszeit!

PR-Anzeige Weihnachtliche Stimmung in Schötmar Kinder schmücken in der Adventszeit wieder die Tannenbäume im Ortskern Schötmar. Bereits im zweiten Jahr verschönern Kinder des Stadtteils Schötmar die Tannen im Ortszentrum. „Nach dem erfolgreichen Auftakt im vergangenen WinterwirddieAktion zumSchmücken der Tannenbäume fortgesetzt“, freut sich das Quartiersbüro-Team. Die gespendeten und vom Bauhof aufgestellten Bäume können von Schulklassen und Kindertageseinrichtungen mit selbst gebasteltem Baumschmuck in der Adventszeit verziert werden. Die Kinder erhalten ein kleines, süßes Dankeschön – und wo einige Zentimeter noch in der Höhe fehlen, helfen Lehrkräfte, Erzieher und Erzieherinnen, Eltern sowie das Team des Quartiersbüros beim Schmücken. Vom Alltag bis zum Geist der Weihnacht Fee Ella sendet noch einmal Post aus der Ferne Wie die Zeit doch verfliegt, wenn man beschäftigt ist! Alle Menschen sind beschäftigt. Ja, das ist mir in den letzten Monaten bewusst geworden. Sei es mit dem Alltag, den eigenen Hürden und Zielen, den räumlich fernen und gedanklich doch so nahen Problemen oder gleich allem zusammen. Gut, dass wir Elfen da anders ticken! Wir lassen uns von Problemen nicht runterziehen. Wenn wir ein Problem sehen, dann sehen wir da auch eine Chance! Eine Chance für Veränderung, die ergriffen werden darf und einen meist belohnt, wenn sie ergriffen wird. Na ja, auch wir Elfen sind nicht perfekt. Es gibt Hürden, die scheinen selbst uns auf den ersten Blick zu groß zu sein. Vermutlich gibt es auch den einen oder anderen tapferen Menschen da draußen. In Schötmar kenne ich da tatsächlich so einige! Aber worauf ich eigentlich hinauswollte, ist, dass es mir tatsächlich gar nicht mehr bewusst war, wie beschäftigt, grantig und mürrisch die Menschen doch sein können. Aber als mich letztens bei meiner Tante Elwanor in Schottland fast Charles Dickens‘ Weihnachtsgeschichte (ein schönes Buch!) erschlug, erinnerte ichmichdaran! Ja, ich weiß noch, wie sie mir damals von diesem grantigen Ebenezer Scrooge vorlas und ich den Mund nicht zu bekam, als ich von seiner miesen Laune und seinen schlechten Manieren hörte. Vielleicht kennt ja die eine oder der andere von euch die Geschichte von diesem geizigen alten Herren, dem erst drei Geister, Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft, seinen prophezeiten einsamen Tod zeigen mussten, damit er sein Leben überdachte. Ganz ehrlich – Glück gehabt! Ich hoffe, dass die lieben Leute in Schötmar nicht erst in hohem Alter die Geister begegnen müssen, damit sie anderen ein Lächeln schenken oder sich gegenseitig grüßen. Wenn ich so darüber nachdenke, soweit ist das Weihnachtsfest ja gar nicht mehr entfernt. Als Elfin denke ich mir da doch glatt: eine wunderbare Chance, ein bisschen Fröhlichkeit zu verbreiten! Zwei Fliegenmit einer Klatsche also. Gute Laune verbreiten und vorbeugen, dass böseGeister einen heimsuchen. Wunderbar, ganz nach meinem Geschmack! Als Inspiration für wohlige Weihnachten schicke ich euch ein Bild vom letzten Jahr mit, dass ich damals in Schötmar gemacht habe. Es soll euchdaranerinnern, was die wirklich wichtigen Dinge im Leben sind. Liebe Grüße von eurer Fee Ella! Tolle Botschaft: Von Kindern können wir Erwachsene noch vieles lernen. Foto: Fee Ella Hübsche Deko: Bereits im vergangenen Jahr wurde fleißig geschmückt. Foto: Quartiersmanagement

