Mit Mundschutz zu Mumien und zur Rätsel-Rallye in die Museen

Sven Koch und Astrid Sewing

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Jürgen Schottker und Dr. Vera Lupkes bereiten die Öffnung vor.  - © Systemadministrator
Jürgen Schottker und Dr. Vera Lupkes bereiten die Öffnung vor.  (© Systemadministrator)

Kreis Lippe. In kleinen Schritten geht es in den Normalbetrieb: Zwei Museen des Landesverbandes öffnen wieder. Die Verwaltung und die Denkmäler bleiben aber weiter für Publikumsverkehr geschlossen zunächst bis zum 10. Mai.

Das Lippische Landesmuseum und das Weserrenaissance-Museum Schloss Brake haben alles vorbereitet, damit die erforderlichen Hygienevorschriften zum Schutz von Besuchern und Mitarbeitern eingehalten werden", sagt Landesverbandsvorsteher Jörg Düning-Gast. In beiden Museen müssen die Besucher die Abstandsregeln einhalten.

Milena Canosa ist ganz gespannt, welche kulturellen Leckerbissen sich in der Wundertüte verbergen. - © WRM
Milena Canosa ist ganz gespannt, welche kulturellen Leckerbissen sich in der Wundertüte verbergen. (© WRM)

Für die Besucher bestehe die Pflicht, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Desinfektionsmittel werden vorgehalten und bei Bedarf der Zutritt begrenzt: Erlaubt ist ein Besucher pro zehn Quadratmeter."Im Weserrenaissance-Museum locken die neue Sonderausstellung „Hasen und Heilige" von Rosemarie und Bernhard Sprute und eine Mini-Ausstellung mit Grafiken von Albrecht Dürer, im Landesmuseum können Kinder und Erwachsene das Naturkundehaus durchstreifen, die Archäologie näher kennenlernen und die berühmte Mumie „Detmold Child" bestaunen.

Kunst in Tüten

Unter dem Motto „Museum to go" bietet das Weserrenaissance-Museum Schloss Brake ab Samstag, 9. Mai, Kunst in Tüten an, verrät Direktorin Dr. Vera Lüpkes. Die Taschen sind gefüllt mit kulturellen Appetitanregern, die den Alltag von Familien mit Kindern lebendiger und abwechslungsreicher machen sollen. Es gibt an dem Tag auch eine Rätsel-Rallye für Kinder rund um das gesamte Schlossgelände.

In der Tüte enthalten ist eine Freikarte fürs Museum für die gesamte Familie, und die LZ spendet jeweils eine in der hauseigenen Druckerei hergestellte weiße Atemschutzmaske die Kinder bemalen, bekleben oder auf andere Art bearbeiten und anschließend mit Namen, Alter und Adresse ans Museum schicken oder vor Ort abgeben können. Die Masken werden dort ausgestellt. Dass Projekt wird vom Förderkreises unterstützt. Die Tüten kosten 5 Euro.

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