Zwei renommierte neue Lehrkräfte an der Detmolder Hochschule für Musik

Sven Koch

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Das Konzerthaus der Hochschule für Musik. - © Archivfoto: Vera Gerstendorf-Welle
Das Konzerthaus der Hochschule für Musik. (© Archivfoto: Vera Gerstendorf-Welle)

Detmold. Zum Sommersemester beruft die Hochschule für Musik Detmold zwei Musikerpersönlichkeiten für die künstlerische Lehre: Die Pianistin Rinko Hama wird Professorin für Klavierkammermusik, der Dirigent Alexander Hannemann Professor für Partien- und Ensemblestudium an der Opernschule.

„Mit Rinko Hama und Alexander Hannemann hat die Hochschule zwei künstlerisch sowie pädagogisch versierte Persönlichkeiten gewinnen können, die sich engagiert und mit viel Empathie den Studierenden und der Entwicklung ihrer Fächer widmen werden", so Hochschulrektor Prof. Dr. Thomas Grosse in einer Pressemitteilung.

Rinko Hama. - © Kai Myller
Rinko Hama. (© Kai Myller)

Die in Tokio geborene Pianistin Rinko Hama studierte Klavier in ihrer Heimatstadt sowie in Karlsruhe und Detmold. Zahlreiche Preise und Auszeichnungen begleiten den Werdegang der Pianistin. Als Kammermusikerin verfügt Rinko Hama über profunde Erfahrungen: Als Mitbegründerin des „Beethoven Trio Bonn" spielte sie bei den bedeutenden Festivals im In- und Ausland. Eine kreative musikalische Partnerschaft verbindet Rinko Hama außerdem mit vielen renommierten Musikern weltweit. Zahlreiche CD-, Radio- und Fernsehproduktionen dokumentieren ihr vielseitiges, von Bach bis zur Musik unserer Zeit reichendes Repertoire. Als Solistin musizierte sie unter anderem mit dem Radio-Sinfonieorchester Pilsen, der Nordwestdeutschen Philharmonie und dem Mendelssohn-Kammerorchester Leipzig.

Alexander Hannemann. - © Hochschule für Musik Detmold
Alexander Hannemann. (© Hochschule für Musik Detmold)

Alexander Hannemann studierte Klavier in Detmold und Dirigieren an der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Seit 2009 ist er 1. Kapellmeister am Staatstheater Kassel. Zu seinen besonderen Erfolgen zählen unter anderem Aufführungen von Strawinskys „Le sacre du printemps", Bartóks „Herzog Blaubarts Burg", Mozarts „La clemenza di Tito", Berios „Un re in ascolto" und Prokofjews „Die Liebe zu den drei Orangen".

Gastspiele führten ihn an die Staatsoper Berlin und an das Nationaltheater Mannheim. Im Konzertbereich arbeitete Alexander Hannemann mit renommierten Orchestern wie den Brandenburger Symphonikern, der Kammerakademie Potsdam, dem Filmorchester Babelsberg und den Berliner Symphonikern zusammen. Sein künstlerischer Werdegang führte ihn über die Landestheater von Wittenberg, Innsbruck und Linz schließlich an das Staatstheater Kassel.

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