Kiliansfest in Schötmar Kirmes fand bei wechselhaftem Wetter statt Schötmar. Im letzten BegaKurier haben wir unter der Überschrift „Schötmar ist wieder in Feierlaune“ gezeigt, wie bunt und vielfältig sich beliebte Veranstaltungen in diesem Jahr präsentiert haben – endlich wieder, möchte man anfügen. Denn nach der langen Coronapause haben die Schötmaraner Lust, wieder zu feiern und ausgelassen zu sein. Das hat auch das Kiliansfest im September gezeigt. Doch nicht nur in der Fahrgeschäften der Kirmes ging es auf und ab: Auch das Wetter wollte sich nicht festlegen, und strahlender Sonnenschein wechselte sich beinahe im Viertelstundentakt ab mit windigem und regnerischem Herbstwetter. Aber das letzte Kiliansfest im Jahr 2019 lag einfach zu lange zurück, als dass sich die Besucher von dem Wetter die Gelegenheit des Kirmesbesuchs entgehen lassen würden. Ganz auf Vor-Corona-Niveau ist man noch nicht gewesen, auch was das Aufgebot an Schaustellern angeht. Zwei Fahrgeschäfte hatten kurzfristig vorher absagen müssen. Das fiel aber keinemBesucher auf, hatten dieOrganisatoren vomBürgerverein dies doch durch eine geschickte Platzierung der anderen Aussteller gelöst. „Wir haben also noch Glück im Unglück gehabt, denn im Grunde sieht die Kirmes so aus wie in den vergangenen Jahren, und wir konnten den Besuchern alles bieten, was zu einer gelungenen Kirmes dazugehört“, zog Vorsitzender Maximilian Janski ein positives Fazit. Unbeschwerter Spaß: Kleine und große Besucher haben die Kirmes in Schötmars Innenstadt sichtlich genossen. Tradition lebt auf: Das Kiliansfest hat nach zwei Jahren Pause sein Comeback gefeiert in Schötmar. Fotos: Nicole Ellerbrake Wir erledigen für Sie Buchführung, Bilanzen, Steuererklärungen, Lohnabrechnungen, Existenzgründungsberatung, Steuerprozesse usw. seit 1972 selbstständig angestellt gem § 58 StBerG Libellenweg 7 | 32108 Bad Salzuflen | Tel. 0 52 22 / 94 22 - 10 | Fax 0 52 22 / 94 22 - 25 WOLFGANG FREITAG Tel. Fax Mobil EMail 0 52 22 / 94 22 - 10 0 52 22 / 94 22 - 25 0171 / 740 81 66 w.freitag@stb-freitag.de NADINE KEISER Tel. Fax Mobil EMail 0 52 22 / 94 22 - 12 0 52 22 / 94 22 - 25 0178 / 911 28 81 n.keiser@stb-freitag.de stb-freitag.de 24767701_800122 24823701_800122 BEGAKurier Ausgabe 04 | 2022 19 LOKALES

Der ganze Ort im Glanz der Lichter Vereinsleben in Schötmar: Die IG Weihnachtsbeleuchtung Schötmar. Die Interessengemeinschaft (IG) Weihnachtsbeleuchtung besteht bereits seit 20 Jahren und entstand damals als ein Ableger des Bürgervereins Schötmar. Seither sorgt die IG alljährlich dafür, dass der Ort zur Adventszeit in festlichem Lichterglanz erstrahlt. Mit großem Erfolg – denn ausfallen musste die Illumination in dieser Zeit nie. Damals wie heute ist Ingrid Frodermann, die „Unsere Tee-Ecke“ in der Begastraße führt, die Sprecherin der Interessengemeinschaft, der aktuell außerdem JacquelineHöke, AnjaMeier, Antje Schulz und Helmuth Tornau angehören. „Bis heute wissen viele Menschen nicht, dass sich die Interessengemeinschaft ausschließlich durch Zuwendungen von