Salzufler "Weihnachtstraum" ist ein Hit

„Weihnachtstraum“ in Salzuflen auf Platz 14 beim bundesweiten Ranking

Heidi Stork

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Fast wie im Märchen: Besonders in den Abendstunden zieht die Pyramide auf dem Salzhof alle Blicke auf sich. Auch werktags verdichtet sich hier der Fußgängerverkehr. - © Stefan Backe
Fast wie im Märchen: Besonders in den Abendstunden zieht die Pyramide auf dem Salzhof alle Blicke auf sich. Auch werktags verdichtet sich hier der Fußgängerverkehr. (© Stefan Backe)

Bad Salzuflen. Krippenhaus und Pyramide versprühen eine märchenhafte Atmosphäre. Der Lohn: im bundesweiten Weihnachtsmarkt-Ranking rangiert der Salzufler „Weihnachtstraum“ ganz weit vorne.

Die Besucherzahlen sprechen wieder Bände. Kein Wunder, denn der „Weihnachtstraum“ befindet sich auf der Liste der „Top 100“ seiner Art in Deutschland, nämlich auf Platz 14. „Und zwar vor Köln, München und Nürnberg“, erklärt Cheforganisator Michael Welslau von der Werbegemeinschaft stolz. Die Jury setze sich aus tausenden Internet-Nutzern zusammen, die die schönsten Weihnachtsmärkte auswählen.

Fotostrecke: Bad Salzufler Weihnachtstraum

In der Fußgängerzone präsentiert sich der Markt bereits zum sechsten Mal vor historischer Kulisse. Neu ist, dass die lebende Krippe mit Esel, Kälbchen und Schafen in einem eigenen Stall untergebracht ist, der genug Platz bietet, die Tiere zu bestaunen. Das gemütliche Krippenhaus ist Kunsthandwerkern und Händlern mit ihren Waren sowie dem wärmenden Kaminfeuer mit Sitzecke vorbehalten. Blickfang und Treffpunkt zugleich bleibt die zwölf Meter hohe Pyramide mit handgeschnitzten Figuren aus dem Erzgebirge. Wer es lieber rustikal mag, kommt dann am Schliepsteiner Tor im Hüttenensemble „Feuerzangenbowle“ auf seine Kosten. Mehr als 60 Holzhäuschen, teils einheitlich, teils im Tiroler Hüttenstil, verwandeln die Kurstadt in eine märchenhafte Weihnachtsstadt.

Neben den Kunsthandwerkern und Händlern bieten zahlreiche karitative Vereine Geschenkideen. Eine bunte Mischung aus Konzerten mit nationalen Schlagerstars, regionalen Chören, Märchenerzählern und Puppenbühne bildet das Rahmenprogramm. Regionalität wird groß geschrieben. So stammen die großen Tannen stets aus heimischen Gärten, die von Bürgern gespendet wurden. „Wir sind jedes Mal überwältigt vom Engagement“, freut sich Michael Welslau.

Besonders stolz ist die Werbegemeinschaft auf das Beleuchtungskonzept. Während die Stadt für die Illumination aller Laubbäume verantwortlich sei, liege die Beleuchtung und Dekoration der Tannen in den Händen der Werbegemeinschaft. Vandalismus und Diebstahl sei kein Thema. In den vergangenen drei Jahren habe er lediglich 60 Christbaumkugeln nachgekauft. Welslau: „Das ist ein Witz, wenn man die Größe des Weihnachtsmarktes bedenkt.“

Einige Tipps
Was man aus Glas herstellen kann, erleben Besucher in der Glasbläserei von Frank Liebmann. Hironymus, der polnische Christbaumkugel-Maler, gewährt ebenfalls Einblicke in seine Arbeit. An den Wochenenden zaubert Werner Korzen mit der Motorsäge Kunstwerke aus Holz. Am Samstag, 20. Dezember, sägt Eiskünstler Joachim Knorra aus einem Eisblock eine Skulptur.

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