Es kann endlich losgehen: Der Schlingsbruch wird erneuert

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Förderbecheid Schlingsbruch - © Gemeinde Augustdorf
Förderbecheid Schlingsbruch (© Gemeinde Augustdorf)

Augustdorf. Von der anfänglichen Idee bis zurm Start der Neugestaltung des Sport- und Freizeitgeländes am Schlingsbruch sind bereits einige Jahre ins Land gegangen. Die Gemeindeverwaltung Augustdorf hatte nach eigenen Angaben im Dezember 2018 eine Projektskizze im Rahmen des Förderprojektes „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“ eingereicht.

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages habe dann im März 2020 beschlossen, das Zwei-Millionen-Euro-Projekt mit 90 Prozent der Kosten zu fördern. Die übrigen zehn Prozent trage die Gemeinde, heißt es aus dem Rathaus.

Erster Antrag im Spätsommer 2020

Nach einem Koordinierungsgespräch mit dem Projektträger Jülich hat die Verwaltung im Spätsommer 2020 einen Zuwendungsantrag beim Projektträger Jülich eingereicht. "In dem Zuwendungsantrag wurde im Wesentlichen dargelegt, welche Chancen und Verbesserungsperspektiven sich mit der Neugestaltung des Geländes ergeben und wie das Projekt einerseits den gemeindeentwicklungspolitischen und andererseits den bundespolitischen Zielsetzungen hinsichtlich Klimaschutz, Integration, Barrierefreiheit und überregionaler Wahrnehmbarkeit entspricht", erinnert die Verwaltung. Der Zuwendungsbescheid in Höhe von 1,8 Millionen Euro sei dann im November 2020 in Augustdorf eingegangen.

Ausführliche Planungen im Februar eingereicht

In einem zweiten Zuwendungsantrag sollten nun für das gesamte Projekt die Planungsunterlagen bis ins Detail geplant und beschrieben werden: "Die Verwaltung war daher gefordert, die anfänglichen Ideen und Skizzen in eine ausführungsreife Planung zu überführen. Für die Planung der Außenanlagen wurde das Planungs- und Ingenieurbüro Müller aus Steinheim beauftragt. Für die Planung der Ausbauarbeiten am Sportheim und die Errichtung des Sanitärgebäudes wurde das Architekturbüro Pape aus Herford beauftragt. In Zusammenarbeit mit dem Ingenieurbüro Wiemers aus Warburg, dem Ingenieurbüro Breder aus Bad Salzuflen und dem Büro Kramps aus Brilon wurden die versorgungstechnischen, statischen und brandschutztechnischen Anforderungen bewältigt, so dass im Februar 2022 sämtliche Gutachten, Berechnungen, Pläne, Kosten und Baubeschreibungen zur baufachlichen Prüfung bei der NRW-Oberfinanzdirektion des Landes Nordrhein-Westfalen in Münster, die mit der baufachlichen Prüfung des Projektes beauftragt wurden, eingereicht werden konnten.

Nach eingehender Prüfung der Bauunterlagen durch die Oberfinanzdirektion in Münster wurde jetzt der finale Zuwendungsbescheid erteilt. "Damit kann nun mit der Ausschreibung der Bauleistungen begonnen werden", freut sich Bürgermeister Thomas Katzer. Der vorliegende Zeitplan sieht laut Mitteilung der Gemeindeverwaltung vor, dass die Neugestaltung des gesamten Geländes noch in diesem Jahr beginnen und im kommenden Jahr abgeschlossen werden soll.

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