Angetrunkener LKW-Fahrer verliert an der A2-Anschlussstelle Herford-Bad Salzuflen die Kontrolle

Thomas Reineke

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(© Feuerwehr Bad Salzuflen)

Bad Salzuflen/Biemsen-Ahmsen. Ein Großaufgebot von Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei ist in der Nacht zum Samstag an der A2-Anschlussstelle Herford-Bad Salzuflen im Einsatz gewesen. An der Abfahrt war gegen 1 Uhr ein Autotransporter umgekippt. Gemeldet wurden der Wache mehrere eingeklemmte und verletzte Menschen. Vor Ort stellte sich die Lage zum Glück weniger dramatisch dar.

Wie die Polizei mitteilt, war ein 32-jähriger Lkw-Fahrer aus Litauen im Bereich der Ausfahrt Herford/Bad Salzuflen mit seinem Autotransporter mit Anhänger nach rechts von der Fahrbahn abgekommen. Bei dem Versuch das Gespann zurückzulenken fuhr der Mann auf die Schutzplanke, die die Hauptfahrbahn von der Parallelfahrbahn der Ausfahrt trennt. Dabei kippte der Lkw auf die Seite, wobei der Anhänger losgerissen wurde und im Grünen zum Stehen kam. Der Transporter selbst kam auf der Seite liegend im Ausfahrtsbereich zum Halten. Insgesamt war der Transporter mit drei Autos beladen, von denen eines auf die Fahrbahn im Ausfahrtsbereich fiel.

Die Helfer trafen nur auf den verletzten Fahrer, und der war nicht eingeklemmt. Der Rettungsdienst kümmerte sich um den Mann. Bei der Unfallaufnahme wurde festgestellt, dass der Fahrer unter Alkoholeinfluss stand. Ihm wurde im Krankenhaus eine Blutprobe entnommen. Zur Beobachtung verblieb der Fahrer anschließend stationär im Krankenhaus.

Die Feuerwehr streute Bindemittel wegen ausgelaufener Betriebsstoffe aus, dazu leuchtete sie die Unglücksstelle für die Bergung des Lkw aus. Die Autobahnabfahrt musste rund sieben Stunden lang voll gesperrt werden. Insgesamt waren rund 65 Helfer im Einsatz. Von der Feuerwehr Bad Salzuflen waren hauptamtliche Kräfte sowie die Löschzüge Biemsen-Ahmsen und Lockhausen vor Ort. Es entstand ein Sachschaden von etwa 200.000 Euro.

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