Geschäftsinhabern, Dienstleistern und seit Kurzem auch Privatpersonen finanziert“, erklärt sie. Im Laufe der Jahre ist ein Pool von fast 50 Sponsoren entstanden, die sich an der Finanzierung beteiligen. Das sind viele kleinere Geschäfte die etwas beisteuern, hinzu kommen als Großsponsoren die Stadtwerke Bad Salzuflen, die Sparkasse Lemgo, die Volksbank Bad Salzuflen, die Erbengemeinschaft Reibchen und Essmann Grundbesitz. Auf diese Weise konnten bisher die gut 7000 Euro Kosten gedeckt werden, die alljährlich für die Installation, den Stromverbrauch, die Versicherung und die Einlagerung anfielen. Aufgrund der aktuellen Rahmenbedingungen, insbesondere der gestiegenen Energiepreise als Folge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine, war die Umsetzung der Weihnachtsbeleuchtung in diesem Jahr eine noch größere Herausforderung. Doch bereits im August beschloss die Interessengemeinschaft, Schötmar, auch im Advent 2022 wieder im Lichterglanz erstrahlen zu lassen – wenn auch aus Kostengründen und aufgrund der in der Energiekrise gebotenen Solidarität beim Stromsparen in reduzierter Form. Der Kompromiss ist eine reduzierte Leuchtdauer. Seit dem 25. November und noch bis zum6. Januar, unddamit einigeTage kürzer, ist die Weihnachtsbeleuchtung in Betrieb – und das für weniger Stunden am Tag: MorDer Ort im Lichterglanz: Ohne die Weihnachtsbeleuchtung würde in Schötmar etwas fehlen. Mit großer Anstrengung konnte das Projekt auch in diesem Jahr wieder realisiert werden. Foto: Jan Christian Pinsch Vielen Dank sagt die Interessengemeinschaft Weihnachtsbeleuchtung Schötmar an: Autoteile - ATL GmbH - Lage Bitter GmbH & Co.KG Brand Optik Schötmar Brautmoden Sudermann, Renate Brockschmidt - Augenoptik & Hörakustik Bürgerverein Schötmar Christlicher Bücherverein Eckhoff-Friseurteam Engelhardt GmbH - Dachdeckerfachbetrieb Ernsting’s family Essmann Grundbesitz Dr. Freitag - Kieferchirugie Frodermann - Unsere Tee Ecke Heumann + Partner Steuerberatungsgesellschaft Dr. Galatis-Schäfer - Frauenheilkunde Glünz GmbH - Modestoffe Göthel - Teknet Computer Dr. Hanewacker - Neue Apotheke Kaubisch-Stukenbrok - Fleischerei KD Kleidermanufaktur GmbH Kirchengemeinde ev.-ref. Schötmar Kleinebeckel, Annely Kramer-Bestattungen Küchenstudio SUNA ARSLAN Lappenbusch - Schuhhaus Le Rose - Eiscafè Roma Malorny - Buchhandlung Malz - Hausgeräte Service Mawson - Modefriseur Möbius - Friseursalon Nier - Fleischerei Pauli - Sanitär Heizung Klima PC Print Center Physiotherapie Daniela Linden Quartiersmanagement – Büro Schötmar Reibchen - Erbengemeinschaft Robinson - Foto ROSSMANN - Drogeriemarkt Schäfernolte - Plocken-Otto Schatzinsel - Kinderbetreuung Schöber - Fondsvermittlung Scholten - Eva’s Fundus Schötmar - Zukunft gestalten e.V. Schulz - Juwelier Brockschmidt Sparkasse Lemgo Stadtwerke Bad Salzuflen Stegelmann Autohaus Titho - Allianz Versicherung Volksbank Bad Salzuflen Weber-Apotheke am Markt Weiden-Apotheke W. R. Brand Wiebusch - Bäckerei Wochenmarktbeschicker Schötmar und private Bürgerzuwendungen Tag für Tag vielseitig informiert mit Ihrer LZ! 25150701_800122 25331501_800122 BEGAKurier Ausgabe 04 | 2022 20 LOKALES

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