Kreative Köpfe der Hochschule OWL residieren direkt am Bahnhof

Barbara Luetgebrune

Gastgeber im „Weißen Pavillon“: Die Hochschule OWL bespielt das Gebäude am Bahnhof, die konzeptionellen Fäden laufen bei Prof. Frank Nickerl zusammen, der das Fach Ausstellungsdesign lehrt. - © Barbara Luetgebrune
Gastgeber im „Weißen Pavillon“: Die Hochschule OWL bespielt das Gebäude am Bahnhof, die konzeptionellen Fäden laufen bei Prof. Frank Nickerl zusammen, der das Fach Ausstellungsdesign lehrt. (© Barbara Luetgebrune)

Detmold. Zum ersten mal steigt am 13. Juni in Detmold eine lange Kunstnacht, an der sich sieben Galerien und Kunstvereine beteiligen. Die LZ stellt die Teilnehmer im Vorfeld vor - mit dabei ist auch der "Weiße Pavillon" am Bahnhof, ein Kunstprojekt der Hochschule OWL.

Prof. Frank Nickerl, der an der Hochschule Ausstellungsdesign lehrt, betreut das Projekt „Weißer Pavillon“ federführend. Schon der Raum selbst fasziniert ihn. „Die Größe, die vielen Fenster, die Möglichkeit, hier direkt am Bahnhof ein Stück Hochschule zu präsentieren: Das ist toll“, sagt Nickerl. Zwei Ausstellungen sind hier bereits über die Bühne gegangen, derzeit werden nach einem Wasserschaden Decke und Wände saniert, so dass für die dritte Schau anlässlich der ersten Detmolder Kunstnacht alles schick ist. 

„Wo die Not am größten ist“: So ist die mediale Performance überschrieben, die im Pavillon zu sehen sein wird – "ein Video, Sound- und Lichteffekte, Objekte, die den Raum verändern“, kündigt Nickerl an. Und wie geht’s nach der Kunstnacht weiter in dem Gebäude am Bahnhof? „Ich möchte, dass der Pavillon zum offenen Kunstraum wird“, sagt Nickerl. Zehn Ausstellungen pro Jahr, das peilt der Professor an, sollen dort über die Bühne gehen. „Einige werden unsere Studierenden gestalten, ich möchte aber auch meine Kollegen ansprechen – und Künstler aus Detmold sollen ebenfalls die Chance bekommen, hier auszustellen“, sagt Nickerl.

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