Video: Feuerwehren üben in Augustdorf die Rettung nach Busunglück

Tim Freitag und Astrid Sewing

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Handgriffe werden trainiert, Stresssituationen simuliert: eine Großübung wie hier in Augustdorf ist wichtig für die Einsatzkräfte. - © Freitag Medien Gruppe
Handgriffe werden trainiert, Stresssituationen simuliert: eine Großübung wie hier in Augustdorf ist wichtig für die Einsatzkräfte. (© Freitag Medien Gruppe)

Leises Lachen klingt aus dem Raum – es passt irgendwie so gar nicht, oder würden Sie mit einer klaffenden Armwunde, mit blutendem Kopf oder einem durch blaue Hämatome völlig entstellten Gesicht fröhlich sein? Die 15 „Verletzten" könnten sich die Verletzungen flugs abwischen, aber das ist nicht der Sinn der Sache. Sie klettern gleich in einen Schulbus und dann beginnt eine Großübung – ihre Rettung folgt einem genauen Plan. Die Feuerwehr Augustdorf hat sie vorbereitet.

Auf dem Bauhof ist es längst dunkel, der weiße Schulbus liegt auf der Seite. Ein schmales Fenster wird entfernt, eine Leiter an die Seite gestellt – die „Opfer" klettern rein und müssen erstmal ihre Plätze suchen. Alles soll dabei sein, Eingeklemmte sollen befreit werden, schließlich ist ein Unfall genau so – chaotisch. Um 20.55 Uhr geht in Augustdorf die Sirene los, die Feuerwehrleute, die in die Organisation eingebunden waren, schalten ihren Melder aus. Sie wissen, was los ist. Ihre Kameraden nicht.



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